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Warriors auf Platz 1

Warriors auf Platz 1

Warriors on Top!

Die Golden State Warriors legen einen exzellenten Saisonstart hin. Das Team aus San Francisco gewann 10 ihrer ersten 11 Spiele. Lediglich gegen die Memphis Grizzlies gerieten die Warriors in Trouble. Zwar galten die Dubs schon vor dem Saisonstart als Sleeper Kandidat, doch sind sie nun mehr als das? Sind die Golden State Warriors ein ernst zunehmender Championship Aspirant? Was die Warriors so stark macht und ob sie tatsächlich realistische Chancen auf die Larry O`Brien Trophy haben, erfahrt ihr in unserem heutigen Beitrag.

Die Teamchemie stimmt

Die Warriors starten so gut wie schon lange nicht mehr in die Saison. Die Kalifornier liegen im Moment bei einem sensationellen Record von 10-1, was den 1st seed in der Western Conference und in der gesamten Liga bedeutet. Auf beiden Seiten des Parketts läuft es außerordentlich gut. Sowohl in der Offense, als auch in der Defense stellen die Warriors ein Top 5 Team. Sie zerlegen ihre Gegner regelrecht in Einzelteile. Kein Team freut sich, wenn die Warriors auf ihrem Spielplan stehen. Die gesamte Liga muss sich nun fragen, wie dieses Warriors Team aufgehalten werden kann. Das faszinierende ist sogar, dass Starspieler Klay Thompson, der nun seit 2 Jahren verletzungsbedingt kein Ligaspiel mehr bestritten hat, noch nicht bei den Dubs zurückgekehrt ist. Auch der 2nd Pick aus dem 2020er NBA Draft James Wiseman bestritt in dieser Saison noch kein einziges NBA Spiel. Der bisherige Erfolg der Warriors ist an vielen Faktoren festzumachen, auf die wir im späteren Verlauf des Artikels noch eingehen werden. Der wohl entscheidendste Faktor für den Warriors Erfolg liegt vor allem an ihrer herausragenden Teamchemie. Die Dubs sind als Team sehr gut aufgestellt. Jeder weiß was seine Rolle ist und jeder einzelne führt sie auch perfekt aus.

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Curry, Poole und Wiggins als die ersten drei Scoring Optionen im Team zu haben ist ein regelrechter Segen. Diese 3 Akteure kommen zusammen auf über 62 Punkte pro Spiel. Das heißt, wenn es bei einem der drei Scorern mal nicht läuft, stehen weitere Scoring starke Spieler zur Verfügung. Nicht umsonst ist bei den Warriors ein eindrucksvolles Offensivrating von 115,9 PPG zu sehen, was die drittbeste Offense der Liga bedeutet. Draymond Green ist der unangefochtene Leader des Teams, der gleichzeitig die Offense und die Defense der Warriors koordiniert. In der Offseason verstärkten die Dubs ihr Roster noch einmal. Die Neuzugänge der Warriors (Porter Jr., Bjelica und Igoudala) sind eingeschlagen wie eine Bombe. Jeder Bankspieler weiß was er zu tun hat. Nicht umsonst stellen die Warriors eines der besten Bench Lineups der gesamten Liga. Ein eindrucksvoller Saisonstart der City of Bay.

Curry for MVP, Poole for MIP

Die zwei Topspieler der Warriors, in dieser bisherigen NBA Saison, wollen wir natürlich nicht vernachlässigen. Der MVP von 2015 und 2016 spielt bisher eine sehr gute Saison. Er führt das Team in Punkten (27,4), Steals (1,6), Freiwürfen (56) und getroffenen Dreiern (55) an. Curry ist der unangefochtene Superstar und Franchise Player der Golden State Warriors. Er ist auch in dieser Saison auf MVP Kurs. Nachdem er sich in der vergangenen Spielzeit nur Nikola Jokic geschlagen geben musste, möchte Steph in dieser Saison allen unter Beweis stellen, dass er sein Team zu Erfolgen führen kann. Dabei spielt er noch nicht einmal seinen besten Basketball. Der Chefkoch legt gerade einmal Wurfquoten von 43,4% aus dem Feld und 38,5% von der Dreierlinie auf. Da geht auf alle Fälle noch mehr, doch auch Curry muss sich wahrscheinlich noch an den neuen Wilson Spielball gewöhnen. Trotz dieser kleinen „Struggles“ legt der Warriors Superstar solch fantastische Statistiken auf. Es wird einem nochmal bewusst, wie gut dieser kleine Zwerg vom Davidson College eigentlich nicht. Er führt seine Warriors zu Erfolgen, weshalb er auch als Anwärter auf den MVP Award gilt.

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Doch nicht nur Curry überzeugt in dieser Saison, denn auch Youngster Jordan Poole verzückt uns Fans Nacht für Nacht mit spektakulären Leistungen. Poole galt vor der Saison als große Warriors Hoffnung. Mit der Verletzung von Klay Thompson brauchten die Dubs natürlich einen Ersatz für den mehrfachen All-Star. Was soll man sagen? Poole untermalt in fast jedem Spiel seine Ansprüche auf den MIP Award. Bei JP handelt es sich um einen Spieler, der ein hohes Entwicklungspotenzial besitzt. Zwar ist er auf defensiver Seite äußerst limitiert, doch auch dort kann er sich über die Jahre noch ein solides Skillset aneignen. Auf offensiver Seite liegen eindeutig die Stärken des 22 jährigen Rising Stars. Über 11 Spiele in dieser Saison averaget Poole bislang 17,8 Punkte, 2,9 Rebounds und 3,4 Assists, bei 43,8% aus dem Feld und 32,2% von der Dreierlinie. In seiner Konstanz weißt Poole zwar noch eine Menge Verbesserungspotenzial auf, doch seine Anlagen, wie seiner Geschwindigkeit oder seiner Shotcreation, sind außerordentlich beeindruckend. Poole gehört zu den aufregendsten Spielern der NBA. Er ist ein heißer Anwärter auf den MIP Award und hilft den Warriors enorm.

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Eine fantastische Defense

Die Warriors Defense war schon in den vergangenen Jahren hochgelobt. Steve Kerr und sein Coaching Team stellten Jahr für Jahr, egal welches Spielermaterial vorhanden war, eine äußerst gute Verteidigung. Vor allem die Teamdefense der Warriors ist äußerst spannend mit anzusehen, denn die Dubs sind zu jedem Zeitpunkt in der Lage ihr Matchup zu switchen, ohne das jegliche Qualität verloren geht. Leader und Defensiv Koordinator Draymond Green wollen wir natürlich in den Vordergrund stellen, denn er ist mit Abstand der beste Verteidiger der Golden State Warriors. Aufgrund seiner physischen Statur aber auch wegen seines hohen Basketball IQ ist Green in der Lage, die gegnerischen Offensivspieler regelrecht in Verzweiflung zu bringen. Doch neben Green besitzen die Warriors auch noch andere starke Defender. Ein Andrew Wiggins, Gary Payton II, Juan Toscano Anderson, Andre Igoudala oder auch ein Moses Moody sind alles gute bis sehr gute Verteidiger.

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Vor allem ihre Intensität in der Defense macht die Dubs so stark. Dabei ist ein All-NBA Defender wie Klay Thompson noch nicht einmal am Start. Trotz seines Ausfalls stellen die Warriors, mit 102,3 OPPG (Opponents Points per Game), die viertbeste Defense der gesamten Liga. Dabei handelt es sich aber nicht um ein kurzes Aufblitzen der defensiven Qualitäten, denn auch schon in der vergangenen Spielzeit zählten die Warriors zu den besten defensive Teams der NBA (110,1 OPPG, Platz 5). Die Warriors sind ohne Frage eins der besten Teams, wenn es um die beste Defensive geht. Das bewiesen sie nicht erst in dieser Saison. Die anderen Teams sollten gewarnt sein, denn kein Gegner hat sicherlich Lust, gegen solch eine eingespielte und koordinierte Defense ins Rennen zu gehen.

Sind die Warriors bereit für den Titel ?

Nachdem wir uns die Stärken der Dubs angeschaut haben, ist es an der Zeit die Frage zu beantworten, ob die Warriors auch bereit für die Championship sind. Vom bisherigen Eindruck schauen die Warriors äußerst gut aus. Sie gewannen 10 ihrer ersten 11 Saisonspiele und das teilweise in beeindruckender Art und Weise. Sie stehen auf Platz 1 der Western Conference, was den Warriors mit späterem Verlauf sicherlich in die Karten spielen wird. Wenn es ihnen nämlich gelingt, die Saison auf einem Homecourt Platz zu beenden, dann wird es ihnen für die Playoffs große Vorteile einbringen. Wollen wir den Saisonstart der Warriors aber nicht überbewerten, denn bisher hatten sie einen relativ leichten Spielplan. Sie spielten zweimal gegen die Thunder und auch die Kings und die Wolves gehören nicht zu den schwersten Gegnern. Der Westen ist gespickt mit hochkarätigen Teams. Die Lakers werden sich, im Laufe der Saison, sicherlich noch steigern und auch der Vorjahresfinalist aus Phoenix ist nicht zu unterschätzen. Teams wie die Jazz oder die Nuggets gehören sowieso jährlich zu den Top Teams im Westen. Und auch wenn die Warriors es in die Finals schaffen sollten, wartet in den NBA Finals noch ein Topteam aus dem Osten. Von daher möchten wir die Warriors nicht als absolutes Favoritenteam hinstellen. Doch unterschätzen sollten wir sie auch nicht, denn wir wissen alle, was eingespielte Warriors Team in Stande sind, anzurichten.

Der Fall Zion Williamson

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