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Throwback Thursday- Die besten NBA Spieler aus der 2. Runde

Besten NBA Spieler der 2. Runde

Throwback Thursday- Die besten NBA Spieler aus der 2. Runde

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In dieser Woche beschäftigen wir uns mit den besten Zweitrundenpicks in NBA History. Diese Spieler haben es, trotz geringer Chancen, geschafft, sich als sehr gute NBA Spieler zu etablieren. Wir wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen:)

Nikola Jokic

Der Center der Denver Nuggets findet selbstverständlich einen Platz auf unserer Liste, der besten NBA Spieler, die in der zweiten Runde gedraftet wurden. Die Karriere des 26 jährigen läuft mittlerweile schon seit 7 Jahren, doch fangen wir von vorne an. Nikola wurde im 2015er NBA Draft an 41. Stelle von den Denver Nuggets ausgewählt. Direkt von Beginn an gab man den damals 20 jährigen eine Chance sich zu beweisen. In 80 absolvierten Regular Season Spielen startete er ganze 55 Spiele. In seiner Rookie Saison averagete der Nuggets Center solide 10 Punkte, 7 Rebounds und 2,4 Assists, bei 51,2% aus dem Feld. Seine Statistiken konnte er in jedem einzelnen Jahr verbessern. So waren es in seinem zweiten Jahr schon 16,7 Punkte und in seiner sechsten Saison überragende 26,4 Punkte. Doch das Scoring ist nicht mal die größte Stärke des Jokers, sondern viel mehr sein Playmaking. In seiner MVP Saison 2021 (kein Zweitrundenpick wurde je zum MVP gewählt) legte Jokic überragende 8,3 APG auf. Über seine gesamte Karriere hinweg sind es insgesamt 6,1 APG. Der Joker ist wohl jetzt schon der beste Playmaking Big Men aller Zeiten.

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Er ist der unangefochtene Franchise Player und Leader der Denver Nuggets. Jokic ist der Grund, dass die Nuggets, ohne einen Jamal Murray und Michael Porter Jr., als 6th seed im Westen, von den Playoffs träumen können. Mit Embiid battelt sich Jokic im Moment um den Status als den besten Center der NBA. Wer hätte bei seinem Draft gedacht, dass die Grenzen für Nikola schier grenzenlos sind. Und dabei kommt Jokic erst jetzt in seine endgültige Prime. Wollen wir uns nicht ausmalen, was der Joker noch alles in Stande zu leisten ist.

Dennis Rodman

Im Gegensatz zu Jokic ist Rodman ein vollkommen verschiedener Spielertyp. Doch beide gehören definitiv zu den besten Spielern aller Zeiten, die je in der zweiten Runde gepickt wurden. Dennis Rodman wurde im Jahr 1986 an 27. Stelle von den Detroit Pistons ausgewählt. Bei den Pistons nahm er von Beginn an die Rolle des Enforcers und der Defensiv Maschine ein. Dennis war ein 2,01 Meter großer Forward, der die gegnerischen Offensiven Nacht für Nacht in Angst und Schrecken versetzte. Er füllte die perfekte Rolle bei den Pistons aus und zwar die des Arbeiters und des teamdienlichen Basketballspielers. Mit den Pistons gewann er zweimal in den Eastern Conference Finals (1989, 1990) gegen die Michael Jordan geführten Chicago Bulls. Unter dem legendären Namen „Jordan Rules“ machten die Pistons es für Jordan zur Hölle, gegen sie zu spielen. Die Defense war vor allem, aufgrund der hand checking Regel, viel härter. Rodman war ein großer Freund dieser Regel. Im Matchup gegen die Bulls kam dieser Vorteil gerne mal zum Einsatz.

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Nachdem Michael gemerkt hatte, wie bockstark Rodman in der Defense ist, bewegte er ihn dazu, sich im Jahr 1995 den Bulls anzuschließen. Dort führte er seine Stärken, in dominanter Art und Weise fort (16,1 RPG in der Saison 1996/97). Dennis the Menace war ein unglaublich wichtiger Bestandteil des zweiten three peats der Bulls von 1996-1998. Rodman ist ein 2x Defensive Player of the year, 5x NBA Champion und ein 2x All-NBA Spieler. Und das obwohl, vor seiner NBA Karriere, sich niemand ausgemalt hätte, dass Rodman ein Leistungsträger von mehreren Championship Teams sein würde.

Manu Ginobili

Manu Ginobili darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. Gino ist eine NBA Legende und wurde ebenfalls erst in der zweiten Runde gedraftet. Und zwar von den San Antonio Spurs im Jahr 1999 an 57. Stelle. Doch bevor er ein Spiel bei den Spurs bestreiten konnte, spielte er ein Jahr bei Viola Reggio Calabria und zwei Jahre bei Kinder Bologna, in der italienischen Basketball Liga. Im Jahr 2002 sollte Manu dann aber seine Chance erhalten. Unter Gregg Popovich entwickelte sich Ginobili zu einem herausragenden Spieler von der Bank. In seiner besten Saison (2007/08) legte Gino starke 19,5 Punkte, 3,9 Rebounds und 4,8 Assists, bei 40,1% von der Dreierlinie auf. Ginobili war zu keinem Zeitpunkt seiner Karriere ein High Volume Scorer. Viel mehr bestand das Spiel von Manu darin, auf dem Feld die richtigen Entscheidungen zu treffen. Von ihm hat man immer das bekommen, was das Team, in dem Moment, gebraucht hat. Sei es ein paar wichtige Buckets, Assists oder auch defensiv Plays.

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Gino war ein Alleskönner und deshalb ein extrem wichtiger Bestandteil der Spurs Dynastie.  Im Jahr 2018 beendete Manu Ginobili seine NBA Karriere im stolzen Alter von 40 Jahren. Coach Gregg Popovich formte Ginobili zu einen der besten 6th man aller Zeiten. Das Spurs System ermöglichte Manu seine Stärken komplett auszuspielen. Vollkommen zurecht gewann Ginobili mit den San Antonio Spurs vier Championships. Dazu wurde er zweimal zum All-Star und zweimal in ein All-NBA Team gewählt. Der Argentinier wird für immer eine Basketball Legende sein. Und das obwohl es im Jahr 1999 noch nicht erwartbar war.

Draymond Green

Genau wie Nikola Jokic, ist Draymond Green noch als NBA Spieler aktiv. Doch wie begann die Karriere von Green? Draymond wurde im 2012er NBA Draft von den Golden State Warriors an 35. Stelle gedraftet. Bei ihm sah man scheinbar nicht das große Potenzial. Er galt zwar damals schon als guter Playmaker und Defender, doch seine Schwächen beim Scoring ließen ihn beim Draft tief fallen. Den Warriors war das aber egal, denn sie ließen Green, in seiner Rookie Season, insgesamte 79 mal spielen. Bei den Dubs entwickelte sich Dray zu einem unverzichtbaren Element des Teams. In seiner dritten Spielzeit scorte er das erste mal zweistellig (11,7 Punkte pro Spiel). Green war ein wesentlicher Bestandteil dafür, dass die Warriors im Jahr 2015 die Championship nach Hause brachten. In den Folgejahren prägten sich vor allem seine defensiven Fähigkeiten aus. In der Saison 2016/17 wurde er zum Defensive Player of the year gewählt.

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Ebenfalls führte er die Liga in Steals an. Zusammen mit Steph Curry und Klay Thompson bildet er seit fast mittlerweile 10 Jahren die Big 3 der Warriors. Die Bezeichnung des Point Forwards trifft fast auf keinen so sehr zu, wie auf Draymond Green. Dray’s Scoring Fähigkeiten hielten sich zwar immer in Grenzen, doch sonst gibt es nichts, was er auf dem Basketballfeld nicht kann. Nicht umsonst war er immens wichtig für den Warriors Erfolg von 2015-2018. Auch wenn er nicht der beste Spieler der Warriors ist, kann man auf alle Fälle sagen, dass er das Herz dieses Teams ist. Ohne ihn wären die Dubs sicherlich nicht so erfolgreich gewesen.

Toni Kukoc

Toni Kukoc darf auf unserer Liste selbstverständlich nicht fehlen. Im 1990er NBA Draft wurde der Kroate von den Chicago Bulls gedraftet. Doch, so wie bei Manu, kam Kukoc nicht gleich nach seinem Draft zum Einsatz, sondern spielte erst einmal noch 3 Jahre in Europa, bevor er zum ersten mal für die Bulls auflief. Schnell entwickelte sich Kukoc zu einem guten Rollenspieler, der oftmals auch von der Bank gebracht wurde. Mit den Bulls gewann er zwischen 1996-1998 drei NBA Championships. Als wichtiger Bestandteil der Bank führte er die Second Unit an und sorgte dafür, dass die Bulls auch ohne MJ konkurrenzfähig blieben. Nachdem Michael Jordan im Jahr 1998 retirete, war Toni in der 1998/99er Saison der wohl beste Spieler Chicago’s. In dieser Saison legte Kukoc 18,8 Punkte, 7 Rebounds und 5,3 Assists, bei 42% aus dem Feld, auf.

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Nachdem seine Zeit bei den Bulls vorbei war, spielte er bei den Philadelphia 76ers, den Atlanta Hawks und den Milwaukee Bucks. Kukoc galt zwar nie als ein Spieler, der große Verantwortung übernehmen musste, doch er füllte seine Rolle stets perfekt aus. Er war ein verlässlicher Scorer von der Bank. Und für europäische Spieler war es zu der Zeit noch schwieriger, sich in der NBA zu etablieren. Toni ging also mit eigentlich schlechten Voraussetzungen in seine NBA Karriere, doch sein Talent und sein Willen es bis zu was ganz großem zu bringen, brachten ihn 3x die NBA Championship, sowie die Ernennung zum Hall of Famer, ein.

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