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Diese 5 NBA-Teams enttäuschen – Ein Zwischenfazit

Diese fünf Teams enttäuschen, NBA _ Saison 2021/22, Indiana Pacers, New York Knicks, Boston Celtics, New Orleans Pelicans, Dallas Mavericks

Diese fünf NBA-Teams enttäuschen – Ein Zwischenfazit

Ein Viertel der NBA-Saison 2021/22 ist gespielt, und es gibt Teams, die den nächsten Entwicklungsschritt gemacht haben, und Teams, die hinter ihren Erwartungen zurückbleiben.

In diesem Artikel geht es um fünf Mannschaften, die ihr ganzes Können noch nicht unter Beweis stellen konnten.

1. Indiana Pacers

Die Indiana Pacers hatten vor der Saison viel vor. Malcolm Brogdon unterzeichnete eine Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2025. Zudem wurde ein neuer Headcoach geholt – bzw. zurückgeholt. Rick Carlisle sollte das Star-Duo Sabonis-Turner endlich zum Erfolg führen, doch auch er scheiterte. Sein Team steht bei einer 13:18-Bilanz und damit auf Platz 13 im Osten. Das Play in-Turnier war das Mindestziel der Pacers. Die Spieler aus Indiana haben noch 51 Spiele in dieser Saison vor sich, die Frage bleibt nur, wie lange noch in dieser Konstellation. Die Verantwortlichen gaben bekannt, dass sie Caris LeVert, Domantas Sabonis sowie Myles Turner auf den Trade-Markt stellen.

Ob das Front Office alle drei Spieler und damit komplett in den angekündigten Rebuild gehen, oder nur zwei Akteure wegtraden wollen, ist noch nicht bekannt. Nach Aussagen von Turner, dass er sich nicht genug beachtet fühle, wird er wohl bald die Franchise verlassen. Gerade für ihn werden wohl viele NBA-General Manager beim Pacers-GM Chad Buchanan anrufen. Offensiv und vor allem defensiv bringt der Center Nacht für Nacht starke Leistungen auf das Parkett.

Auch der zweimalige All-Star Sabonis und Guard LeVert sollten für viele Begierden sorgen.

Die Frage bleibt nur, ob Carlisle der richtige Trainer für einen Rebuild ist. Der Headcoach, der zuletzt 13 Jahre in Dallas tätig war, setze in letzter Zeit nicht gerne auf unerfahrene Spieler. Sollte die Franchise also wirklich von vorne anfangen, setzen sie wohl eher auf ältere Spieler im Draft, wie z.B. in diesem Jahr, als sie mit Chris Duarte einen 24-jährigen Guard zogen. Er legt bisher 13 Punkte bei einer Field Goal-Quote von 42% auf und ist damit der Lichtblick des Teams.

T.J. Warren, der bisher noch kein Saisonspiel bestritt, soll Ende Dezember oder Anfang Januar auf die Platte zurückkommen. Ob er aber nach vier Spielen in der letzten Saison und keinem in dieser wieder an die Erfolge aus der Bubble anknüpfen kann, ist zu bezweifeln.

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2. Boston Celtics

Das Team aus Boston wechselte vor dieser Spielzeit ebenfalls ihren Headcoach, nachdem der alte nun als General Manager fungiert. Für Ime Udoka ist es die erste Stelle als Chef im Coaching Staff, nachdem er seit 2012 als Assistant Coach für die Spurs, Sixers und zuletzt für die Nets tätig war. Er führte die Franchise zu einer 15:15-Bilanz und zu Platz Acht im Osten. Eigentlich wollten die Celtics den nächsten Schritt machen und besser als eine wie im Vorjahr erreichte .500-Bilanz werden.

Dafür konnten sie in der Offseason preiswert den Deutschen Dennis Schröder verpflichten, der nun aber angeblich auf dem Trade-Markt zur Verfügung stehen soll. Als Smart ausfiel, startete Schröder und legte starke Zahlen auf. Der Guard fühlt sich aber um einiges sicherer, wenn er neben Tatum, Brown & Co. startet – nicht umsonst brechen seine Zahlen ein, sobald er als Sixth Man eingesetzt wird. Dies dürfte der Grund sein, warum der kommende Free Agent zu ertraden ist.

Am 17.12.2021 twitterte Shams Charania, dass vier Celtics-Spieler im Health & Safety- Protokoll stehen. Al Horford, Juancho Hernangomez, Jabari Parker und Grant Williams fallen somit bis auf unbestimmte Zeit aus. Besonders Erstgenannter, der in der Offseason zurückgeholt wurde,  konnte sich bisher unter Beweis stellen. Zwölf Punkte und acht Rebounds stehen beim Starting Center auf dem Konto.

Marcus Smart und Jaylen Brown schwächeln momentan noch sehr. Smart legt 2,4 Punkte weniger auf und trifft den Dreier um sechs Prozentpunkte schlechter. Auch Brown schmälerte seine Zahlen. 3,5 Punkte und jeweils einen Assist und Rebound legt der Guard im Vergleich zur Vorsaison weniger auf.

Bei der Franchise aus Boston kann man aber sagen, dass dies hier an der Umstruktierung auf der Trainerposition liegt und sich das Team noch einspielen muss. Die Hoffnungen auf einen Titel in den kommenden Jahren sollten die Celtics-Fans also nicht verwerfen.

Dennis Schröder, Boston Celtics, NBA

3. New York Knicks

Die Traditions-Franchise konnte letztes Jahr ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Nach 30 Spielen und einer Bilanz von 13:17 kann man aber sagen, dass sie letztes Jahr überperformt haben. Dies fängt beim letztjährigen Most Improved Player und All-Star Julius Randle an, der 4,5 Punkte, einen Assist und sieben Prozentpunkte bei der Dreierquote weniger auflegt, und hört bei Corona auf. Wie momentan sehr viele Franchises haben auch die Knickerbockers Spieler im Health & Safety- Protokoll. Vier Spieler fallen somit aus – und diese sind alle wichtig. Quickley, Barrett, Toppin und Rookie Grimes werden einige Partien verpassen.

Kemba Walker, der im Sommer zu den Knicks kam, flog nach 18 Spielen, in denen er startete, komplett aus der Rotation. Tom Thibodeau und seine Assistant Coaches setzen also nicht auf den erfahrenen Guard und schmälern seinen Trade-Wert komplett. Durch die ganzen Ausfälle, bekam er zuletzt wieder die Möglichkeit zu beweisen. Wie es aber weitergeht, wenn die vier Akteure wieder zurück sind, bleibt abzuwarten.

Zudem fehlt es dem Team an einem Spieler, der auch in schweren Situationen, wie die jetzige, das Zepter in die Hand nimmt. Lichtblicke gibt es dennoch: Die Sophomores Obi Toppin und Immanuel Quickley, die den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung tätigen konnten, und Drittjahresprofi RJ Barrett.

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4. New Orleans Pelicans

Nach einer enttäuschenden Saison wollten die New Orleans Pelicans den nächsten Schritt machen. Dafür entließen sie den erfahrenen Headcoach Van Gundy und schickten den besten Point Guard des Teams in Form von Lonzo Ball weg – klingt skurril? Ist es auch. Für Van Gundy kam Willie Green, für den es die erste Headcoach-Station ist, und für Ball Devonte Graham, der bestenfalls ein Sixth Man in der NBA sein sollte.

Verstärken konnten sie sich dennoch. Für Steven Adams kam Jonas Valanciunas im Trade, der für mehr Platz unter dem Korb für Zion Williamson sorgen sollte. Der Franchisestar hat in der laufenden Spielzeit aber noch kein einziges Spiel bestritten und wird noch weitere vier bis sechs Wochen fehlen. Es bleibt also abzuwarten, ob Williamson und Valanciunas zusammen fungieren können.

Kira Lewis Jr., der zu Saisonbeginn starke Leistungen ablieferte, fehlt mit einer Knieverletzung für den Rest der Spielzeit aus. Immer mehr Last liegt auf den Schultern von Brandon Ingram. Der Forward hat dementsprechend eine Usage Rate von 29,4% – was seinen Karrierehöchstwert darstellt.

Die Offensive ist durch die ganzen Ausfälle und durch den Abgang von Lonzo Ball noch schlechter als in der Vorsaison, und das um ganze sieben Punkte beim Offensiv-Rating. Die Defensive hat sich ebenfalls verschlechtert, mit einer Differenz von 1,7 zum Glück aber nicht bei weitem so schlimm wie der fünftschlechteste Angriff der Liga.

Hoffnung macht Herb Jones. Der Rookie startete bisher in 18 Partien und stellt das beste Defensiv-Rating des Teams unter den Spielern mit min. 15 Minuten pro Partie.

Zu sagen ist, dass der Frontcourt das Prunkstück der Mannschaft ist. Mit Williamson, sollte er mal wieder spielen, Ingram und Valanciunas sind sie hier sehr gut aufgestellt. Der Backcourt ist aber noch sehr ausbaufähig, genau wie die Bilanz von 10:21.

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5. Dallas Mavericks

Die Dallas Mavericks hatten sich für diese Saison viel vorgenommen. Im Front Office gab es einige Umstrukturierungen. Der langjährige Headcoach Carlisle und der langjährige General Manager Nelson verließen die Franchise, dafür kamen der wenig erfahrene Headcoach Jason Kidd und ein neuer GM in Form von Nico Harrison, der zuletzt in der Basketball-Abteilung von Nike tätig war.

Mit Reggie Bullock sicherten sich die Texaner die Dienste von einem Spieler, der letzte Saison sein ganzes Können unter Beweis stellte – bei den überperformenden Knicks. Genau wie seine ehemaligen Teamkollegen hat auch er in dieser Spielzeit stark abgebaut, wodurch seine Wurfquoten sanken (-9% FG, -14% Dreier) und er fünf Punkte weniger auflegt. Enttäuschen tut auch Hardaway Jr., der im Sommer eine Vertragsverlängerung unterschrieb. Der SG/SF trifft fast ein Zehntel seiner Würfe weniger und sechs Prozente weniger vom Perimeter.

Franchisestar Doncic konnte bisher ebenfalls noch nicht vollends überzeugen. Er kam mit Gewichtsproblemen aus seiner kurzen Offseason und verletzte sich zu Saisonbeginn am bereits lädierten linken Knöchel. Aus diesem Grund fehlte er bereits in sieben Begegnungen. Die Umstellung von Powell auf die Fünf und die damit dichte Zone macht es dem Slowenen zusätzlich schwer, da er keinen Platz für seine Drives hat. Schwere Midrange-Würfe sind die Folge.

Porzingis (27,6%) und Brunson (21,2%) haben die höchste Usage Rate seitdem sie im Trikot der Mavericks auflaufen. Erstgenannter konnte trotz schwächerer Dreierquote überzeugen, als er im November viele starke Spiele am Stück hatte – die meisten ohne Doncic.

Mit einer Bilanz von 14:14 stehen die Mavs im Mittelfeld des Westens – nicht mal ansatzweise das, was man sich vorgenommen hatte. Besonders die Centerrotation wirft ihre Fragen auf.

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Fazit

Das sind die fünf Teams, die uns am meisten in der laufenden NBA-Saison enttäuschten. Die Celtics und Mavericks haben die beste Hoffnung, in den nächsten Jahren nach der Larry O´Brien Trophy zu greifen. Die Pacers bauen sich um, dort bleibt abzuwarten wie stark. Die Knicks müssen wieder an die Leistungen der letzten Regular Season anknüpfen und die Pelicans müssen Zion Williamson fit bekommen.

Zu erwähnen sind auch die Los Angeles Lakers, wo besonders Anthony Davis enttäuscht und nun wieder ausfällt, die Atlanta Hawks und die Philadelphia 76’ers, bei denen langsam Klarheit um die Personalie Simmons einkären sollte.

Wir stehen aber noch am Anfang der Saison, es wird noch einiges passieren. Wen sehen wir wohl bei der nächsten Ausgaben diesen Formates?

2974 Dreier- Stephen Curry makes History!

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