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Die Los Angeles Lakers mit Problemen

Die Los Angeles Lakers Probleme

Die Los Angeles Lakers mit Problemen

Stecken die Los Angeles Lakers in einer Krise? Nach den ersten beiden Saisonspielen wurden die Probleme der Lakers sehr gut deutlich gemacht. Westbrook ist noch nicht angekommen, an der Teamchemie scheint es zu mangeln und auch Vogels neues System scheint noch nicht zu fruchten. Eine Überreaktion oder steckt hinter den Lakers Problemen etwas wirklich wahres. In unserem heutigen Beitrag beschäftigen wir uns detailliiert mit den Problemen der Kalifornier, wollen aber auch allen Lakers Fans Hoffnung machen, dass sich für diese Probleme auch Lösungen finden.

Die Lakers haben ihre ersten beiden Heimspiele gegen die Warriors und Suns verloren. Wie es zu Saisonbeginn üblich ist, überreagieren viele Fans und Experten. Doch etwas steckt allerdings dahinter, da die Schwächen LA´s deutlich aufgezeigt wurden. Zwar gewannen die Lakers ihr heutiges Spiel gegen die Memphis Grizzlies, doch dieses auch nicht gerade souverän.

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Der Westbrook Faktor

Starspieler Russell Westbrook wurde in der Offseason als Verstärkung für die Lakers hinzugeholt. Dafür gaben die Lakers Rollenspieler Kyle Kuzma, Montrezl Harrell und Kentavious Caldwell Pope an die Wizards ab. Russ soll als 3. Scoring Option und emotionaler Leader die Lakers zu einer guten Regular Season Bilanz führen. Viele Fans und Experten sahen diesen Trade zu Beginn der Saison als äußerst kritisch an. Klar, mit Brodie holten sich die Lakers eine Stat Maschine ins Boot, doch die Schwächen des MVP von 2017 waren jedem NBA Interessierten bewusst. Durch die Verpflichtung von Russ versprechen sich die Lakers mehr Starpower und vor allem mehr Möglichkeiten in der Offense. Denn die Stärke des Point Guards bestehen darin, dass er durch seinen starken Zug zum Korb für Punkte sorgt und das Spiel als Playmaker aufbaut, womit sie LeBron mehr entlasten wollen. Somit können sich LeBron James und auch Anthony Davis in der Regular Season etwas mehr Ruhe erlauben, um in den Playoffs topfit zu sein. Dafür muss Westbrook aber auch abliefern und die Lakers zu einem besseren Team machen. Nicht umsonst wurde die Franchise aus Kalifornien vor der Saison als großer Favorit auf den Titel gehandelt. Und das ist sie, trotz der Probleme, auch weiterhin, doch dafür muss sich Brodie deutlich besser präsentieren, als er es in den ersten beiden Spielen getan hat. Dort legte er nämlich jeweils nur 8 Punkte (gegen Golden State) und 15 Punkte (gegen Phoenix) auf. Gegen die Grizzlies heute Nacht steuerte Westbrook 13 Punkte, 7 Rebounds und 13 Assists bei. Man merkt ihm an, dass er bei den Lakers noch nicht richtig angekommen scheint, denn in seinem Spiel ist oftmals eine ungewohnte Passivität zu sehen.

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Die Rollen scheinen noch nicht klar verteilt zu sein, obwohl es in der Regular Season die Aufgabe von Russ ist, seine Lakers zu Siegen zu führen. Doch nicht nur das fehlende Scoring, gepaart mit fürchterlichen Wurfquoten (34,9% aus dem Feld) ist bei Russ ein großes Problem, sondern auch die zu vielen Turnovern (5,7 TOV). Die zu vielen Ballverluste waren bei Westbrook schon immer ein Problem, doch diese sollte er in Zukunft schleunigst verringern. Wollen wir den Teufel aber noch nicht an die Wand malen, denn wir wissen alle, dass Russ zu mehr in Stande ist.

Die fehlende Teamchemie

Ein weiteres großes Problem der Lakers besteht auf alle Fälle in der Teamchemie. Denn in den bisherigen 3 Saisonspielen haben wir bei den Lakers noch nicht viel von schönem Zusammenspiel gesehen. Auch scheint die Hirarchie bei den LA Lakers noch nicht geklärt zu sein. Russell Westbrook ist stellenweise vom Spiel abgemeldet und findet noch nicht in seinen Rhythmus. Mit 25 Assists stellen die Lakers zwar den zehntbesten Wert der Liga, doch das ist nicht am tollen Teambasketball der Lakers festzumachen, sondern viel mehr überwiegt dort die individuelle Qualität der Spieler. Der Spirit und der große Wille, im Juni die NBA Championship nach Hause zu fahren, ist bei der Mannschaft bisher nicht zu sehen. Viel mehr machen die Lakers negative Schlagzeilen, in dem Rondo einen Fan aus der Halle haben will und Anthony Davis und Dwight Howard sich auf der Bank angehen.

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Vor allem der Streit zwischen AD und Howard kam sehr überraschend. Scheinbar sollen die beiden unterschiedliche Meinungen zu einem bestimmten Play gehabt haben und sich daher in die Haare bekommen haben. Dwight meinte zwar nach dem Spiel, dass die Differenz zwischen ihm und AD aus der Welt geschafft sei, doch für viele Fans steht diese Szene sinnbildlich für das Chaos in Los Angeles. Man geht sich, wegen einer Meinungsverschiedenheit, nicht so an die Gurgel. Da muss etwas größeres dahinterstecken, wovon wir Fans allerdings noch nichts wissen. Das sind zwar nur Spekulationen, doch die Szene hat für sich gesprochen. Das Problem bei den Lakers ist vermutlich, dass es zu viele Alphatiere in der Mannschaft gibt, die alle das Heft in die Hand nehmen wollen. Wie schon angesprochen, die Hierarchie bei den Lakers ist nicht deutlich geklärt. Wenn das Team gemeinsam erfolgreich Basketball spielen will, dann müssen diese offensichtlichen Probleme aus der Welt geschaffen werden, ansonsten droht den Lakers möglicherweise ein frühes Aus in den Playoffs. Coach Frank Vogel ist in der Pflicht, das Team zu koordinieren und anzuführen und vor allem eine positive Grundstimmung in die Mannschaft zu bringen, woran sich der Spirit und die Leidenschaft des Teams bemisst.

Das System greift nicht

Wir kennen Coach Frank Vogel vor allem als defensiv orientierten Headcoach. Das war auch das Rezept, womit die Lakers in der Bubble erfolgreich waren. In der vergangenen Spielzeit änderte sich das System der Lakers, da Spieler wie Dennis Schröder oder Montrezl Harrell hinzukamen und somit der Fokus mehr auf die Offense gerichtet war. Das Projekt ging ins Scheitern über, da die Lakers, auch aufgrund von Verletzungsproblemen, in der ersten Playoffrunde gegen ein starkes Phoenix Team ausgeschieden sind. Vor Beginn der Saison kamen eine Menge Shooter, wie Carmelo Anthony, Wayne Ellington, Malik Monk, Kent Bazemore usw. hinzu. Somit muss sich auch das System der Kalifornier ändern, denn in diesem Jahr sind die Lakers ein ganz anderes Team als im vergangenen. Das Team ist bis zum jetzigen Zeitpunkt das beste Dreier Shooting Team der Liga (43,4%). Das ist zwar herausragend, doch diese Stärke müssen die Lakers noch viel mehr ausspielen, denn mit gerade einmal 35,3 Dreierversuchen pro Spiel, liegen die Lakers auf Platz 14 im Ligaranking. Hier ist Coach Vogel gefordert, denn ihm muss es gelingen, dass die Lakers ein besseres Ballmovement an den Tag legen, womit die offenen Dreierschützen freigespielt werden können. Vor allem Westbrook muss als Playmaker viel aggressiver agieren. Seine Aufgabe ist es mit Speed in die Zone zu ziehen, um dann entweder selber den Abschluss zu suchen, oder den Kickout Pass nach außen, zu den freien Dreierschützen, zu spielen. Die Lakers müssen zusehen, dass sie ihre Stärken besser ausspielen.

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Auch in der Defense sind bei den Lakers eklatante Schwächen zu erkennen. Mit 118 OPPG (Opponents Points per Game) liegt das Team aus Los Angeles gerade einmal auf den 29. Platz in der gesamten Liga. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison stellten die Lakers mit 106,8 OPPG die zweitbeste Defense der NBA. Klar, sie haben defensive Anker wie Alex Caruso oder Kentavious Caldwell Pope verloren, doch das ist kein Grund warum man auf einmal 12 Punkte mehr pro Spiel kassiert. Auch hier ist Vogel gefordert, um die richtigen Adjustments und Änderungen vorzunehmen. Doch wir können uns glaube ich alle sicher sein, dass die Lakers schon bald eine verbesserte Defense an den Tag legen werden.

Keine Panik Lakers Fans

Wir wollen zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Teufel an die Wand malen. Es sind erst drei Saisonspiele absolviert worden, wovon die Lakers immerhin eins für sich entscheiden haben. Vor allem heute Nacht gegen die Grizzlies zeigten sich die Lakers deutlich verbessert. Die Probleme, die in diesem Artikel angesprochen wurden, sind zwar real und sollten definitiv nicht unter den Tisch gekehrt werden aber gleich von einer großen Krise bei den Lakers zu sprechen, erscheint uns äußerst vorschnell. Das Team muss sich erst einmal einspielen, zurechtfinden und an den jetzigen Schwächen arbeiten. Von daher wäre es vollkommen albern, wenn man die Lakers jetzt schon als Titelfavorit abschreibt. Die Lakers besitzen qualitativ eines der besten Roster der gesamten NBA. Das Team ist stark aufgestellt und selbstverständlich immer noch ein Contender auf den Titel. Mit den richtigen Adjustments wird der Erfolg bei den Lakers wieder zurückkehren. Das wichtige ist, dass die internen Probleme aus dem Weg geräumt werden und ein gewisser Spirit im Team entsteht. Warten wir erst einmal die Saison ab und dann können wir alle gemeinsam immer noch über die Lakers urteilen. Wenn die Lakers aus den nächsten 10 Spielen 8 Siege holen, dann wird wahrscheinlich keiner mehr über den schlechten Saisonstart der Lakers herziehen.

NBA Opening Night 2021/22

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