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Dwayne Wade’s phänomenale NBA Karriere

Die Karriere des Dwayne Wade

Dwayne Wade’s phänomenale NBA Karriere

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In dieser Woche beschäftigen wir uns mit der Karriere einer der besten Shooting Guards aller Zeiten. Und zwar von Dwayne Wade. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

Young Flash

Der 2003er NBA Draft war einer der besten Jahrgänge aller Zeiten. Unter anderem wurden in diesem Jahr, Legenden wie LeBron James, Carmelo Anthony und Chris Bosh gedraftet. Auch unser Main Man D Wade fand in diesem Jahr ein NBA Team. Und zwar wurden es die Miami Heat, die Dwayne an 5. Stelle auswählten. In Flash hatten die Heat große Erwartungen. Er sollte die jahrelange Playoff Abstinenz der Heat beenden und sie ins gelobte Land führen. Das gelang Wade gleich in seinem ersten Jahr. Der Guard averagete in seiner Rookie Season starke 16,2 Punkte, 4,0 Rebounds und 4,5 Assists, bei 46,5% aus dem Feld. Für seine starken Leistungen, aus der Regular Season, wurde Wade verdient in das All-Rookie 1st Team gewählt. Mit einem Lamar Odom und Eddie Jones, als zweit- und drittbester Spieler, führte Flash seine Heat völlig überraschend in die Eastern Conference Semifinals. Dort unterlagen sie zwar den Indiana Pacers, doch das war auch zu erwarten gewesen. Die Rookie Saison stellte für Wade ein großer Erfolg da, woran er in den darauffolgenden Jahren auf alle Fälle anknüpfen wollte.

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In seiner zweiter Saison steigerte Wade seine Leistungen signifikant. Flash steigerte seine Punktausbeute von 16,2 Punkte auf 24,1 Punkte pro Spiel. Aber nicht nur seine Punktwerte gingen in die Höhe, sondern auch sein allgemeines Skillset fand ziemlichen Zuwachs. Seine Rebound Werte gingen in die Höhe, doch vor allem verbesserte sich D Wade in seinem Playmaking. Wade wurde zu einem kompletteren Spieler, und das machte sich in den Leistungen der Heat bemerkbar. In den ersten beiden Playoffrunden sweepten die Heat ihre jeweiligen Gegner. Erst in den Eastern Conference Finals war, in einer hart umkämpften Serie, gegen die Detroit Pistons Schluss. Zwar averagete Wade sensationelle 25,8 Punkte und 1,7 Steals, doch gegen die Bad Boy’s aus Michigan war kein Kraut gewachsen. Doch diese Saison gab allen Heat Fans Hoffnung, dass in den kommenden Jahren eine Menge möglich ist.

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Prime Wade

Die Prime von Dwayne Wade ging von 2005-2011. In diesen 6 Jahren legte der Shooting Guard unglaublich starke 27 Punkte, 5,2 Rebounds, 6,5 Assists und 1,9 Steals, bei 48,8% aus dem Feld auf. Das sind für einen Spieler, der sich gerade einmal in Richtung Prime entwickelt, fantastische Statistiken. Man muss aber dazu erwähnen, dass Wade’s Prime Time schon relativ früh begann. Flash war ein unfassbar starker Athlet, der aufgrund seiner Schnelligkeit kaum aufzuhalten war. Trotz seiner Größe zählte Dwayne zu den besten Verteidigern der gesamten Liga, doch die große Stärke, des damals Mitte 20 jährigen, bestand eindeutig in seinem Scoring Game. Vor allem sein Drive zum Korb war unwiderstehlich, da er ein äußerst kreatives Layup Package besaß, doch ebenso in der Lage war, brutal über seine Gegner zu stopfen. Vor allem Anderson Varejao musste das am eigenen Leib erfahren;)

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Allerdings überzeugte Wade nicht nur aufgrund individueller Statistiken, sondern auch durch den eingefahrenen Teamerfolg. Dafür nehmen wir die 2006er Playoffs unter die Lupe. Die Miami Heat gingen als einer der Topteams in die Postseason. In der 1. Runde besiegten sie die Chicago Bulls mit 4-2, in den Semis schossen sie die New Jersey Nets mit 4-1 ab und in den ECF setzten sie sich gegen die Detroit Pistons durch. In den NBA Finals standen sich dann die Miami Heat und Dallas Mavericks gegenüber. In dieser Serie legte Flash unmenschliche 34,7 Punkte und 7,8 Rebounds, bei 46,8% aus dem Feld auf. Die Heat gewannen mit Flash und Shaq als Duo, die 2006er Finals mit 4-2 gegen die Dallas Mavericks. Dirk Nowitzki konnte zwar einem nur leid tun, doch gleichzeitig freute man sich für den jungen Champion aus South Beach mit. Wade wurde in seinem erst dritten Jahr zum Finals MVP gewählt. Er hat somit schon fast alles erreicht, was man sich als NBA Profi zum Ziel gesetzt hat. Und dabei soll die heiße Phase des Hall of Famers noch kommen.

Die neu gegründete Big 3

Die beste Scoring Season von Dwayne Wade war im Jahr 2009. In dieser Saison legte der Guard 30,2 Punkte, 5,0 Rebounds und 7,5 Assists, bei 49,1% aus dem Feld auf. Doch das reichte in dieser Saison gerade einmal für Platz 3 im MVP Ranking. Zwar wurde D Wade nicht einmal zum MVP der Regular Season gewählt, doch darauf lag er auch nicht seinen Fokus. Sondern viel mehr, dass er mit seinen Miami Heat erfolgreichen Basketball spielt. Nach dem Titelgewinn im Jahr 2006 kam es zu keinen weiteren Teamerfolgen. Von daher mussten Veränderungen herbeigeführt werden und das hieß im Jahr 2010:

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LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh bildeten die neue Big 3 der Miami Heat. Und von Beginn an zeigten sie, was sie im Stande zu leisten waren. Mit einem Record von 58-24 beendeten die Heat, die Saison auf dem 2nd seed in der Eastern Conference. Dabei teilten sich LeBron und Wade die Scoring Arbeit. Während James 26,7 PPG auflegte, verzeichnete D Wade starke 25,5 PPG. Das sollte ihnen allerdings später zum Verhängnis werden, denn in den 2011er Finals verloren die Heat, unter anderem wegen dieser Unklarheiten im Scoring, gegen die Dallas Mavericks. Viele Fans und Experten gingen davon aus, dass nach dem Fehlschlag in den Finals 2011, die Zeit der Big 3 vorbei war. Allerdings täuschten sie sich gewaltig, denn die Heat kamen mit voller Kraft zurück. Wade erklärte sich bereit, die zweite Geige hinter LeBron zu spielen. Für den Teamerfolg stellte sich dieser Schritt als der richtige heraus, denn die Heat gewannen, sowohl die 2012er, als auch 2013er Finals eindrucksvoll. In den 2013er NBA Finals ging es sogar in entscheidendes Game 7 gegen die San Antonio Spurs. Dwayne Wade baute in beiden Finalserien deutlich ab. Er ließ LeBron den Vortritt und ihn somit auch beide Finals MVP Trophäen abstauben. Das war Flash aber egal, denn seine Prime Time neigte sich dem Ende zu, weshalb er ruhig etwas auf die Bremse treten konnte. Das wichtigste war, dass die Heat Legende schon dreimal die Larry O’Brien Trophy in die Höhe reißen durfte.

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Hall Of Famer Dwayne Wade

Die Heat starteten nach dem Titel Run im Jahr 2013 einen weiteren Versuch Richtung Championship. Das gelang ihnen zwar auch, doch das Heat Team war langsam am zerfallen, was sich in den 2014er Finals auch bemerkbar machte. Nach der Finals Niederlage 2014, wechselte LeBron James zurück zu den Cavs. Wade und Bosh blieben zwar in South Beach, doch die Qualität des Teams reichte nicht aus, um noch einmal ernsthaft, um die Chip mitzuspielen. In der 2014/15er Saison averagete D Wade zum letzten mal in seiner Karriere über 20 PPG. Danach ging es immer weiter bergab. In der Saison 2016/17 spielte der Shooting Guard noch einmal bei den Chicago Bulls, woraufhin es ihn im Jahr darauf zu den Cleveland Cavaliers zog. Diese Jahre spielen allerdings keine Rolle mehr in Wade’s Karriere. Seine Prime Time verbrachte Flash bei den Heat, weshalb er auch immer als Heat Legende gelten wird. Dort feierte er seine größten Erfolge. Wade ist ein 3x Champion, Finals MVP von 2006, Scoring Champion, 3x All-Defensive Player, 8x All-NBA Player und 13x All-Star. Wir blicken auf eine phänomenale Karriere der Heat Legende zurück. Mit Sicherheit wird Dwayne Wade in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen werden.

Throwback Thursday- Die besten NBA Spieler aus der 2. Runde

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