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Die 2011-2014er Miami Heat- Throwback Thursday

2011-2014er Miami Heat

Die 2011-2014er Miami Heat- Throwback Thursday

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In unserem heutigen Beitrag beschäftigen wir uns mit den Miami Heat, die von 2011-2014 Angst und Schrecken über die gesamte Liga gebracht haben. Viel Spaß euch beim Lesen:)

„The Decision“

Die Miami Heat spielten im Jahr 2010 eigentlich eine gute Saison. Sie beendeten die Regular Season mit einer Bilanz von 47-35 und erreichten somit einer der Topplätze im Osten. Allerdings verloren sie recht deutlich in der ersten Playoffrunde gegen die Boston Celtics. Dwayne Wade spielte die Saison seines Lebens (33,2 Punkte, 5,6 Rebounds, 6,8 Assists), doch all das half trotzdem nicht, denn die Heat sahen sich, in der Offseason, nach den passenden Verstärkungen um. Und diese fanden sie in der Tat. Die Miami Heat sicherten sich in der Free Agency Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers und All-Star Chris Bosh von den Toronto Raptors. Das Bosh zu den Heat kam, war zwar auch überragend, doch das es den King nach South Beach zog, hätten die meisten nicht für möglich gehalten. LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh formten sich somit zu einem Superteam zusammen, um über Jahre hinweg die Liga in Angst und Schrecken zu versetzen. Zwar sahen wir im Jahr 2007 schon einen Zusammenschluss eines Superteams, im Form der Boston Celtics, doch das sich wirklich drei Superstars zu einem Team formten, so etwas gab es vorher noch nie. Am 08. Juli 2010 kam es zur sogenannten „Decision“, in einem Interview mit ESPN. Der King äußerte sich, wohin es für ihn gehen würde. Diese legendären Sätze wird wohl niemand jeweils wieder vergessen:

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LeBron James zieht es nach Miami. Würde das der richtige Schritt sein? Wer würde der beste Spieler bei den Heat sein? LeBron oder Wade? Wie würde sich das Scoring aufteilen? Das alles waren Fragen, die es zu beantworten galt. Doch eines stand fest. Die Miami Heat hatten sich zu einem Superteam geformt. Nun würde es entscheidend sein, wie das Team miteinander klarkommt, ob es Probleme zu bewältigen gibt oder ob alles rund läuft. Die Qualität war hoch, doch vor allem das Gesamtkonstrukt musste passen.

Der große Flop im Jahr 2011

Nun würde es gelten. Die Miami Heat haben sich zu einem Superteam zusammengeschlossen. Die großen drei haben wir jetzt schon genug beleuchtet. Mit LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh könnte man eigentlich auch alleine eine Championship gewinnen, egal was für Spielermaterial um sie herum ist. Doch mit Spielern wie Mario Chalmers, Mike Bibby, Joel Anthony oder Mike Miller verfügten die Heat auch über sehr gute Rollenspieler, die ihren Teil zum Erfolg beitragen würden. Und so ging es in die NBA Saison 2010/11, wovon sich die Heat natürlich viel versprachen. Mit einem Record von 58-24 ging es für die Heat an den 2nd seed in der Eastern Conference. Lediglich die Chicago Bulls, rund um MVP Derrick Rose, belegten mit einem Record von 61-21, einen besseren Tabellenplatz.

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Für die Heat ging es als 2nd seed in die 2011er Postseason. In der ersten Runde trafen die Heat auf die Philadelphia 76ers. Die Sixers bereiteten ihnen keine großen Schwierigkeiten, denn mit einem 4-1 ließen sie das Team aus Pennsylvania entspannt hinter sich. LeBron James (24,2 Punkte) und Dwayne Wade (22,2 Punkte) waren die Topscorer in dieser Serie und das obwohl sie sich nicht einmal anstrengen mussten. In den East Semis wartete ein deutlich härterer Gegner auf die Heat. Und zwar ging es gegen die Boston Celtics. Diese Serie ging deutlich härter zu Gange, was man auch den Scores erkennen konnte. Die Heat ließen es nicht einmal zu, dass die Celtics über 100 Punkte erzielen. James befand sich im DPOY Mode und Dwayne Wade war eine absolute Scoring Maschine. Mit einem 4-2 Seriensieg ging es für die Heat in den Conference Finals gegen den 1st seed aus Chicago. Von dieser Serie versprach man sich eigentlich große Spannung, doch daraus wurde nichts, denn das gesamte Heat Team war unschlagbar und gewann die Serie mit 4-1. In den NBA Finals angekommen, standen ihnen die Dallas Mavericks gegenüber. Die Heat gingen als großer Favorit in diese Serie, obwohl die Mavs ebenfalls einen großartigen Postseason Run hingelegt haben. Fast alle dachten, dass diese Finals deutlich an die Heat ausgehen würde. Allerdings fühlten sich die Mavericks in ihrer Underdog Rolle sehr wohl, denn sie hielten LeBron bei gerade einmal 17,8 Punkten pro Spiel. Ihre fantastische Defense gepaart mit einem überragenden Dirk Nowitzki (26 Punkte, 9,7 Rebounds) sorgten für den Gewinn der Championship für die Dallas Mavericks. Nowitzki wurde zum Finals MVP gewählt und die Heat verloren, trotz ihrer Favoritenrolle. Wie würde es mit den Heat weitergehen? Würden sie sich von diesem Schock erholen?

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Die goldenen Jahre der Heat 2012 und 2013

Von der Finals Niederlage 2011 mussten sich die Heat erst einmal erholen. Nach vielen Finals Niederlagen eines Superteams ist es nicht ungewöhnlich, dass die Teams im Anschluss auseinanderbrechen. Die Heat probierten es nochmal, doch es musste einiges anders laufen. Das Problem in den 2011er Finals war, dass LeBron und Wade beide die erste Scoring Option sein wollten. Die Rollen war nicht klar verteilt und die Rollenspieler lieferten nicht wie gewünscht ab. In der 2012/13er Saison änderte sich das aber schlagartig, denn LeBron war ohne Zweifel die erste Scoring Option, D Wade die zweite, und Bosh die dritte. Mit Shane Battier und Norris Cole legten sich die Heat zwei sehr gute Rollenspieler zu, die schon einiges an Erfahrung mitbrachten. Im Jahr 2012 überrannten die Heat die Liga in Grund und Boden. Es ging bis in die NBA Finals 2012, wo sie auf ein junges und unerfahrenes Thunder Team, rund um Kevin Durant, Russell Westbrook und James Harden, trafen. Die Heat steigerten sich erheblich und brachten den Thunder eine deutliche Niederlage bei (4-1). Die Heat überzeugten als Team. Gleich fünf Spieler scorten zweistellig, darunter ein überragender LeBron James, der mit 28,6 Punkten, 10,2 Rebounds und 7,4 Assists verdientermaßen den Finals MVP Award gewann. Diese Serie wurde vor allem durch die Erfahrung der Heat gewonnen.

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Im nächsten Jahr sollte sich genau das gleiche Bild abzeichnen. Eine fantastische Regular Season, ein leichtes passieren durch die Postseason und schlussendlich der Finals Einzug. Die Heat waren so gut, dass sie von keinem East Team gestoppt werden konnten. In den 2013er Finals trafen die Miami Heat auf die San Antonio Spurs. Die Spurs sind mit den Jahren zwar schon deutlich älter geworden, doch das machte sie nicht weniger gefährlich. Sie zeichneten sich vor allem durch ihren großartigen Teambasketball aus. Sie ließen den Ball sehr gut laufen, bewegten sich Off Ball herausragend und mit Gregg Popovich stand ein All-Time Great Headcoach an der Seitenlinie. Beide Teams waren zirka gleich stark. Man kann wohl von einen der besten Finals Serien aller Zeiten sprechen. Es musste in 7 Spiele gehen, so spannend und aufreibend wie diese Serie war. Fast wäre es gar nicht so weit gekommen, doch Ray Allen, der zweitbeste Shooter aller Zeiten, traf einer der wichtigsten Würfe in NBA History.

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Dieses Momentum nahmen die Heat bis ins 7. Spiel der Serie. Sie gewannen gegen die Spurs mit 95-88, was die zweite Championship in Folge bedeutete. James gewann zum wiederholten mal den Award des besten Finals Spielers. Die Heat befanden sich in ihren goldenen Jahren! Wann würden sie endlich gestoppt werden?

Das Ende einer Ära 2014

Wer sollte die Heat eigentlich aufhalten? Mit ihrer Back to back Championship manövrierten sich die Miami Heat in Sphären, in der nicht viele NBA Teams gelangt sind. Die Frage würde sein, wie lange diese Dynastie anhalten würde? Im Jahr 2014 sollte sie enden, denn man erkannte am Team langsam, dass es mit den Heat abwärts ging. Ein Dwayne Wade baute langsam ab und auch ein Mario Chalmers scorte nicht einmal mehr zweistellig. Wie es mit jeder Dynastie zugehen muss, bauten auch die Heat langsam ab. Die Saison 2012/13 war der Höhepunkt der Heat Zeit, doch gleich im Jahr darauf sollte es nicht mehr für den Titel reichen. Zwar kamen sie auch in diesem Jahr in die NBA Finals, was nochmal zeigt wie gut die Heat waren, doch im Rematch gegen die San Antonio Spurs reichte es diesmal nicht für den Gewinn der Larry O`Brien Trophy.

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Vor allem sah man diesen Verfall an Co Star Dwayne Wade, der in den NBA Finals 2014 gerade einmal 15,2 Punkte, bei 43,8% aus dem Feld averagete. Versteht uns nicht falsch, die Spurs waren auch schon lange über ihrem Zenit, doch ein fantastischer Kawhi Leonard, der LeBron über die Serie hinweg herausragend verteidigte, gewann vollkommen verdient den Finals MVP und führte seine Spurs zusammen mit Hall of Famer Tim Duncan zur fünften Championship in ihrer Zeit. Die Miami Heat hatten eine großartige Zeit. Sie gewannen zwei Meisterschaften in vier Jahren- eine wahnsinnig beeindruckende Ära. Doch irgendwann muss jede Dynastie enden. LeBron James wechselte nach der Finals Niederlage zurück nach Cleveland. Doch wir alle werden uns für immer an die dominanten Heat Anfang der 2010er Jahre erinnern.

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