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NBA Playoffs 2021/22: Die Warriors sind sehr gefährlich!

Die Warriors sind sehr gefährlich!

NBA Playoffs 2021/22: Die Warriors sind sehr gefährlich!

Die Golden State Warriors erwischten einen beinahe perfekten Start in die Playoffs. Das Team von Steve Kerr gewann die ersten 3 Spiele gegen die Denver Nuggets. Nur das 4. Spiel wurde bisher von den Nuggets gewonnen. Klar, die Nuggets sind mit den Ausfällen von Jamal Murray und Michael Porter Jr. stark dezimiert. Doch die Spielweise der Dubs ist bisher äußerst beeindruckend. Die neue sogenannte „Death Lineup“ der Warriors ist offensiv nicht aufzuhalten. Jordan Poole steigt vor unseren Augen zum Star auf, Stephen Curry ist der beste 6th man aller Zeiten und Draymond Green zeigt, wie man Nikola Jokic zu verteidigen hat. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

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Das Warriors „Death Lineup“

Vor dem Start der Playoffs fehlte Warriors Superstar Stephen Curry aufgrund einer Fußverletzung. Es stand noch nicht fest, ob der Point Guard zu Spiel 1 rechtzeitig fit sein würde. Gute Nachricht: Curry steht seit Spiel 1 der Nuggets wieder auf dem Parkett. Zwar kommt Steph, aufgrund einer Minute Restriction, noch von der Bank, doch die Minuten des Chefkochs steigen von Spiel zu Spiel. Mit einer Lineup von Stephen Curry, Jordan Poole, Klay Thompson, Andrew Wiggins und Draymond Green verfügen die Dubs über eine schier unschlagbare Truppe. Shooting, Scoring, Defense, die Warriors sind mit der Lineup in keinem Bereich des Spiels aufzuhalten. Hier einmal ein paar Stats, um zu verdeutlichen wie gut die „Death Lineup“ ist.

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Im 3. Viertel des 2. Spiels erzielten die Kalifornier 44 Punkte. Und in Spiel 3 standen die Warriors mitten des 2. Viertels bei einer Wurfquote von 67%. Die Nuggets können einem eigentlich nur leid tun. Sie spielen keinen schlechten Basketball, doch gegen das „Death Lineup“ haben die Nuggets nicht den Hauch einer Chance. In den ersten drei Spielen stehen die Dubs bei einem Offensivrating von 122,3 PPG. Wenn alle drei Stars (Curry, Poole, Thompson) einen guten Abend erwischen, dann kann es schon mal vorkommen, dass sie dir 80 Punkte ins Gesicht drücken. Die Warriors Offense ist bockstark, doch wie sieht es mit ihrer Defense aus?

Draymond Green, der Jokic Stopper

Draymond Green ist die Seele dieses Warriors Teams. 2017 wurde er vollkommen verdient zum DPOY gewählt und auch in dieser Saison hatte Dray, bis zu seiner Verletzung, einen guten Case. In dieser Serie ist Green der primäre Defender von MVP Nikola Jokic. Das der Serbe natürlich nicht aufzuhalten ist, sollte jedem klar sein, doch Green macht einen herausragenden Job gegen den Center. Bis zu Game 4 stand Jokic lediglich bei einer Wurfquote von 13-36, wenn er von Green verteidigt wurde. Auch hatte der Forward den entscheidenden Steal gegen Nikola in Game 3, womit der wichtige Auswärtserfolg der Dubs besiegelt wurde.

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Bei allen defensiven Fähigkeiten von Draymond ist es trotz alledem überraschend, dass er Jokic so gut verteidigt. Doch seine Basketball IQ und seine Physis machen dies möglich. Zwar war in Game 4, gegen den Joker, kein Kraut gewachsen (37 Punkte, bei 14-21 aus dem Feld), doch man kann sich sicher sein, dass die Warriors ihre Taktik beibehalten werden. Die Zahlen erlauben es einem eigentlich nicht zu sagen, dass Green der „Jokic Stopper“ ist, doch solange der Serbe seine Mitspieler nicht so effizient einbezieht, ist für die Warriors schon eine Menge gewonnen.

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Splashbrothers? Nein, es heißt jetzt Splashtrio!

Ein junger Mann erlebt in diesen Playoffs seinen Aufstieg zum Star und das ist Jordan Poole. Nachdem JP in der Regular Season die primär dritte Scoringoption der Warriors war, zählt er mittlerweile als unangefochtener Starter. Und nicht nur das! Er spielt bisher die Playoffs seines Lebens. Spiel 4 rausgenommen, wo er nur 11 Punkte beisteuern konnte, averagete Poole in ersten drei Spielen starke 28,7 PPG, bei absurden Wurfquoten (66,7% FG’s, 59,1% 3er). Wenn man sich überlegt, dass Steph Curry, Jordan Poole und Klay Thompson gemeinsam auf dem Feld stehen, dann kann man als gegnerisches Team einfach nur hoffen, dass der Schaden so gering wie möglich ausfällt. Mit den drei Splashbrothern stehen dem Gegner eine Menge Shooting und Scoring entgegen.

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Das einzige was Poole jetzt noch lernen muss, ist das er diese Leistungen konstant liefern muss. Natürlich ist es bei Shootern normal, dass sie auch mal ein schlechtes Game erwischen, doch dann muss Poole wissen, wie er auf anderem Weg seinen Warriors weiterhelfen kann. Und wenn dann mal ein Abend mit dabei ist, wo der Youngster alles trifft, dann können wir uns alle zurücklehnen und die Poole Party in vollen Zügen genießen:) Auch hier muss man Bob Myers ein Shootout dalassen, dass er bei Draft Entscheidungen scheinbar einen grünen Daumen besitzt.

Doch trotzdem: Vorsicht Warriors!

Das die Warriors noch lange nicht durch sind, hat das gestrige Spiel bewiesen. Die Dubs verloren nämlich Spiel 4 gegen die Denver Nuggets mit 121-126. Bedeutet, dass es ein Game 5 in San Francisco geben wird. Das sollten die Warriors unter allen Umständen für sich entscheiden, denn sie wollen vermeiden, dass sich die Serie unnötig in die Länge zieht und die Nuggets an Oberwasser gewinnen.

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Vor allem die Defense der Dubs muss sich in Spiel 5 wieder deutlich stabilisieren. Denn sie ließen die Rollenspieler der Nuggets (Monte Morris 24 Punkte, Aaron Gordon 21 Punkte und Bones Hyland 15 Punkte) zu viel machen. Dazu müssen sich die Turnover (15) der Warriors deutlich reduzieren. Wie ein roter Faden durch die gesamte Saison ziehend, leisten sich die Dubs zu viele Ballverluste. In den meisten Fällen handelt es sich um Unkonzentriertheiten, die unbedingt abgestellt werden müssen. Denn die Nuggets warten nur darauf, dass die Warriors ihre Schwächen offenbaren. Die Warriors dürfen sich nicht zu sicher sein, vor allem weil sie wissen wie es sich anfühlt, eine Serienführung zu verspielen;)

Fazit zur NBA Regular Season 2021/22

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