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Dallas Mavericks – Let the Playoffs begin

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Dallas Mavericks – Let the Playoffs begin

Die reguläre Spielzeit ist rum, die Play in-Turniere beginnen bald. Alle Mavericks-Fans können sich einige Tage ausruhen und sich auf die erste Playoff-Runde freuen. Zu Saisonbeginn sah dies noch nicht so aus.

Heute fassen wir einmal die Regular Season 2021/22 aus Sicht der Dallas Mavericks zusammen, und schauen auf die wichtigsten Akteure im Team, in dem wir Awards verteilen.

Schlechter Start in eine neue Zeitepoche

Unter Neu-Headcoach Jason Kidd und Neu-General Manager Nico Harrison brach im Sommer eine neue Epoche in der texanischen Franchise an. Franchisestar Doncic verblüffte alle während des olympischen Basketballturniers, und zeigte, wie er ein kleines Land zur Bronzemedaille führen kann.

Doch der Start in die neue Saison war etwas holprig. Nach 20 Spielen standen die Texaner bei einer Bilanz von 11:9, nach 35 zum Jahreswechsel bei 17:18. Doch dann legten die Mavs den Schalter um und gewannen neun der folgenden zehn Spiele.

Seitdem kämpften sie sich stets nach oben, sodass sie Stand Sonntag, den 10.4.2022, Platz vier in der Western Conference belegen. Der 3. Seed ist aber weiterhin machbar.

Überraschung im Februar

Am 10. Februar waren die Dallas Mavericks im Fokus vieler NBA-Experten und -Fans. Kristaps Porzingis wurde nach einer guten ersten Saisonhälfte des Letten nach Washington für Spencer Dinwiddie und Davis Bertans getradet.

Die allgemeine Reaktion darauf war: Schock. Keiner mochte den Deal aus Mavs-Sicht, auch wenn man das Sorgenkind im Team losgeworden ist. Von zu wenig Gegenwert wurde gesprochen. Spencer Dinwiddie zeigte allerdings, dass er auf gar keinen Fall zu wenig Gegenwert ist! Im Jersey der Mavericks konnte er sich bisher starke 16 Punkte bei 40% von der Dreierlinie sichern, und dazu das Playmaking des Teams auf ein neues Level hieven.

Einige Spiele hat der Guard entschieden, wie beispielsweise gegen Boston und Brooklyn.

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Mit ihm im Roster können die Blauhemden immer mit min. zwei Playmakern auf dem Feld stehen, und somit für große offensive Gefahr sorgen. Die Defensive ist seit dem Trade nicht mehr auf dem hohen Level wie davor, dafür kam die Offensive endlich ins Rollen.

Strong D in Big D?

Seit Jahren ist in Dallas das große Problem der defensive Part des Spiels. Doch mit Jason Kidd, ein eher defensiv-orientierter Coach, der in den letzten Spielzeiten unter Frank Vogel lernen konnte, wurde die Defensive zu einer Top 10-Defense. Momentan belegen sie den 7. Platz im Defensiv-Rating, und lassen die zweitwenigsten Punkte nach den Boston Celtics zu! Seit dem Deal mit den Wizards sind sie im Rating auf Platz 14 abgerutscht, bei den Gegenpunkten stehen sie aber weiterhin auf dem Treppchen (3.).

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Die offensive Bremse wurde gezogen

Wie bereits erwähnt, stockte der Angriff zu Saisonbeginn. Dadurch hatten sie nur ein Offensiv-Rating von 112,3 bei 107,8 gemachten Punkten. Beide Statistiken konnten seit der Trading Deadline verbessert werden. Das Offensiv-Rating stieg um 4,4, da sie fast drei Punkte (2,9) mehr erzielen als zuvor. Dies liegt daran, dass die Texaner teilweise mit drei Playmakern zusammen auf dem Feld stehen und somit für offensive Gefahr sorgen. Doncic, Brunson und Dinwiddie treffen ihre Dreier hochprozentig. Die drei Guards können min. 35% ihrer Perimeterwürfe durch die Reuse schicken. Unterstützung bekommen sie noch von Bullock (36%), der nach anfänglichen Schwierigkeiten seinen Wurf wiederfand, und dem diese Saison stark aufspielenden Finney-Smith (39%).

Award-Show

Most Valuable Player

Wer der Most Valuable Player (MVP) der Dallas Mavericks ist, brauchen wir nicht zu diskutieren. Luka Doncic führt seine Mannschaft in Sachen Punkten, Rebounds und Assists an, und ist der einzige NBA-Spieler in dieser Saison der min. 25-7-8 auflegt (2021/22: 28,5-9-9). Seit dem All Star-Break sichert sich der Slowene im Schnitt 30,5 Punkte bei besserer FG- und Dreierquote. Er legt seine bisher höchste Usage Rate in seiner NBA-Karriere auf (42,4%; 100. Perzentil). Durch seine Passstärke macht er seine Mitspieler besser, wodurch diese hervorragende 46% ihrer Würfe treffen, wenn diese vom Slowenen assistiert wurden (100. Perzentil).

Der Spielmacher der Texaner konnte dieses Jahr auch defensiv seinen Einfluss unter Beweis stellen, und führte seine Gegenspieler zu schweren Abschlüssen.

In der Ligawertung wird es für ihn wohl nicht für den MVP-Award reichen. Zu stark waren die Saisons der drei Big Man Antetokounmpo, Embiid und Jokic. Alle drei konnten von Saisonbeginn an überzeugen und gingen fit in die Saison. Wenn der Franchisestar der Mavericks dies auch tut, und ohne Probleme in eine Spielzeit startet, sollte er der MVP-Frontrunner sein.

Most Improved Player

In dieser Kategorie kann man einige Spieler nennen: Jalen Brunson, Spencer Dinwiddie, sowie Dorian Finney-Smith. Seitdem Dinwiddie in Dallas ist, läuft es für seine Mannschaft sehr gut. Wie bereits erwähnt, verkleinerte er das Playmaking-Problem im Team und brachte damit den offensiven Fluss. Da er aber erst seit Februar dabei ist, hat er zu wenig Spiele für die Franchise aus Big D getätigt, und fällt damit aus dem MIP-Roster.

Dorian Finney-Smith zeigte, wie stark und wichtig er für das Team ist. Offensiv zieht er das Feld durch seine Dreiergefahr auseinander, und defensiv hält er den Laden dicht. Seine individuellen Statistiken konnte er aber nicht weiter nach oben schrauben, wodurch auch er nicht der MIP der Dallas Mavericks ist.

Somit bleibt nur noch Jalen Brunson – und dieser hat es sich auch verdient. Der Guard hat in 60 seiner 78 Partien gestartet, und averaget Karrierehöchstwerte in Punkte, Rebounds, Assists, Steals und Minuten. Er hat mit 50,3% die höchste Feldwurfquote aller NBA-Guards, die mindestens 750 Würfe genommen haben. Die meisten seiner Abschlüsse nimmt er aus der Midrange (55%; 97. Perzentil), da er oft abstoppt und dann den schweren Wurf über seinen Gegenspieler nimmt. Dies gelingt ihm aufgrund seiner Drive- und Abstoppstärke.

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Für den Award in der NBA wird es nicht reichen, da er zu wenig Aufmerksamkeit bekommt – und der Top-Kandidat Ja Morant heißt, der Nacht für Nacht Highlight-Plays aufzeigt.

Defensive Player of the year

Bei diesem Award gibt es keine Diskussion. Eben noch leer ausgegangen, kann Dorian Finney-Smith hier abräumen – und das zurecht. Finney-Smith unterschrieb im Laufe der Saison eine vorzeitige Vertragsverlängerung, und zeigte zuvor und seitdem sein ganzes Können.

Er hat die meisten Possessions in der gesamten NBA, in denen er den Gegenspieler mit der höchsten Usage Rate auf dem Feld verteidigt. Der US-Amerikaner stealt den Ball im 64. Perzentil, und kann dann schnell in die Offensive umschalten.

In diesem Bereich des Basketballspiels ist er ebenfalls sehr wichtig. Durch seine Dreierstärke macht er das Feld breit und wartet am Perimeter auf den Ball. Mit ihm auf dem Feld erzielen die Mavs fast 7 Punkte mehr als ohne ihn (91. Perzentil).

In der Ligawertung wird auch er wie Doncic und Brunson leer ausgehen, sein Headcoach Jason Kidd sagte aber, dass sein Schützling auf jeden Fall in eines der All-Defensive Teams kommen sollte.

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Kidd überzeugt

Vor der Saison wurde Jason Kidd als Headcoach der Texaner ernannt, und Skepsis überwiegte. In seinen ersten Stationen als Trainer in Milwaukee und Brooklyn wusste er nicht zu überzeugen, in den zwei Vorjahren war er für die Defensive bei den Los Angeles Lakers tätig.

Dass er sich in diesem Bereich auskennt, zeigte er im Saisonverlauf. Jason Kidd konnte seine Mannschaft zu einem Franchiserekord führen. Bei den erlaubten Punkten waren sie nie besser als Rang vier – diese Spielzeit stehen sie auf dem 2. Platz!

Außerdem coachte er sein Team zur ersten 50-Siege-Saison seit 2014/15 und zur ersten Homecourt-Advantage seit der Championship 2011.

Es scheint, als habe der ehemalige Mavericks-Spieler aus seinen Fehlern in den Stationen zuvor gelernt, und macht dies nun in Texas besser.

Fazit

Die Dallas Mavericks konnten den nächsten Entwicklungsschritt tätigen und haben mit dem Trade für Dinwiddie vieles richtig gemacht. Durch das dazugewonnene Playmaking sind sie gefährlicher und schwieriger auszurechnen, wodurch ein Playoff-Run möglich ist. Helfen würde ihnen die Rückkehr Hardaway Jr.’s, der seit Ende Januar aufgrund eines gebrochenen Fußes ausfiel.

Aus Mavs-Sicht darf man im Großen und Ganzen auf die Regular Season 2021/22 ein Lächeln zurückwerfen.

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