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Nowitzkis Erben (1/6) – Daniel Theis

Isaiah Hartenstein - Nowitzkis Erben

„Nowitzkis Erben“ (1/6) –  Daniel Theis

Die The Vibes Originals Serie „Nowitzkis Erben“ widmet sich ganz den deutschen Spielern in der besten Basketballliga der Welt. Es steht außer Frage, wer der beste deutsche Basketballspieler aller Zeiten ist. Dirk Nowitzki hat sich spätestens mit seinem Titel 2011 im Trikot der Mavs nicht nur in Dallas unsterblich gemacht. Er hat die deutsche Nationalmannschaft über Jahrzehnte zu Medaillen geführt und war der erste Europäer, der in der NBA zum wertvollsten Spieler gewählt worden ist. Über den langen Blonden aus Würzburg wurden unzählige Artikel, Geschichten und Bücher geschrieben. In dieser Rubrik wollen wir uns daher nicht mit ihm sondern seinen Nachfolgern beschäftigen. Aktuell wandeln sechs Deutsche auf den Spuren Nowitzkis in der besten Basketballliga der Welt: Dennis Schröder (Los Angeles Lakers), Maxi Kleber (Dallas Mavericks), Daniel Theis (Boston Celtics), Moritz Wagner, Isaac Bonga (beide Washington Wizards) und Isaiah Hartenstein (Denver Nuggets). Diesen Spielern, Nowitzki Erben, wollen wir unsere Aufmerksamkeit widmen. Den Anfang macht in dieser Ausgabe Daniel Theis.

Daniel Theis

Der 2.04 Meter große Theis wurde im Sommer 2017 von den Boston Celtics verpflichtet und spielt aktuell seine vierte Saison als Center für den Mitfavoriten im Osten. Zuvor machte er sich in der deutschen Basketball-Bundesliga einen Namen, war Teil des Teams von Brose Bamberg, das zwischen 2015 und 2017 drei Mail in Folge den Titel holte. Daniel Theis fiel schon damals mit den Fähigkeiten auf, die ihn heute einen festen Bestandteil der Rotation in Boston sein lassen. Harte Defense, bestechende Athletik beim Rebound und offensives Floor-Spacing dank eines soliden Dreiers. Er selbst sieht sich als defensiven Anker eines Defense und definiert sich eher über eingesammelte Rebounds als erzielte Punkte oder verteilte Assists. In der BBL machte ihn das 2016/17 zum besten Verteidiger und verschaffte ihm die gute Ausgangssituation, die letztendlich den Sprung nach Amerika ermöglichte.

Dort hatte er es bereits 2013 mit der Anmeldung zum Draft versucht, wurde jedoch von keinem der 30 Teams gewählt. Rückblickend muss sich wohl auch Daniel Theis selbst eingestehen, dass es damals noch etwas früh für den Sprung über den großen Teich war. In einem Podcast mit Mats und Jonas Hummels macht er sehr klar deutlich, wie wichtig es für ihn selbst nachdem er schließlich in der NBA angekommen war, gewesen ist, dort die entsprechende Zeit zu erhalten, um Erfahrungen zu sammeln. Veteranen wie Al Horford spielten in seiner weiteren Entwicklung eine zentrale Rolle und halfen dem Deutschen seine Spielintelligenz weiter zu verbessern. Alleine auf seine Athletik kann er sich in der NBA nicht mehr verlassen, dafür ist das Niveau dort schlichtweg zu hoch.

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Umso beeindruckender ist es, wie jemand, der wie Daniel Theis erst mit 16 Jahren zum Basketball gekommen ist, es überhaupt geschafft hat sich mit Kontrahenten dieser Klasse messen zu können. Den Großteil seiner sportlichen Jugend verbrachte Theis nicht auf dem Parkett der örtlichen Turnhalle sondern wie die meisten Kinder in Deutschland kickend auf Bolzplätzen. Von dort führte der Weg bis in die Landesauswahl und auf die Listen der DFB-Scouts. Im besagten Podcast beschreibt Daniel wie er auch aufgrund seiner Größe mit der Zeit vom Stürmer Stück für Stück nach hinten verschoben wurde, bis er sich schließlich in der Innenverteidigung wiederfand. Ob er dort den Spaß am Verteidigen entdeckt hat? 😉

Bedanken können sich alle deutschen Basketballfans schlussendlich wohl bei Daniel Theis Bruder. Dieser war schon immer begeisterter Basketballer, hatte einen Kumpel, der als Trainer jungen Kids die Basics vermittelte und nahm Daniel einfach mal mit zum Training nach Braunschweig. Das führte soweit, dass der begnadete Fußballer tatsächlich die Sportart wechselte. Zwar ist er auch heute noch fußballbegeistert (aus der Bundesliga supported er den VFL aus Wolfsburg) und schmeißt die Konsole eher mal für FIFA als 2K an, richtig gemacht hat er mit dem Schritt aber offensichtlich alles.

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