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Die NBA Playoffs 2019, eine legendäre Zeit

Die legendären NBA Playoffs 2019

Die NBA Playoffs 2019, eine legendäre Zeit

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In dieser Woche beschäftigen wir uns wohl mit einen der besten Playoffs in NBA History. Und zwar den 2019ern NBA Playoffs. Wir wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen:)

Kevin Durant’s Statement Game gegen die Clippers

In den 2019er NBA Playoffs trafen, in der 1. Runde, der amtierende Champion- die Golden State Warriors und die Los Angeles Clippers aufeinander. 1st vs 8th seed, das sollte eigentlich eine klare Angelegenheit für die Dubs werden. Doch die Clippers ließen sich nicht so einfach besiegen. Nach 4 Spielen stand es in der Serie 2-2 und die Warriors mussten sich tatsächlich fürchten, dass die Clips für eine Überraschung sorgen könnten. Nach Game 2 klopfte Patrick Beverley ein paar Sprüche in Richtung Kevin Durant. So wie man KD kennt, lies er das natürlich nicht auf sich sitzen und antwortete. „Y’all know who I am.“

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Dieses Battle zwischen den beiden versprach noch sehr hitzig zu werden. Nach dem Statement von KD erwartete man sich natürlich auch die entsprechende Reaktion auf dem Basketball Feld. So kam es dann auch. In Game 5 der Serie legte Durant sensationelle 50 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists, bei 15-26 aus dem Feld und 6-14 von der Dreierlinie auf. Schon im Spiel davor sorgte Durant mit überragenden 45 Punkten für Verzweiflung in der Clippers Defense. Zwar verloren sie das Spiel mit 129-121, doch die 50 Punkte im nächsten Spiel reichten aus, um die Golden State Warriors in die West Semis zu befördern. Über die gesamte Serie averagete der MVP von 2014 fantastische 35 Punkte, 5,3 Rebounds und 5,3 Assists, bei 56,7% aus dem Feld und 40% von der Dreierlinie. KD spielte wohl einer der besten Playoff Serie in NBA History. Die Clippers schafften es nicht, den 7 Foot Forward in irgendeiner Art und Weise in Schach zu halten. Die Warriors setzten sich mit 4-2 gegen die Clippers durch. Es wäre nicht auszumalen, was mit den Warriors passiert wäre, wenn Kevin Durant nicht so eine unvorstellbare Serie gespielt hätte.

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C.J McCollum führt seine Blazers in die WCF

Wer gedacht hätte, dass eine Serie zwischen den Denver Nuggets und den Portland Trail Blazers langweilig werden würde, der täuschte sich gewaltig. Denn in den 2019er West Semis trafen diese beiden Teams aufeinander. Die Blazers kamen von einem Gamewinner Buzzerbeater gegen die OKC Thunder und die Nuggets kamen aus einer 7 Spiele Serie gegen die San Antonio Spurs. Von daher konnte man davon ausgehen, dass beide Teams auf Augenhöhe agieren würden und genau das traf auch ein. Die Nuggets entschieden Game 1 deutlich für sich, worauf die Blazers die nächsten beiden Spiele gewannen. Denver antwortete ebenfalls mit 2 Siegen in Folge. In Game 6 waren die Blazers wieder am Zug. So kam es zu einem Game 7 zwischen zwei hochklassigen Mannschaften. Game 7 sollte in Denver stattfinden, weshalb die Nuggets als leichter Favorit in dieses Spiel gingen. Bei den Blazers lief in diesem Spiel fast nichts zusammen. Damian Lillard war mächtig am struggeln (3-17 aus dem Feld) und auch das gesamte Team traf kein Scheunentor (4-26 von der Dreierlinie). Doch auch bei den Nuggets zitterten die Hände, da auch sie ein Brick nach dem anderen an den Ring setzten (2-19 Dreier). Von daher musste ein einzelner Spieler an diesem Abend über sich hinaus wachsen und die alleinige Verantwortung übernehmen. Dieser Mann hieß C.J McCollum. Normalerweise die zweite Geige hinter Dame, schaltete McCollum in den absoluten God Mode und legte unfassbare 37 Punkte und 9 Rebounds, bei 17-29 aus dem Feld auf. C.J wuchs in diesem entscheidenden Game 7 über sich hinaus und beförderte, fast im Alleingang, die Blazers in die Western Conference Finals. Das Spiel von McCollum war nicht von vielen Distanzwürfen geprägt, sondern viel mehr spielte er seine Stärken aus, zog in die Zone, nutzte sein kreatives Layup Package und traf vor allem seine Midrange Würfe in beeindruckender Art und Weise.

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Giannis und Kawhi batteln sich in den ECF

Nachdem die Bucks und die Raptors ihr Vorrunden Matchup überstanden hatten, ging es für sie in die heiße Phase der 2019er NBA Playoffs. In den Eastern Conference Finals trafen die Milwaukee Bucks und die Toronto Raptors aufeinander. Das bedeutete auch, dass sich die beiden Superstars Giannis Antetokounmpo und Kawhi Leonard gegenüber standen. Das versprach ein geniales Matchup für alle Basketballfans zu werden. Die ersten beiden Spiele dieser Serie gingen eindeutig an die Bucks. Zwar wussten die Raptors Giannis ordentlich in Schach zu halten, doch ein überragender Brook Lopez in Game 1 (29 Punkte und 11 Rebounds, bei 12-21 FG’s) sorgte für den Sieg im ersten Spiel. Giannis dominierte in Game 2 (30 Punkte, 17 Rebounds), womit er den Bucks eine 2-0 Serienführung einbrachte.

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Die Raps schienen in den Conference Finals nicht richtig angekommen zu sein. Außer Kawhi tauchten alle Raptors regelmäßig unter. Nach zwei herben Pleiten sollte sich die Serie komplett ändern, denn die Raptors gewannen nicht nur ihre beiden Heimspiele (Game 3&4), sondern auch Game 5&6. Die Raptors wussten, wie sie Giannis zu verteidigen haben. Dazu schaltete Kawhi Leonard in den MVP Modus und legte über die gesamte Serie starke 29,8 Punkte, 9,5 Rebounds, 4,3 Assists und 2,2 Steals auf. Antetokounmpo hielt zwar mit 22,7 Punkten, 13,5 Rebounds und 5,5 Assists gut dagegen, doch abgesehen von ihm waren die Bucks, den Raptors in keiner Art und Weise gewachsen. Nach Game 6 war die Sache dann gelaufen. Die Toronto Raptors besiegten die Milwaukee Bucks mit 4-2 und zogen somit, zum ersten mal in ihrer Vereinshistorie, in die NBA Finals ein.

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Dame D.O.L.L.A sends the Thunder home

Vom Erstrunden Matchup zwischen den Portland Trail Blazers und den Oklahoma City Thunder konnte man sich eine Menge erwarten. Nicht nur, dass es sich um zwei ausgeglichene Teams handelte, viel mehr war das Duell von den beiden Star Point Guards Damian Lillard und Russell Westbrook geprägt. Die beiden waren, freundlich ausgedrückt, noch nie die besten Freunde. Vor allem, weil Russ gegenüber Dame immer wieder durch Trash Talk aufgefallen ist. Von daher erwarteten sich die Fans eine spannende und hitzige Serie. Diese wurde uns auch geliefert:

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Spielerisch war die ganze Sache allerdings eindeutiger. Die ersten beide Spiele gingen deutlich an die Blazers, woraufhin OKC Game 3 für sich entschied. In Game 5 waren wieder die Blazers am Zug. Aufgrund des Sieges in Game 5 stellten die Blazers auf 3-1 in der Serie. Die Thunder waren bedient. Das gesamte Team struggelte von der Dreipunktelinie (33,1%) und auch defensiv (111 OPPG) lief nicht viel zusammen. OKC wollte unter allen Umständen einen Gentlemen Sweep verhindern. Im Moda Center sollte sich entscheiden, ob die Blazers nach jahrelanger Abstinenz endlich mal wieder die zweit Playoffrunde erreichen würden. Vor allem Dame nahm es sich zur Aufgabe, seinen Erzrivalen Russell Westbrook nach Hause zu schicken. Der Mann war auf einer Mission, was man auch an seinen Statistiken sehen konnte, denn Lillard legte phänomenale 50 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists, bei 17-33 aus dem Feld und 10-18 von der Dreierlinie auf. George konnte mit 36 Punkten, 9 Rebounds und 14-20 aus dem Feld zwar gut dagegenhalten, doch an diesem Abend war an Dame Lillard und den Blazers kein vorbeikommen. Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit stand es 115-115. Die Blazers waren in Ballbesitz. Dame nahm sich den Ball, wartete den richtigen Zeitpunkt ab, ging hoch und der Rest ist Geschichte.

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Kawhi schickt die Sixers nach Hause

Was ist das schönste Ereignis für jeden Basketball Fan? Eine spannende und intensive Playoff Serie zwischen zweier Teams, die sich auf Augenhöhe batteln. Die Basketball Götter wollten uns solch ein Spektakel nicht vorenthalten, weshalb es in den Eastern Conference zum Matchup zwischen den Philadelphia 76ers und Toronto Raptors kam. Die Sixers schickten mit Joel Embiid, Jimmy Butler, Ben Simmons und Tobias Harris ihre Big 4 ins Rennen, worauf die Raptors, mit Kawhi Leonard, Kyle Lowry, Pascal Siakam und Serge Ibaka, aber gut zu antworten wussten. Diese Serie war von Spannung und vor allem von defensiver Intensität (Raptors: 101,6 Pts, Sixers: 98,9 Pts) geprägt. Wieder einmal überragte, der spätere Finals MVP Kawhi Leonard in dieser Serie. Der Forward averagete sensationelle 34,7 Punkte, 9,9 Rebounds und 4 Assists, bei 53% aus dem Feld. Kawhi entwickelte sich in dieser Serie zu einer offensiven Maschine, worauf die eigentlich defensiv starken Sixers nicht zu antworten wussten. Nach sechs absolvierten Spielen, stand es in der Serie 3-3. Die Fans konnten sich somit auf ein episches Game 7 in Toronto freuen. Dieses bekamen sie auch geliefert, denn beiden Teams schenkten sich in Game 7 nichts. Die Sixers lieferten offensiv ein katastrophales Spiel ab, außer J.J Redick, der mit 4-8 von der Dreierlinie, als einziger Sixer gute Quoten auflegte. Auf der anderen Seite lief bei den Raptors auch nicht viel zusammen. Das Spiel war, wie es in einem Game 7 üblich ist, von defensiver Härte geprägt. Das hielt Kawhi Leonard dennoch nicht ab, auch in Game 7 über 40 Punkte aufzulegen. Zu seinen 41 Punkten kamen noch 8 Rebounds und 3 Steals hinzu. Auch dieses Spiel war kurz vor Schluss ausgeglichen. Es stand 90-90. Kurz zuvor verwandelte Jimmy Butler einen wichtigen Layup zum Ausgleich. Den letzten Wurf der Raptors sollte selbstverständlich Kawhi Leonard gehören. „The Claw“ schnappte sich den Ball, rann zur Corner, warf den Ball in die Höhe und den Rest kennt ihr ja selbst.

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Das war unsere heutige Ausgabe vom „Throwback Thursday“. Wir hoffen natürlich, dass euch der Beitrag gefallen hat. Seid gerne beim nächsten mal wieder dabei:)

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