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Das MVP Rennen geht in die heiße Phase

MVP Rennnen

Das MVP Rennen geht in die heiße Phase

Das MVP Rennen geht in die heiße Phase. Heißt? Für jedes Team sind noch ungefähr 10 Regular Season Spiele zu absolvieren, weshalb wir uns heute mit dem MVP Rennen in der NBA beschäftigen werden. Auch in diesem Jahr wird mit aller Wahrscheinlichkeit kein US Amerikaner zum MVP der Liga ausgezeichnet werden. Denn kurz vor dem Ende der Regular Season stehen Joel Embiid, Nikola Jokic und Giannis Antetokounmpo als die drei Topanwärter fest. In unserem heutigen Beitrag setzen wir uns mit den drei verbliebenen Kandidaten auseinander, beschreiben ihren Saisonverlauf und begründen ihren MVP Case.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

Wenn ihr mit dem Lesen dieses Beitrags fertig seid, legen wir euch sehe den Beitrag von gestern ans Herz. Darin geht es um die Dallas Mavericks und die Chance, dass sie in die Western Conference Finals kommen.

Bevor wir aber mit den Protagonisten loslegen, wollen wir euch vorher noch ein paar andere Jungs nennen, die es in diesem Jahr genauso verdient hätten, zum MVP gekrönt zu werden;)

So much Quality

Wer gedacht hätte, dass Embiid, Jokic und Giannis die Liga in Grund und Boden dominieren würden, täuscht sich, weil die NBA in den letzten 5-10 Jahren nochmal besonders an Qualität hinzugewonnen hat. Damit meinen wir vor allem die individuelle Qualität der Topspieler. Warum werden wohl mittlerweile so viele Diskussionen geführt, wer denn nun der beste Spieler sei, oder wer es verdient hätte den MVP Award einzusacken? Ganz richtig, weil es in der NBA mittlerweile 7-10 Spieler gibt, die einen berechtigten MVP Case vorweisen. Hinter den drei genannten Topfavoriten stehen Spieler wie LeBron James, Luka Doncic, DeMar DeRozan, Ja Morant, Stephen Curry oder Jayson Tatum, die alle genauso zur NBA Elite gehören und uns täglich mit spektakulären Leistungen den Atem rauben. Zwar haben sich die drei Big Men schon relativ deutlich abgesetzt, doch wer wer weiß: Möglicherweise wird einer dieser Jungs nochmal einen heißen 10 Game Stretch erwischen und das MVP Rennen völlig auf den Kopf stellen. Und genau deshalb lieben wir alle diesen Sport, denn innerhalb weniger Tage kann sich in der NBA vieles ändern.

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Trust the process fellas

Nachdem der Kameruner in der vergangenen Saison noch zu den tragischen Figuren der durchaus enttäuschenden Sixers Saison gehört hat, stellt Joel Embiid, in dieser Saison, seine Qualitäten Nacht für Nacht unter Beweis. Der Grund für seine Dominanz ist an zwei wichtigen Punkten auszumachen: Und zwar seiner Verletzungsfreiheit und dem Weggang von Ben Simmons. Jojo absolvierte in dieser Saison 58 von 70 Spielen und verzeichnet in diesen fantastische 29,8 Punkte, 11,3 Rebounds und 4,3 Assists, bei 48,7% aus dem Feld und 35,9% von der Dreierlinie. Die persönlichen Statistiken sprechen auf alle Fälle für den Kameruner, doch viel mehr ist es der „Recency Bias“ der Embiid’s MVP Case bestärkt. Was bedeutet das? Zu Beginn der Saison tat sich Embiid schwer, auf dem Parkett sein dominantes Spiel aufzuziehen. In den ersten 20 Spielen verzeichnete Embiid gerade einmal 23,5 Punkte, 10 Rebounds und 3,9 Assists, bei 44,7 prozentiger Feldwurfquote. Nicht gerade MVP würdig, doch aufgrund eines starken Dezembers und Januars (31,7 Pkt, 11 Rebs und 4,5 Asts) manövrierte sich Jojo an die Spitze der MVP Diskussion.

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Seit Joel wieder auf Superstar Level performt, entwickelten sich auch die Sixers zu einem Top Team der NBA. Mit einem Record von 44-27 belegen die Sixers den 3rd seed in der Eastern Conference. Und seit dem James Harden ein Sixer geworden ist, stehen die Chancen nicht gerade schlecht, dass Philly noch einen Sprung auf den 1st oder 2nd seed macht. Das würde den MVP Case von Joel Embiid nochmal einen Nachschub geben.

Back to back für den Joker?

In der vergangenen Saison ging für Nikola Jokic wahrscheinlich ein Lebenstraum in Erfüllung. Er wurde vollkommen verdient zum MVP der Liga gewählt. Mit einem Record von 47-25 führte der Joker seine Nuggets an den 3rd seed der NBA Western Conference. Und auch in diesem Jahr sieht es so aus, als würde Jokic einen starken MVP Case haben. Der Serbe legt in dieser Spielzeit nämlich starke 26,1 Punkte, 13,6 Rebounds und 8,0 Assists, bei 57% aus dem Feld und 34,8% von der Dreierlinie, auf. In fast allen true shooting führt der Serbe die Liga an.  Die Statistiken sind auch in diesem Jahr wieder mehr als beeindruckend.

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Der einzige Punkt, der gegen Jokic als MVP spricht, liegt an seinem vergleichsweise schwachen Teamrecord von 42-30, womit er sein Team gerade einmal auf Platz 7 im Westen führt. Mit solch einer Teamplatzierung wird es äußerst schwer, sich ernsthaft als MVP zu empfehlen. Allerdings könnte man das Argument auch umdrehen und die Frage stellen, wo die Nuggets stehen würden, wenn sie Jokic nicht hätten. Wahrscheinlich wäre Denver in der tiefen Lottery versunken. Aufgrund der Verletzungen von Jamal Murray und Michael Porter Jr. treten die Nuggets nämlich, schon während der gesamten Saison, nicht in Bestbesetzung auf. Jokic trägt sein Team fast im Alleingang in die Playoffs. Ist das nicht die wahre Definition des Wortes „value“, wenn ein Spieler dich von einem Lottery Team zu einem Playoff Team macht? Auf alle Fälle, und genau deshalb haben auch sehr viele Leute, den Joker, als den MVP von 2022, auf den Zettel.

Ey Leute, vergesst den Greek Freak nicht!

Giannis Antetokounmpo ist gerade einmal 27 Jahre alt und gehört zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere, schon zu den besten Basketballspielern aller Zeiten. Der Greek Freak gewann mit den Milwaukee Bucks die NBA Championship 2021, wurde zum Finals MVP gekrönt und besitzt mit zwei MVP Auszeichnungen schon mehr, als bspw. ein Kobe Bryant. Das der Freak als einer der dominantesten Spieler seiner Zeit in die Geschichtsbücher eingehen wird, ist wohl jedem klar, doch der Hunger des Griechen ist noch keinesfalls gestillt. Denn auch in dieser Saison verzeichnet Giannis fantastische Statistiken. Antetokounmpo averaget fabelhafte 29,8 Punkte (Career High), 11,5 Rebounds und 5,8 Assists, bei 54,7% aus dem Feld und 30% von der Dreierlinie. Zwar war der Dreier noch nie die große Stärke des Griechen, doch das tut keinesfalls zur Sache, denn die Qualitäten von Giannis befinden sich auf anderen Ebenen des Parketts. Das Giannis alles und jeden im Post oder im Drive zerstört ist klar, doch der Grieche gilt zusätzlich als herausragender Verteidiger.

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Somit wäre es möglich, dass Giannis der dritte Spieler in NBA History (Michael Jordan 1988, Hakeem Olajuwon 1994) wird, der den MVP und DPOY im exakt selben Jahr gewinnt. Das wäre ein weiterer großer Meilenstein in Giannis‘ Karriere. Unwahrscheinlich ist dieses Szenario nicht, denn die Bucks stehen mit einem Record von 44-27 auf dem 2nd im Osten. Zeichnet sich hier der dritte MVP von Giannis Antetokounmpo ab? Wir werden es sehen;)

Wir hoffen euch hat dieser Beitrag gefallen:) Wer ist euer MVP in dieser Saison? Schreibt uns dafür gerne auf Instagram: @thevibesmag

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