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Fazit zur NBA Regular Season 2021/22

Fazit zur NBA Regular Season

Ein Fazit zur NBA Saison 2021/22

Mit dem heutigen Spieltag endete die NBA Saison 2021/22. Wir bewegen uns mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Play-in Tournament und Playoffs. Doch bevor wir uns mit vollem Fokus den Playoffs widmen, beschäftigen wir uns heute zum Abschluss nochmal mit der Regular Season. Dabei werden natürlich besondere Momente eine Rolle spielen, doch, wie in jedem Jahr, müssen wir uns mit dem Verletzungspech einiger Spieler auseinandersetzen. Zum Abschluss sprechen wir noch über das anstehende Play-in Tournament und machen euch für die Playoffs heiß. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

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Besondere Momente

Wie in jedem Jahr, gab es auch in dieser Saison besondere Momente, an die man sich noch viele Jahre zurückerinnern wird. Zuallererst schauen wir auf das schönste Comeback überhaupt. Klay Thompson ist nach mehr als 2 Jahren von seinen beiden schweren Verletzungen (Kreuzbandriss, Achillesehnenriss) zurückgekehrt. Mit einem Tribute Videos empfingen ihn die Warriors im heimischen Chase Center. Am 10.01.2022 gab der Splashbrother, vor euphorischer Heimcrowd, sein Comeback gegen die Cleveland Cavaliers. Seitdem versucht Klay wieder in die Spur zu finden, was ihn zumindest in den letzten Spielen auch eindrucksvoll gelang.

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Wir wurden aber nicht nur mit Comebacks beschert, sondern auch mit historischen Meilensteinen. Wie dem von LeBron James, denn der King überholte, im Spiel gegen die Washington Wizards, Karl Malone (36.928 Punkte) in der All-Time Scoring List. Somit fehlen James noch knapp 1000 Punkte, bis er den bisher unantastbaren Kareem Abdul Jabbar, als All-Time Scoring Leader, ablöst.

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Dem Greek Freak Giannis Antetokounmpo ist ebenfalls ein besonderer Meilenstein gelungen. Schon mit 27 Jahren gehört Giannis zu den besten NBA Spielern aller Zeiten. In seiner Trophäensammlung stehen mittlerweile zwei Regular Season MVP’s, eine Championship, sowie einen Finals MVP Award. Aufgrund seiner unglaublich dominanten Spielweise war es klar, dass er mit der Zeit auch den einen oder anderen Rekord knacken wird. Sowie den Rekord für die meisten Punkte in der Franchise History der Milwaukee Bucks. Kareem Abdul Jabbar war zuvor der Führende in dieser Kategorie, doch jetzt ist es Giannis und das obwohl er seit gerade einmal 9 Jahren in der Liga ist und seit 5 Jahren auf MVP Level agiert. Natürlich hatten wir noch viele weitere besondere Momente, die uns in Erinnerung geblieben sind, wie der heftigen Auseinandersetzung zwischen LeBron James und Isaiah Stewart oder dem unfassbar geilen All-Star Game, doch um diese alle aufzuschreiben, bräuchte es bestimmt eine weitere Saison;)

Verletzungen, die uns Fans genauso schmerzen

Wir wollen uns gar nicht lange mit diesem Abschnitt befassen, denn als Fan des Spiels sind Verletzungen das schlimmste was passieren kann. Doch leider gehören Verletzungen auch zur Wahrheit dazu. Einige Teams traf es dabei besonders schwer. Wie den Cleveland Cavaliers, die gleich zwei ihrer Point Guards verloren. Zwar spielt All-Star Darius Garland in dieser Saison groß auf, doch dahinter sind sie etwas dünn besetzt. Collin Sexton und Rick Rubio (jetzt ein Pacer) verletzten sich so schwer, sodass beide nicht mehr zum Einsatz kamen.

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Doch auch die Lakers und Nuggets traf es besonders schwer. Bei den Lakers kam Anthony Davis gerade einmal in 40 von 82 Spielen zum Einsatz. Zwar spielte er in diesen 40 Spielen nicht schlecht (23,2 Pkt, 9,9 Rebs, bei 53,2% FG’s), doch einen besonders großen Impact hatte der All-Star auch nicht. Die Lakers beendeten (33-49, 11th seed Westen) enttäuschend die Saison. Sie verpassten die Playoffs, was nicht zuletzt an den vielen Verletzungen lag.

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Die Denver Nuggets können davon nur ein Lied singen. Nachdem sich Michael Porter Jr. in der vergangenen Saison als Star bewiesen hat, verletzte er sich nach nur 9 Spielen am Rücken und fiel für die restliche Saison aus. Jamal Murray ist ebenfalls ein Dauerpatient. Auch er kam in dieser Saison noch nicht zum Einsatz. Nachdem es hieß, dass beide möglicherweise zu den Playoffs wieder einsatzbereit wären, schwanden diese Hoffnungen nach einigen Tagen wieder. Nikola Jokic brachte dies zwar die Möglichkeit weiter an seinem MVP Case zu arbeiten, doch für den langfristigen Erfolg ist das absolut zwecklos.

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Verletzungen sind schlimm! Wir wollen sie am liebsten alle aus dem Sport verbannen, doch leider müssen wir mit ihnen leben.

Das NBA Play-in Tournament

Auch in diesem Jahr findet das Play-in Tournament statt. Zum Ende einer Saison spielen der 7. und 8. Platz, beider Conferences, um den 7th seed in den Playoffs. Der Verlierer muss ins alles entscheidende Match gegen den Gewinner aus dem 9/10 Matchup. Der Gewinner zieht als 8th seed in die Postseason ein. Das Play-in führte die NBA im Jahr 2021, als Spannungsmacher für die letzten Saisonwochen, ein. Das Ziel war es Teams vom Tanken abzuhalten, in dem man ihnen die Chance gibt, möglicherweise doch noch an den Playoffs teilzunehmen. In diesem Jahr tragen die die Hawks vs Hornets das 9/10 Matchup aus und die Cavs vs Nets das 7/8 Matchup. Im Westen begegnen sich die Spurs und Pelicans, sowie die Clippers und Wolves.

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Die meisten sind mit dem Prinzip des Play-ins sehr zufrieden. Warum auch nicht, denn schließlich bringt das Turnier Spannung mit, es hindert die Teams am load management und es versetzt die Fans schon vor den Playoffs in Aufruhr Stimmung. Das Prinzip des Play-ins ist auch in diesem Jahr wieder sehr gelungen. Doch nicht alles an diesem Format ist perfekt. Es ist im Prinzip sinnvoll, den schlechteren Teams die Chance zu geben, in die Playoffs einzuziehen, doch die Qualität der Teams innerhalb des Play-ins sind nochmal ziemlich verschieden. Während bspw. die Minnesota Timberwolves bei einer Bilanz von 46-36 stehen, erarbeiteten sich die San Antonio Spurs gerade einmal einen Record von 34-48. Die Wolves haben somit einen Vorsprung von 12 Spielen. Es besteht dennoch die Chance, dass die Spurs in den Playoffs stehen könnten und die Wolves nicht. Die Wolves würden für eine gute Regular Season bestraft werden. Ziemlich unfair! Man sollte vielleicht die Regel einführen, dass zwischen dem 7. und 10. Platzierten maximal 5 Spiele Abstand liegen dürfen. Im Prinzip ist das Play-in ein gutes Konstrukt, doch auf alle Fälle noch ausbaufähig.

Vorfreude! Endlich NBA Playoffs

Doch nun ist endlich soweit. Die letzten Tage der Regular Season waren, aufgrund des load managements, teilweise nicht mehr schön anzuschauen. Am Samstag, den 16.04.2022 gehen die Playoffs dann endlich los. Die schönste Zeit des Jahres beginnt wieder, es geht um das große die NBA Championship an Land zu ziehen. In diesem Jahr sind die Teams so stark wie noch nie. Es gibt locker 5-6 Teams, die als ernsthafte Contender eingeschätzt werden müssen. Der Champion aus Milwaukee versucht seinen Titel zu verteidigen, die Suns gelten als der Topfavorit und selbst die Nets dürfen noch berechtigte Hoffnungen haben.

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Die Zeit der Dominanz ist spätestens seit der Warriors Ära von 2015-19 vorbei. Dominante Teams spülen zwar das Geld in die Kassen der NBA, doch für uns Hardcore Fans, die das Spiel wirklich lieben, sind offene Playoffs ein wahrer Traum. Es liegt eine tolle Regular Season hinter uns, die großen Spaß gemacht hat. Es sind neue Rekorde aufgestellt worden, Meilensteine wurden aufgestellt und es wurden schöne Geschichten geschrieben.

NBA Saison 2021/22: Der Osten ist so stark wie noch nie

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