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FAST8REAK – NBA | 24. Mai 2021

NBA Playoffs Game 1

FAST8REAK – NBA | 24. Mai 2021

Im FAST8BREAK werden die acht relevantesten NBA-Storylines der vergangenen Tage jeweils kurz und knapp besprochen. Heute geht es aufgrund des Playoff-Starts am Wochenende natürlich um die Game 1’s jeder Serie.

NBA Playoffs Game 1

Milwaukee Bucks – Miami Heat | 1 – 0

Was für ein Start in die Playoffs! Mit der vermutlich am schwierigsten vorherzusagenden Serie ging es direkt heiß umkämpft los. Das Spiel erinnerte eher an eine Playoff-Serie von vor 20 Jahren als an die Art von Basketball, die im Jahr 2021 gespielt wird. Harte Defense und träge, teilweise recht einfallslose Offense auf beiden Seiten. Den Bucks gelang dabei ein Kunststück, das es nicht häufig zu bestaunen gibt. Trotz der 40%-Dreier die Miami schoss (20/50) und der eigenen miserablen Quote von Downtown (5/31 für 16%), gewannen sie das Spiel in der Overtime dank eines Fadeaway-Jumpers von Khris Middleton. In 74 vorangegangenen Spielen war es bis dahin nur einem Team gelungen eine solche Diskrepanz von der Dreierlinie in ein W umzumünzen. Seit Samstagabend sind es nun zwei.

Miami Heat Fans können trotz dieses erstaunlichen Fakts jedoch positiv auf die nächsten Spiele schauen. Mit Jimmy Butler und Bam Adebayo erwischten ihre beiden mit Abstand wichtigsten Spieler keinen besonders guten Tag und dennoch waren sie bis zum Ende voll in der Partie. Eine so physisch intensiv umkämpfte Serie sollte perfekt zur Heat Culture passen und ihnen eine Chance auf Runde zwei geben.

Los Angeles Clippers – Dallas Mavericks | 0 – 1

Clippers gonna clip‘ ..?! Nicht einmal ein Viertel hat es gedauert bis der im letzten Jahr famous gewordene Hashtag #PlayoffP begleitet von seinem kleinen Bruder #PandemicP auf Twitter in den Trends zu finden war. Kein gutes Zeichen für die LA Clippers und insbesondere Paul George. PG13 (oder besser PG13%) erwischte keinen guten Start in die Serie, war in der ersten Hälfte quasi nicht anwesend. Die Mavericks hingegen schon! Angeführt von einem aus allen Lagen feuernden (und treffenden) Luka Doncic spielten sie von Beginn an hochkonzentriert. Nach der Halbzeitpause gesellte sich George dann auch einmal dazu und machte das Spiel wieder eng. Durchsetzen konnten sich schließlich dennoch die Mavericks – insbesondere eines 18-5 Run zum Ende des vierten Viertels. Wenigstens leise sollten in LA daher die ersten Alarmglocken schrillen. Schließlich tankten sich die Clippers durchaus bewusst auf Platz vier, um es eben mit genau diesen Dallas Mavs zu tun zu bekommen, die ihnen jetzt das Leben schwer machen.

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Brooklyn Nets – Boston Celtics | 1 – 0

Die Serie, in der die Favoritenrolle vielleicht am eindeutigsten vergeben schien, zeigte, dass in den Playoffs eben alles passieren kann. Zumindest für ein Viertel oder auch mal für eine Halbzeit. Brandheiß legten die Celtics los, trafen nahezu jeden Wurf, versenkten Dreier um Dreier und waren so über große Teile der ersten Hälfte relativ klar in Führung. Auf Seiten des Topfavoriten aus Brooklyn waren zwei alle drei Superstars mit an Board – weder Durant noch Harden oder Irving trafen jedoch ihre Würfe und waren erstaunlich ineffizient. Dies änderte sich mit dem Start ins dritte Viertel. Die Würfe begannen zu fallen, Durant traf auch stark contestete Jumper und Stück für Stück zogen die Nets davon. Kein sehr gutes Zeichen für Boston – wenn sie ein solchen Spiel, in dem über zwei Viertel nahezu alles nach ihren Wünschen läuft nicht gewinnen können, sollte es schwer werden überhaupt einen Sieg mit aus der Serie zu nehmen. Positiv könnte die Anhänger der Celtics lediglich stimmen, dass sie gut mithielten obwohl ihr Superstar Jayson Tatum einen gebrauchten Tag erwischte. 22 Punkte bei nur 6 / 20 aus dem Feld entsprechen nicht gerade seinen Leistungen der letzten Wochen – das kann fast nur besser werden. Allerdings soll hier auch nicht unterschlagen werden, dass KD ausgesprochen gute Defense gegen den jungen Forward spielte. Setzt er das fort, endet die Serie früh.

Denver Nuggets – Portland Trailblazers | 0 – 1

Weiterhin kein Jamaal Murry, kein P.J. Dozier, kein Will Barton? Und dann ein Michael Porter Jr., der nur einen seiner zehn Dreier trifft ..? Kein besonders erfolgsversprechendes Rezept für die Nuggets aus Denver. Entsprechend schwer taten sie sich gegen eine gut aufspielende Mannschaft aus Portland. Die Blazers hatten ihren gesamten Kader zur Verfügung und einen gewohnt gut aufgelegten Damian Lillard mit dabei. Neben ihm performte insbesondere Carmelo Anthony stark, der an seiner alten Wirkungsstätte bei jedem einzelnen Ballkontakt ausgepfiffen wurde. Störte ihn nicht, er scorte weiter und wird die Mile High City mit mindestens einem Sieg im Gepäck wieder verlassen.

Philadelphia 76ers – Washington Wizards | 1 – 0

Trotz der Niederlage kein schlechtes Spiel der Wizards. Das Key-Matchup ihrer Center gegen den MVP-Kandidaten Joel Embiid war zumindest keine komplett einseitige Angelegenheit. Innerhalb ihrer Möglichkeiten tat sie alles, um einigermaßen dagegen halten zu können, schlussendlich ist der Kader dann aber wohl einfach nicht gut genug, um mit dem der 76ers mithalten zu können. 37 Punkte streute deren dritte Option ein – purer Luxus, wer auf einen solchen Tobias Harris zurückgreifen kann. Sein Scoring gab Ben Simmons die Freiheit sich auf alles andere im Spiel zu konzentrieren – 15 Assists & starke Defense.

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Phoenix Suns – Los Angeles Lakers | 1 – 0

Wieder einmal verlieren die Lakers das erste Spiel einer Playoff-Serie. In sechs der letzten neun Serien hat LeBron inzwischen das erste Spiel hergegeben – woran liegt das? Zum einen fehlte den Lakers die notwendige Intensität und zum anderen sind die Suns einfach eine verdammt gute Mannschaft, die nicht grundlos den zweitbesten Record aller Teams eingefahren hat. Sie spielten gewohnt ruhig und durchdacht, schafften es gerade zu Beginn immer wieder ihr Pick‘n‘Roll in einfache Punkte am Korb für Deandre Ayton zu verwandeln. Stark begünstigt durch das konsequente Doppeln gegen Booker, hatte der junge Center teilweise lächerlich leichtes Spiel in der Zone – trotz Anthony Davis und Andre Drummond, die über weite Strecken der Partie gemeinsam auf dem Court standen. AD machte dabei eines seiner schwächsten Spiele seit er in Purple & Gold aufläuft, war gerade offensiv eine absolute No-Show. Auf der anderen Seite war dafür Devin Booker umso auffälliger. In seinem ersten Playoff-Spiel überhaupt erzielte er direkt einmal 34 Punkte bei super effizienten Quoten. Sogar den kurzzeitigen Ausfall von Chris Paul, der sich an der Schulter verletzte, konnten die Suns somit wegstecken. Die Lakers sehen sich nun einer durchaus nicht kleiner gewordenen Aufgabe gegenüber und müssen im zweiten Spiel der Serie dringend eine entsprechende Reaktion zeigen. #freeGasol

New York Knicks – Atlanta Hawks | 0 – 1

Was für eine Stimmung!! 15.000 Zuschauer sahen im Madison Square Garden das erste Playoff-Spieler ihrer New York Knicks nach acht Jahren und boy – die Lautstärke muss unfassbar gewesen sein. Selbst zuhause vor dem Fernseher kam rüber, was in dieser Halle los war und wie excited ganz New York aktuell ist. Blöd nur für die Knicks und ihre Fans, dass einer in der Halle war, dem das alles scheißegal gewesen ist. Trae Young. Trae Young hat gezeigt, was ihm viele trotz seiner starken Zahlen in den vergangenen Regular Seasons nicht unbedingt zugetraut hätten. Er hat dieses, sein erstes, Postseason-Spiel im vierten Viertel absolut übernommen. Als seine Mannschaft begann zu struggeln und die Punkte etwas schwerfälliger vielen, zog er ein ums andere Mal zum Korb, schloss entweder selbst ab oder bediente seine Mitspieler exzellent. Mindestens 30 Punkte und 10 Assists im ersten Playoff-Auftritt gelangen vor ihm nur drei weiteren Spielern: LeBron James, Chris Paul & Derrick Rose – keine schlechte Gesellschaft. Letzterer war es übrigens wieder einmal, der gemeinsam mit Alec Burks die Knicks überhaupt in diesem Spiel hielt. Das Scoring der beiden Guards von der Bank war bitter nötig, da Julius Randle eine sehr schlechte Shooting-Night erwischte und seinem Team zumindest offensiv nicht viel geben konnte. Da wird deutlich mehr von ihm kommen müssen, zum Glück haben wir ja noch das ein oder andere Spiel in dieser elektrisierenden Serie vor uns.

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Utah Jazz – Memphis Grizzlies | 0 – 1

Noch ein Upset! Platz neun nach der Regular Season, Umweg über das Play-In Turnier, na und? Die Memphis Grizzlies schweben aktuell auf einer Euphorie-Welle von Spiel zu Spiel. Erst halten sie Steph Curry und seine Golden State Warrios von einer Playoff-Teilnahme ab und jetzt schlagen sie auch noch das beste Team der Liga in deren eigener Halle. Erleben wir gerade eine Cinderella-Story wie sie sonst nur die March Madness zu liefern hat? Rein alterstechnisch könnte das jedenfalls passen – seit den Durant-Harden-Westbrook Thunder war kein Team mehr so jung. Abgezockt sind sie dennoch allemal und auch die notwendige Intensität scheinen sie Nacht für Nacht mit auf‘s Parkett zu bringen. In diesem Spiel war es wieder einmal Dillon Brooks der neben Superstar Ja Morant ganz besonders stark aufspielte. 31 Punkte steuerte er bei und spielte gleichzeitig gewohnt starke Defense. Gegen diese bissige, hoch motivierte Franchise werden es die Jazz wohl kaum erwarten können ihren Star-Guard, Donovan Mitchell, im nächsten Spiel endlich wieder mit dabei zu haben ..

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