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Alles zu den EuroLeague Teams 2021/22 – Part 3

Alles zu den EuroLeague Teams 2021/22 – Part 3

Die neue Saison des besten europäischen Basketball Wettbewerbs steht vor der Tür! Grund für uns einmal ein Blick auf alle EuroLeague Teams zu werfen. In dieser Preview könnt ihr euch die Neuzugänge, Abgänge, Coaches und Vorjahresplatzierung eures Lieblingsteams  auf einen Blick nachlesen. Welcher Klub hat massiv aufgerüstet und wer musste die schmerzhaftesten Abgänge verkraften? Wer hat den stärksten Kader zur Verfügung und welche Coaches werden einen unterschied machen? Wie aktiv waren ALBA Berlin und der FC Bayern? Das alles könnt ihr hier und in unserem ersten und zweiten Teil nachlesen!

LDLC ASVEL Lyon-Villeurbanne

Coach:
T.J. Parker (37)

Kader:
Elie Okobo (Long Island Nets), Victor Wembanyama (Nanterre 92), Raymar Morgan (Pinar Karsiyaka), Chris Jones (Maccabi Tel Aviv), Charles Kahudi, Paul Lacombe (AS Monaco), Antoine Diot, Youssoupha Fall, Dylan Osetkowski (ratiopharm Ulm), David Lighty, William Howard, Kymany Houinsou, Matthew Strazel, Kostas Antetokoumnpo (LA Lakers), James Gist (FC Bayern München)

Abgänge:
Thomas Heurtel (Real Madrid), Guerschon Yabusele (Real Madrid), Allerik Freeman (Frutti Extra Bursaspor), Ismael Bako (BAXI Manresa), Derrick Walton Jr. (Detroit Pistons), Amine Noua (MoraBanc Andorra), Norris Cole (Unicaja Malaga), Kevarrius Hayes (Frutti Extra Bursaspor)

Vorjahresplatzierung:
14. Platz

Prognose:
Platz 10-14

LDLC ASVEL Villeurbanne media Day 2021 - EB21
Foto: EuroLeague

Alle Blicke beim französischen Top-Team von Teambesitzer Tony Parker, das von seinem Bruder TJ gecoached wird, sind auf Victor Wembanyama gerichtet. Kann der 17-Jährige 2,20m-Schlaks mit dem weichen Händchen, der als heißer Anwärter auf den ersten Pick im 2023er-Draft gilt, bereits auf EuroLeague-Niveau seinen Mann stehen? ASVEL will besser dastehen als in der letzten Saison, dafür wurde auf vielen Positionen umgebaut. Interessante Personalien: Dylon Osetkowsi, der letztes Jahr in Ulm dominierte und Giannis kleiner Bruder Kostas von den Lakers.

ZSKA Moskau

Coach:
Dimitris Itoudis (50)

Kader:
Iffe Lundberg, Joel Bolomboy, Alexander Khomenko, Ivan Ukhov, Vladimir Ivlev (Lokomotiv Kuban Krasnodar), Daniel Hackett, Semen Antonov, Johannes Voigtmann, Will Clyburn, Tornike Shengelia, Andrei Lopatin, Nikola Milutinov, Marius Grigonis (Zalgiris Kaunas), Nikita Kurbanov, Alexey Shved (BK Khimki)

Abgänge:
Darrun Hillard (FC Bayern), Mike James (AS Monaco), Janis Strelnieks (Zalgiris Kaunas)

Vorjahresplatzierung:
2.Platz (24-10), 4. Platz im Top Four

Prognose:
Platz 1-4

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Kontinuität ist das Stichwort beim Powerhouse aus Moskau. Coach Itoudis erhielt ebenso eine mehrjährige Vertragsverlängerung wie Jo Voigtmann, viele andere Leistungsträger waren bereits langfristig gebunden. Die Kategorie High-Volume-Scoring ohne viel Defense wurde nach dem Abgang von Störenfried Mike James, dessen Vertrag aufgelöst wurde, durch den Topscorer der letzten EuroLeague-Saison, Alexey Shved, besetzt. Dazu kam mit Marius Grigonis einer der besten Shooter der Liga (letzte Saison 45% 3er), der den im letzten Jahr enttäuschenden Janis Strelnieks ersetzt und ein deutliches Upgrade darstellt. Moskau ist immer einer der Top-Favoriten auf den Titel.

Anadolu Efes Istanbul

Coach:
Ergin Ataman (55)

Kader:
Shane Larkin, Rodrigue Beaubois, Chris Singleton, Yigitcan Saybir, Dogus Balbay, Tolga Gecim, Erten Gazi, Adrien Moerman, Bugrahan Tuncer, Tibor Pleiss, Vasilije Micic, James Anderson, Filip Petrusev (Mega Bermax), Bryant Dunston, Krunoslav Simon

Abgänge:
Dzanan Musa (Rio Briogan), Sertac Sanli (FC Barcelona)

Vorjahresplatzierung:
3. Platz (22-12), EuroLeague Champion

Prognose:
Platz 1-4

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Der amtierende Meister geht die Mission Titelverteidigung mit nahezu unverändertem Kader an. Neu hinzu kam der MVP der ABA, Filip Petrusev (2,11m, 21 Jahre, 50. Pick der Sixers im Draft), der schon bald in die NBA wechseln könnte. Als Abgänge sind nur Ex-Brooklyn Net Dzanan Musa, der nie seine Rolle im Team fand, und Sertac Sanli zu verzeichnen, der durch Petrusev ersetzt wurde. Mit EuroLeague-MVP Vasilije Micic, Scorer-Maschine Shane Larkin und Hüne Tibor Pleiss kann die Mission Back-to-back gelingen.

AS Monaco

Coach:
Zvezdan Mitrovic (51)

Kader:
Mike James (ZSKA Moskau), Rudy Demahis, Paris Lee (Orleans Loiret Basket), Leo Westermann (FC Barcelona), Will Thomas (Zenit St. Petersburg), Alpha Diallo (Lavrio Aegean Cargo), Brock Motum (Nanterre 92), Jerry Boutsiele (Limoges CSP), Donatas Motiejunas, (Xinjang Flying Tigers), Yakuba Ouattara (Real Betis), Ibrahima Fall-Faye, Rob Gray, Danilo Andjusic (JL Bourg en Bresse), Armel Traore (Centre Fédéral de Basket-ball), Donta Hall (Orlando Magic)

Abgänge:
Khadeen Carrington (Real Betis), Dee Bost (Galatasaray Istanbul), Yohan Choupas (Lille Métropole Basket), Courtney Fortson (Bnei Herzliya), Damien Inglis (unbekannt), Marcos Knight (unbekannt), Abdoulaye Ndoye (unbekannt), Jordan Bratton (unbekannt), Wilfried Yeguete (unbekannt), Mathias Lessort (unbekannt), Jaleel O’Brien (unbekannt), Boukhary Cissoko (unbekannt)

Vorjahresplazierung:
Keine EuroLeague-Teilnahme, Sieger des EuroCups

Prognose:
8-12

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Für den EuroLeague-Neuling geht es darum sich schnellstmöglich auf der unbekannten Flughöhe zu klimatisieren. Mit der Verpflichtung des ehemaligen Scoring-Champs Mike James von CSKA gelang ein Coup, auch Leo Westermann, Will Thomas und Donatas Montiejunas sind klangvolle Namen im europäischen Basketball. Gelingt dem Team ein guter Start, sollte ein Platz im Mittelfeld im Bereich des Machbaren sein.

Zalgiris Kaunas

Coach:
Martin Schiller (38)

Kader:
Marek Blazevic, Lukas Lekavicius , Josh Nebo (Hapoel Eilat), Emmanuel Mudiay (Utah Jazz), Mantas Kalnietis (Lokomotiv Kuban Krasnodar), Paulius Jankunas, Karolis Lukosiunas, Mantas Rubstavicius, Arturas Milaknis, Janis Strelnieks (ZSKA Moskau), Tyler Cavanaugh (Teneriffa), Niels Giffey (Alba Berlin), Joffrey Lauvergne, Edgaras Ulanovas (Fenerbahce Istanbul)

Abgänge:
Thomas Walkup (Olympiakos Piräus), Patricio Garino (Nanterre 92), Nigel Hayes (FC Barcelona), Martinas Geben (Brose Bamberg), Augustine Rubit (FC Bayern), Rokas Jokubaitis (FC Barcelona), Steve Vasturia (Besiktas Istanbul), Marius Grigonis (ZSKA Moskau)

Vorjahresplatzierung:
11. Platz

Prognose:
Platz 11-15

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Sieben Zugänge bei acht Abgängen sprechen nicht gerade für Kontinuität beim litauischen Meister. Mit Grigonis, Walkup, Rubit und Hayes verließen vier der besten sechs Scorer den Club. Trotz der Verpflichtung von Ex-Lottery Pick Emmanuel Mudiay muss der Blick in der zweiten Saison unter dem ehemaligen Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, Martin Schiller, nach unten gerichtet werden. Interessant wird zu sehen, welche Rolle Niels Giffey im Team einnimmt und ob Ex-Bamberger Janis Strelnieks nach einer kleinen Rolle in Moskau nochmal Leistungsträger werden kann.

Real Madrid

Coach:
Pablo Laso (53)

Kader:
Nigel Williams-Goss (Lokomotiv Kuban Krasnodar),  Fabien Causeur, Juan Nunez, Thomas Heurtel (LDLC ASVEL Villeurbanne), Rudy Fernandez, Alberto Abalde, Urban Klavzar, Adam Hanga (FC Barcelona), Tristan Vukcevic, Carlos Alocen, Sediq Garuba, Vincent Poirier, Walter Tavares, Sergio Llull, Guerschon Yabusele (LDLC ASVEL Villeurbanne), Eli Ndiaye, Jeffery Taylor, Anthony Randolph, Trey Thomkins, Jaycee Carroll

Abgänge:
Alex Tyus (vereinslos), Nicolas Laprovittola (FC Barcelona), Felipe Reyes (Karriereende), Usman Garuba (Houston Rockets)

Vorjahresplatzierung:
6. Aus in der ersten Playoff-Runde gegen Anadolu Efes Istanbul (2:3)

Prognose:
Platz 4-8

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Die Königlichen steuern langsam aber sicher auf das Ende einer erfolgreichen Ära zu. Der spanische Kern der Mannschaft hat mittlerweile ein Alter erreicht, mit dem man zwar noch die EuroLeague Playoffs erreicht, nicht aber zu den absoluten Titelfavoriten gehört. Zwar hat man mit Guerschon Yabusele, Nigel Williams-Goss und Thomas Heurtel international erfahrene Spieler geholt, die goldenen Zeiten um Luka Doncic, Facundo Campazzo und Co. sind allerdings vorbei. Das man die Madrilenen trotzdem nie abschreiben darf, hat ihre Playoff Serie gegen Efes aus dem letzten Jahr gezeigt. Coaching Fuchs Pablo Laso hat immer ein Ass im Ärmel und Llull oder Fernandez immer für ein Wahnsinns-Play gut.

Olympiacos Piräus

Coach:
Georgios Bartzokas (56)

Kader:
Thomas Walkup (Zalgiris Kaunas), Tyler Dorsey (Maccabi Playtika Tel Aviv), Michalis Lountzis (ASP Promitheas Patras), Giannoulis Larentzakis, Zayd Muosa, Sotirios Oikonomopoulos, Moustapha Fall (LDLC ASVEL Villeurbanne), Kostas Sloukas, Hassan Martin, Sasha Vezenkov, Georgios Printezis, Kostas Papanikolaou, Jean-Charles Livio, Vasileios Christidis, Shaquielle McKissic

Abgänge:
Aaron Harrison (Turk Telekom Ankara), Vasilis Charalampopoulos (Reyer Venice), Vassilis Spanoulis (Karriereende), Charles Jenkins (vereinslos), Kosta Koufos (vereinslos), Octavius Ellis (Turk Telekom Ankara)

Vorjahresplatzierung:
12. Platz

Prognose:
Platz 19-13

Olympiacos Piraeus media day 2021 - EB21
Foto: EuroLeague

Mit dem Karriereende von Vassilis Spanoulis endet ein Stück griechischer Basketball Geschichte. Die Verstärkung des Backcourts durch Thomas Walkup und Tyler Dorsey kann sich in jedem Fall sehen lassen. Zusammen mit Kostas Sloukas muss sich dieses Trio vor nur wenigen EuroLeague Teams verstecken. Moustapha Fall und der ewige Georgios Printezis werden einen soliden Frontcourt stellen, insgesamt fehlt es dem Team aber an Tiefe. Eine Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison wird es wohl geben, letztendlich ist die Konkurrenz im Rennen um die Playoffs zu stark, sodass man wohl ein weiteres Jahr ohne Postseason im roten Teil von Griechenland leben muss.

 

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