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Die New York Knicks: Eine glatte Enttäuschung

Die New York Knicks: Eine pure Enttäuschung

Die New York Knicks: Eine glatte Enttäuschung

Die New York Knicks Fans hätten sich sicherlich eine bessere Saison ihres Teams gewünscht. Die Knicks stehen bei einem Record von 34-42, was den 11th seed in der Eastern Conference bedeutet. Nachdem die Knickerbockers in der vergangenen Saison noch mit tollem Team- und Defensivbasketball brillierten, gab es in dieser Spielzeit nichts als Enttäuschungen. In unserem heutigen Beitrag wollen wir auf die Saison der polarisierenden Franchise, von Owner Don Nelson, werfen. Wir wollen uns die Gründe für’s scheitern der Knicks genauer anschauen. Dennoch wollen wir allen Knicks Fans Hoffnung machen, das nicht alles schlecht gelaufen ist bzw. schlecht laufen wird. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

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Zu hohe Erwartungen?

Die vergangene Saison stellte für die New York Knicks ein großes Highlight da. Mit einem Record von 41-31, womit sie den 5. Platz im Osten belegten, standen die Knicks zum ersten mal seit 2013 in den Playoffs. Dort schieden sie zwar relativ deutlich, mit 4-1 gegen die Atlanta Hawks, aus, doch trotz alledem war man in New York optimistisch, dass sich die Franchise zum guten entwickeln wird. Vor der Saison hatten viele Fans und Experten, die Knicks, als Playoff Team, auf dem Zettel. Es wurde erwartet, dass die Knicks es mit solch einem guten Team (worauf wir gleich noch zusprechen kommen) nicht schwer haben sollten, in die Postseason einzuziehen. Das Team hatte sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit eigentlich deutlich verbessert. Mit Spielern wie Kemba Walker, Evan Fournier oder auch Cam Reddish (zur Trade Deadline) erhofften sich die Knicks, mit noch mehr Scoring glänzen zu können. Das ging aber gewaltig schief, denn die New Yorker stellen, in dieser Saison, einer der schlechtesten Offensivreihen (27. Platz, 106,3 PPG) der gesamten Liga. Ein Kemba Walker, der zu Beginn als Hometown Rückkehrer, verehrt wurde, gilt als Symbolbild des Scheiterns. Mittlerweile ist Kemba noch nicht mal mehr im Knicks Roster vertreten.

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Und auch bspw. ein Immanuel Quickley, von dem man sich einen großen Entwicklungssprung erwartet hatte, blieb größtenteils blass. Es wird deutlich worauf wir hinauswollen und zwar das einzelne Leistungsträger nicht die gewünschten Leistungen vollbracht haben. Doch auf eine Personalie kommen wir jetzt im besonderen zu sprechen.

Wo ist MIP Randle geblieben?

Julius Randle, der Heilbringer der 2020/21er New York Knicks. Wer hätte es für möglich gehalten, dass Randle, als bester Spieler eines Playoff Teams auflaufen würde. Das war im letzten Jahr noch pure Realität! Der Forward averagete starke 24,1 Punkte, 10,2 Rebounds und 6,0 Assists, bei 45,6% aus dem Feld und fantastischen 41,1% von der Dreierlinie. Zu der Zeit wurde Randle fast schon als Held verehrt. Er tauchte immer wieder in den Diskussionen rund um den MIP Award auf, den er letztendlich auch gewann. Dazu wurde Julius Randle zum ersten NBA All-Star. Eine Saison, die nicht schöner hätte verlaufen können. Das sollte eigentlich der Startschuss für eine große All-Star Karriere werden, doch es verläuft mittlerweile fast schon tragisch. Die Zahlen sehen zwar in diesem Jahr auch nicht gerade schlecht aus, doch es ist kein Vergleich zur letzten Spielzeit, die so überragend lief. Dennoch verzeichnet Randle auch in dieser Saison noch 20,3 Punkte, 10,0 Rebounds und 5,1 Assists, bei 41,3% aus dem Feld und 30,7% von der Dreierlinie. Laut der Fans ist das schlechte Abschneiden, unter anderem auch, an Randle’s schwächeren Leistungen festzumachen. Bei schlechten Vorstellungen wird der 27 Jährige teilweise sogar schon in eigener Halle ausgebuht. Um diesen Buh Rufen entgegenzutreten, zeigte Randle den Fans, im Spiel gegen die Boston Celtics, den Daumen nach unten. Das sorgte für eine Menge Diskussionsstoff, auch bei der TNT Crew.

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Das wäre vor einem Jahr noch unvorstellbar gewesen. Die schwache Dreierquote von 30,7% macht dabei besonders große Sorge, vor allem wenn man bedenkt, dass diese in der vorherigen Spielzeit noch um ganze 10,6% Prozentpunkte besser war. Mit diesem Leistungsverfall war nicht zu rechnen. Die Frage wird sein, wie lange die Knicks noch auf Franchise Player Julius Randle setzen werden.

Die Knicks haben auch großes Pech

Auf einzelne Spieler herumzuhacken, wäre natürlich zu einfach. Man kann das Scheitern der New York Knicks nicht nur an einem einzigen Spieler festmachen. Randle ist zwar der Leader des Teams und von daher maßgeblich mitverantwortlich, in welche Richtung sich das Team entwickelt, doch auch die restlichen Knickerbocker enttäuschen viel mehr, als das sie überzeugen. Außerhalb von Randle und Barrett, scort kein einziger Knicks Spieler über 15 PPG. Vor der Saison erwartete man sich viel von Neuzugängen, wie Evan Fournier und Kemba Walker. Allerdings konnte keiner der beiden, den gewünschten Leistungen gerecht werden. Aber auch ein Derrick Rose, der in dieser Saison gerade einmal 26 Spiele absolvierte, konnte den Knicks nicht entscheidend weiterhelfen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Das System von Coach Thibodeau konnte, in dieser Saison, noch überhaupt nicht greifen. Und wenn dann noch, mit Cam Reddish, der als Verstärkung verpflichtet wurde, sich nach nur wenigen Spielen eine Season Ending Injury zuzieht, dann fällt es umso schwerer, sich als Team einen Rhythmus aufzubauen. Der Knicks Misserfolg ist an vielen Gründen festzumachen. Doch First Take Analyst Stephen A. Smith stellte den Knicks ein vernichtendes Zeugnis aus.

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Einerseits sind Neuzugänge, wie Walker und Fournier nicht die erwünschten Heilbringer gewesen. Ebenfalls blieb Vorjahres MIP Julius Randle deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Doch auch das Pech spielte, bei den Knicks, schon die gesamte Saison eine entscheidende Rolle.

R.J Barrett, der Mann der Zukunft?

Trotz der durchaus enttäuschenden Saison der Knicks, haben sie einen Mann in ihren Reihen, der ihnen, für die Zukunft, große Freude bereiten könnte. Und das ist R.J Barrett! Die Statistiken des 21 jährigen Forwards sprechen zwar nicht dafür, dass Barrett eine besonders spektakuläre Saison spielt (20,0 Punkte, 5,9 Rebounds und 2,9 Assists, bei 41,0% aus dem Feld und 34,7% von der Dreierlinie), doch für die kommenden Jahre könnte Barrett vielleicht sogar zum Franchise Player heranwachsen.

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Aufgrund seiner physischen Stärke, zählt Barrett zu den potenziell stärksten Defendern der Liga. Wenn er sich noch etwas mehr an Basketball IQ draufpacken könnte, dann hätte er das Potenzial, in den nächsten Jahren, zu den besten Wing Defendern der NBA zu gehören. Für die Spielphilosophie von Coach Tom Thibodeau wäre das auf alle Fälle von Vorteil. Zu seinem offensiv Game ist zu sagen, dass R.J auch in diesem Bereich des Spiels eine Menge Potenzial mitbringt. Er ist ein exzellenter Driver und Finisher am Korb, dazu hat er eine ziemlich gute Spielübersicht, auch wenn man das an seinen Assist Zahlen nicht unbedingt erkennen kann. Sein Dreier ist dahingegen noch äußerst schwankend. Es gibt Phasen, wo der aufstrebende Rising Star quasi nicht verfehlen kann (4 Spiele, vom 26.10-01.11: 60% Dreierquote). Allerdings weist Barrett auch noch Schwächephasen auf, mit den er seinem Team nicht gerade weiterhilft. Er ist aber noch jung und kann diese Schwächen, in seinem Spiel, noch verbessern. Doch vor allem die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Knicks auf R.J Barrett bauen können.

Das MVP Rennen geht in die heiße Phase

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