Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on linkedin

Kevin Durant & die Golden State Warriors – Throwback Thursday

Kevin Durant Golden State Warriors

Kevin Durant & die Golden State Warriors – Throwback Thursday

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es aber nicht zwangsläufig nur um die Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In dieser Woche widmen wir uns einem der besten NBA Teams aller Zeiten und zwar den Kevin Durant Golden State Warriors.

Wie kam Kevin Durant zu den Golden State Warriors?

Gehen wir erst einmal ins Jahr 2015. Die Warriors gewannen das erste Mal nach über 40 Jahren die NBA Championship. Sie besiegten verletzungsgeplagte Cleveland Cavaliers mit 4-2 und holten sich somit die Larry O`Brien Trophy nach Oakland. Die Warriors gehörten nun endgültig zur NBA Spitze.

Das wollten sie auch in der Saison 2015/16 bestätigen und was soll man sagen? Die Dubs steigerten sich nochmal und das obwohl sie schon so erfolgreich waren. Mit einem Record von 73-9 gelang es den Warriors die 96er Chicago Bulls (72-10 Record), rund um Michael Jordan, als bestes Regular Season Team abzulösen. Stephen Curry wurde zum unaminous MVP gewählt und die Warriors schienen unaufhaltbar zu sein. Trotz der Verletzung von Curry in der Rockets Serie, schafften es die Kalifornier bis in die NBA Finals, wo sie allerdings den Cavs im Finals Rematch mit 3-4 unterlagen.

Doch die Warriors wären nicht die Warriors wenn sie auf diesen Rückschlag keine Antwort parat hätten. Im Sommer 2016 kam wohl eines der polarisierensten Signings der NBA Geschichte zu Stande. Und zwar sicherten sich die Warriors die Dienste des MVP von 2014 und Franchise Player der Oklahoma City Thunder – Kevin Durant. Noch vor ein paar Monate schlugen die Dubs das Team aus Oklahoma mit 4-3 in den Western Conference Finals. Wohlgemerkt nachdem man 1-3 zurückgelegen hatte.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Golden State hatte ab dem Zeitpunkt vier All Stars und zwei MVPs auf dem Parkett stehen. Man kann nicht in Worte fassen, wie gut die Warriors geworden waren. Sie waren schon vor dem Signing KD eines der besten Teams der Liga. Doch mit Durant im Roster veränderte sich die Situation der anderen Teams erheblich. Eine neue Dynasty war geboren und zwar die der unaufhaltsamen Golden State Warriors.

Die fast perfekte Saison der Super Warriors!

Auf den Golden State Warriors lastete vor Beginn der Saison eine Menge Druck. Jeder Experte, jeder Fan und jeder casual Zuschauer erwartete sich einen Titel Run, der den anderen Teams aufzeigt wie meilenweit überlegen die Kalifornier doch sind. Die Dubs galten als glasklarer Favorit auf den Titel. Mit einer extrem starken Bilanz von 67-15 schlossen die Warriors auf dem 1st seed der Western Conference und der gesamten NBA ab.

Die Dubs spielten alles in Grund und Boden. Vor allem der Teambasketball, der unter Coach Steve Kerr Programm war, wurde von den Warriors immer wieder fantastisch umgesetzt. Mit 30,4 APG waren die Warriors die unangefochtene Nummer 1 der Liga in Sachen Assists. In insgesamt sieben Statistiken führten die Krieger aus Oakland die Liga an und nicht nur das! Der Spaß war bei allen deutlich zu sehen, sowohl bei den Stars als auch bei den Bankspielern. Das gesamte Team spiegelte Spielfreude wieder und das legte sich auch in den Leistungen des Superteams nieder. Denn nachdem die Warriors mit einem perfekten Playoffrun (12-0) durch die Western Conference pflügten, trafen die Kalifornier auf den Vorjahreschampion aus Cleveland.

Ein Rematch was sich alle Basketballfans gewünscht hatten, denn ein Jahr zuvor fand zwischen diesen Teams einer der besten Finalsserien aller Zeiten stand. Diese gewannen die Cavs in 7 Spielen, das schreit nach einer Revanche für die Warriors. In Bestbesetzung trafen beide Teams aufeinander. LeBron James vs Kevin Durant und Kyrie Irving vs Stephen Curry, so lauteten die Matchups für das Finals Rematch.

Was nach einer vielversprechenden und spannenden Serie klang, entpuppte sich recht schnell als eine deutliche Angelegenheit. Die Warriors besiegten die Cavs mit 4-1 und Kevin Durant wurde zum Finals MVP 2017 gewählt. Der Forward legte während der Serie starke 35,2 Punkte, 8,2 Rebound und 5,5 Assists, bei 55,6% aus dem Feld und 47,7% von der Dreierlinie auf. Auch Stephen Curry spielte als Co Star eine starke Serie. Erwartet ließen sich die Warriors als 2017er NBA Champion feiern. Doch gelingt dieser Streich auch ein zweites Mal?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Back to back Champions dank Kevin Durant?

Nachdem die Warriors die 2017er Championship an sich reißen konnten, versuchten sie natürlich alles um dieses Kunststück noch einmal zu wiederholen. Das Team verschlechterte sich nicht, ganz im Gegenteil mit Nick Young, Omri Casspi, Jordan Bell und Quinn Cook verstärkten sich die Kalifornier in der Breite des Rosters. Mit hohem Selbstbewusstsein gingen die Warriors in die 2017/18 er Saison, doch es lief nicht alles rund.

Die Warriors waren immer wieder geplagt von Verletzungsproblemen. So fehlte Stephen Curry 31 Spiele in der kompletten Regular Season, auch Durant, Thompson und Green fehlten immer mal wieder. Doch trotzdem gelang es den Dubs eine gute reguläre Saison hinzulegen und die Spielzeit, mit einer Bilanz von 58-24 auf dem 2nd seed abzuschließen. Lediglich die Houston Rockets, rund um Superstar James Harden, der auch zum MVP der Saison gewählt wurde, konnten die Warriors übertreffen.

Nachdem die Warriors die ersten beiden Playoffrunden problemlos überstanden hatten, kam es zum angesprochenen Matchup. Die Golden State Warriors trafen in den Western Conference Finals auf die Houston Rockets. Ein Duell das viel Spannung verspricht und worauf sich alle Basketballfans gefreut haben. Und spannend war es allemal, denn die Serie zog sich bis zu Game 7 nach Houston.

Vor Game 6 führten die Rockets sogar mit 3-2, doch durch einen Sieg der Warriors im heimischen Oakland ging es in ein entscheidendes 7. Spiel. Und das Superteam aus Golden State stellte seine Championship Mentalität an diesem Abend unter Beweis. Sie schlugen die Rockets mit 101-92 im Toyota Center und zogen somit zum vierten mal in Folge in die NBA Finals ein. Dort trafen sie, wie auch in den vergangenen Jahren, auf die Cleveland Cavaliers.

Und auch in diesen Finals zeigten die Warriors deutlich, dass sie das überlegene Team sind. Lediglich Superstar LeBron James konnte in den Finalspielen überzeugen, alle anderen Cavs Spieler enttäuschten von ihren Leistungen. Auch in diesen Finals wurde Kevin Durant zum Finals MVP gewählt, doch Stephen Curry hatte ebenfalls einige Argumente, für den Erhalt des Awards, zu liefern. Die Warriors sweepten die Cavs souverän mit 4-0 und sicherten sich somit die zweite NBA Championship in Folge.

Die Dynasty der Golden State Warriors zerbricht

Wie lange sollte die Herrschaft der Golden State Warriors eigentlich noch anhalten? Nach zwei gewonnenen Meistertiteln lag es in der Luft, dass es den Warriors zukünftig an Motivation und Initiative fehlen könnte um den three peat anzusteuern. Doch der Irrsinn ging weiter. Die Dubs verpflichteten den ehemaligen All Star DeMarcus Cousins, der für das Vet Minimum bei den Warriors unterschrieb. Doch trotzdem waren die Probleme der Warriors in KD´s dritter Saison sichtlich.

Oftmals fehlte es den Kaliforniern an Motivation und vor allem Konzentration um auch die einfachen Spiele nach Hause zu fahren. Dazu kamen Spannungen innerhalb des Teams, vor allem zwischen Superstar Kevin Durant und Draymond Green. Diese sorgten für Gerüchte, dass der MVP von 2014 die Warriors im Sommer 2019 möglicherweise verlassen könnte.

Trotz der vielen Stolpersteine Seitens Golden State erreichte das Superteam nach der regulären Spielzeit den 1st seed in der Western Conference. In der ersten Runde ließen die Dubs erst nach sechs Spielen die Los Angeles Clippers hinter sich. In den West Semis wurde es besonders spannend, da sich Durant in Game 5 an der Achillesehne verletzte und die Warriors ohne ihren Topscorer auskommen mussten. Doch in Game 6 übernahmen die Splashbrothers Curry und Thompson und sorgten dafür, dass die Warriors in die Conference Finals einzogen. Nachdem sich Golden State, durch starke Leistungen von Curry, Thompson und Green, auch gegen die Portland Trail Blazers durchgesetzt hatten, standen sie auch im fünften Jahr in Folge in den NBA Finals.

Dort mussten sie gegen die Toronto Raptors ran und das ohne KD, der erst in Game 5 auf dem Parkett stehen sollte. Er verletzte sich aber erneut an der Achillsehne und im 6. Spiel war dann endgültig Schluss. Die Raptors haben das Superteam aus Oakland geschlagen. Die Dynasty war vorbei! Die Warriors waren nicht mehr sie selbst. Kevin Durant ging nach Brooklyn, DeMarcus Cousins fand einen neuen Job bei den Lakers und Klay Thompsons Kreuzbandriss sorgte für den traurigen Schlusspunkt.

Den Golden State Warriors stand eine völlig neue Zukunft bevor.

 

Lust auf mehr NBA Content? Folge uns auf Twitter und Instagram!

Ähnliche Artikel