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Mr. Forever Portland – Damian Lillard

Damian Lillard - Portland Trailblazers

Mr. Forever Portland- Damian Lillard

„I want to stay in Portland“. Mit diesen Worten räumte der mehrfache All-Star Point Guard alle Gerüchte bezüglich eines möglichen Trades beiseite. Mit diesem Statement stellte Dame mal wieder seine Loyalität gegenüber seiner Franchise unter Beweis.

Nachdem die Blazers in der vergangenen Saison mal wieder früh in den Playoffs ausgeschieden waren, schien ein Trade nicht unwahrscheinlich zu sein. Vor allem weil Lillard oftmals betont hatte, dass er ein fähiges Championship Team an die Seite gestellt bekommen möchte.

In diesem Artikel möchten wir den Werdegang Lillards unter die Lupe nehmen, seine Karriere Revue passieren lassen und die Titelchancen der Blazers erläutern. Lohnt sich die Loyalität oder ist Dame schlichtweg zu naiv?

Young Dame macht auf sich aufmerksam

Damian Lillard brauchte überhaupt keine Eingewöhnungszeit um so richtig in der NBA einzuschlagen. Im 2012er Draft wählten ihn die Portland Trail Blazers an 6. Stelle aus, mit dem Ziel Dame zu einem künftigen Franchise Player zu entwickeln, der die Blazers nach jahrelangen Misserfolgen endlich wieder ins gelobte Land führen sollte.

Seit Game 1 seiner NBA Karriere hatte Lillard keine Anlaufschwierigkeiten, da sein Game, nach 4 jähriger College Ausbildung, schon sehr reif war. In seiner 1. NBA Saison averagete Dame starke 19 Punkte, 3,1 Rebounds und 6,5 Assists, bei 42,9% aus dem Feld und 36.8% von der Dreierlinie. Starke Statistiken für einen Guard in seiner ersten Saison, die Hoffnungen auf mehr machten.

Zwar ließ der Teamerfolg mit einer Bilanz von (33-49) noch auf sich warten, doch persönlich lief es für den damals 22 Jährigen. Er gewann zu Ende der Spielzeit verdientermaßen den Rookie of the year Award 2013.

In seiner zweiten Spielzeit knüpfte Lillard an seiner erfolgreichen Rookie Saison an. Er reifte immer mehr zum Franchise Player heran, übernahm mit der Zeit die Verantwortung und wurde das Gesicht des Teams. Dame war zwar mit 1,88 Meter eher ein kleiner und schmächtiger Guard, doch seine Skills auf dem Parkett sprachen eine ganz eigene Sprache. In fast allen wesentlichen Statistiken steigerte sich Dame erheblich und auch der Teamerfolg war in Portland endlich angekommen.

Mit einem Record von 54-28 ging es für die Blazers straight in die Playoffs. Das Team rund um Lillard, einem sehr jungen McCollum, Batum, Aldridge und co. war sehr gut aufgestellt und definitiv bereit für die Playoffs. In der ersten Runde setzten sich die Blazers gegen die Houston Rockets durch. Aber nicht auf normale Weise, denn in Game 6 dieser Serie traf unser Main man- Damian Lillard den entscheidenden Buzzer Beater, der die Blazers in die West Semis bugsierte.

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Sie erreichten in der nächsten Runde die Western Conference Semi Finals, wo sie zwar gegen dem amtierenden Champion aus San Antonio unterlagen, doch es war ein Fortschritt bei Lillard und dem gesamten Team zu sehen. Bei noch etwas mehr Zeit würden die Blazers in den kommenden Jahren ein Powerhouse im Westen werden.

The next Portland Superstar

Lillard reifte mit den Jahren immer mehr zum Superstar der Liga heran. Im Jahr 2014 wurde Dame zum ersten mal die Ehre zu Teil, am NBA- All Star Game teilzunehmen. Die Saison 2015/16 kann man, trotz vorheriger guten Spielzeiten, als Breaktout Season bezeichnen.

In dieser Saison reifte Dame endgültig zum Superstar und unangefochtenen Franchise Player der Portland Trail Blazers heran. Er führte mit Statistiken von 25,1 Punkten, 4 Rebounds und 6,8 Assists sein Team wieder in die West Semis. Das Team strukturierte sich in dieser Spielzeit allerdings um, da Spieler wie LaMarcus Aldridge und Nicolas Batum das Team verließen. Sie wurden durch bspw. Maurice Harkless und Al Farouq Aminu ersetzt. Sie schafften es allerdings nicht an den übermächtigen 73-9 Warriors vorbeizukommen und schieden daher wieder relativ früh in den Playoffs aus.

Würde der nächste Entwicklungsschritt bei den Blazers kommen? Oder reicht die Qualität des Teams nicht aus, um in den Playoffs noch weiter zu kommen? An Dame Dolla lag es auf alle Fälle nicht, denn er war der Superstar des Teams und genauso spielte er auch. Mit CJ McCollum hatte er einen scoringstarken Co Star an seiner Seite, allerdings war das Team dahinter etwas dünn besetzt. Brauchte es noch mehr an Lillards Scoring Power, damit die Blazers die gewünschten Ziele endlich erreichen?

In den nächsten zwei Jahren änderte sich fast gar nichts, denn es war das selbe Spiel: Dame legte unglaublich beeindruckende Statistiken auf (27 Punkte 2016/17, 26,9 Punkte 2017/18), doch die Erfolge blieben wie immer aus. Dame war zu dem Zeitpunkt ein renommierter All- Star und Superstar dieser Liga. Mit seinem breitgefächerten Skillset ist Dame in der Lage seine Gegenspieler in Grund und Boden zu spielen. Finishing Moves, Floater, Dreier, es gab nichts was Logo Lillard auf dem Basketballfeld nicht konnte.

Zwar war er in der Defense, aufgrund seiner geringen Körpergröße, stark limitiert, doch in der Offense war der Point Guard nicht aufzuhalten. Jetzt mussten aber auch mal Teamerfolge her, damit sich Dame nicht in die „starke Stats aber keine Erfolge“ Riege einreiht. In der Saison 2018/19 sollten sich Lillard und seine Blazers endlich mal über Playoff Erfolge freuen. 

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Die Saison seines Lebens

Damit wir uns nicht falsch verstehen, wenn wir von der Saison seines Lebens sprechen, dann beziehen wir uns auf den Teamerfolg und nicht auf seine individuellen Statistiken. Die sahen, wie immer, sehr gut aus. Der All- Star Guard averagete 25,8 Punkte, 4,6 Rebounds und 6,9 Assists, bei 44,4% aus dem Feld und 36,9% von der Dreierlinie. Eine typisch starke Damian Lillard Regular Season, doch können sie auch in den Playoffs endlich mal performen?

Und YES das konnten sie! In der ersten Rund trafen Dame und seine Blazers auf die Oklahoma City Thunder, rund um Russell Westbrook und Paul George. Die Blazers galten, aufgrund der letztjährigen Playoff Misserfolge als klarer Außenseiter gegen ein stark aufgestelltes Thunder Team.

Man weiß nicht was die Blazers geritten hatte, aber sie dominierten die Serie von vorne bis hinten. Lillard spielte eine großartige Serie und legte phänomenale 33 Punkte, 6 Assists und 2,4 Steals, bei fast 50 prozentiger Dreierquote auf. Dame war in dieser Serie mal kurz zum GOAT mutiert, denn die Thunder fanden auf den Superstar keinerlei Antwort. Er konnte mit ihnen machen was er wollte. Vor allem OKC Star Russell Westbrook sah gegen Dame Dolla oftmals sehr schlecht aus.

Und wenn es schon nicht reicht die Serie komplett zu dominieren, dann muss halt ein Gamewinner Buzzerbeater zum Seriensieg über einen der besten Guard Defender der Liga her.

In Game 5 stand es bis ein paar Sekunden vor Schluss unentschieden. Die Blazers hatten die letzte Posession des Spiels und diese Angelegenheit übernahm selbstverständlich Dame himself. Mit einem 37 Footer, ins Gesicht von Paul George, beendete Lillard die Serie mit einem der spektakulärsten Buzzerbeater aller Zeiten.

Nach diesem Wurf bekam Dame auch den Spitznamen „Logo Lillard“ und „it`s Dame Time“, weil der Wurf jenseits von gut und böse war.

In den West Semis traf Portland dann auf die Denver Nuggets. Dame konnte zwar seine Leistungen, wie aus der ersten Runde, nicht bestätigen, doch trotzdem führte er zusammen mit CJ McCollum Portland nach sieben hart umkämpften Spielen in die Western Conference Finals.

Das waren die ersten Conference Finals in seiner Karriere. Wenn sie diese Serie auch überstehen sollten, dann würden die NBA Finals auf Lillard und co. warten. Allerdings merkte man den Blazers die Erschöpfung. aus den ersten beiden Runden, an, weshalb sie auch mit 4-0 gegen die Golden State Warriors baden gingen.

Der nächste Schritt war trotzalledem geschafft. Für Dame war es die Saison seines Lebens, denn er legte seinen ersten tiefen Playoffrun hinlegen. Ist in den nächsten Jahren aber noch mehr möglich?

Lillard wird sichtlich unzufrieden

Die Saison 2018/19 lief für die Portland Trail Blazers fantastisch. Sie hatten die Western Conference Finals erreicht und sich endlich mal als starkes Playoffteam Aufmerksamkeit verschafft. Die Hoffnung, dass man in den nächsten Jahren, an diesen Erfolgen anknüpfen würde, bestanden alle mal.

Doch auf dem großen Erfolg kam die große Ernüchterung. Die Regular Season 2019/20 lief alles andere als rund für die Portland Trail Blazers. Die Saison war von der Corona Pandemie geprägt und auch die NBA bekam die Wucht des Virus zu spüren. Die letzten 8 Regular Season mussten in der „NBA Bubble“ in Orlando fortgesetzt werden. Die Blazers schafften es durch das neu eingeführte „Play- in Tournament“ gerade noch in die Playoffs, wo dann aber, wegen eines verletzten Lillards, schnell Schluss war.

Aus persönlicher Sicht verlief die Spielzeit für Dame dennoch ziemlich erfolgreich. Er legte sensationelle 30 Punkte, 4,3 Rebounds und 8 Assists, bei 46,3% aus dem Feld und 40,1% von der Dreierlinie auf. Scoringtechnisch stellte diese Saison für Lillard ein persönliches Career High dar, doch vom Teamerfolg her machten die Blazers einen deutlichen Rückschritt.

Auch in der nächsten Saison änderte sich nichts. Mal wieder ließ Dame Abend für Abend sein Herz auf dem Basketballfeld, allerdings war auch in diesem Jahr schon früh in der Postseason Schluss. Sie verloren gegen ein ersatzgeschwächtes Denver Nuggets Team, die auf ihren Star Jamal Murray verzichten mussten, mit 4-2.

Wie lange sollte das noch weitergehen? Wie lange würde Dame den Blazers die Treue halten, bevor er seinen Wunsch nach einer Championship nachkommt und zu einer anderen Franchise auf Titeljagd geht.

Bis vor ein paar Tagen bestand das Gerücht, Damian würde gerne zu einem anderen Team getradet werden. Doch vor ein paar Tagen tätigte der Point Guard eine Aussage, welches bei der gesamten Basketballwelt für Verwunderung sorgte.

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I want to stay in Portland“!

Ziemlich verwunderlich wenn man darüber nachdenkt, dass Lillard mit seinen Blazers nie die angestrebten Ziele erreicht hatte. Der Portland Superstar forderte immer wieder Verstärkungen um ihn und seine Co-Star McCollum, um den eigenen Ansprüchen eines Contenders nachher zu kommen. Dieser Forderung ging der GM Portlands Neil Olshey aber nie so richtig nach, denn ja sie versuchten das Team punktuell zu verstärken, doch der große Paukenschlag lies sich nie fort finden.

Daher hätte man sich denken können, dass Dame unter allen Umständen aus Portland wegwill. Allerdings unterschätzten viele Fans die Loylität Lillards zu seiner Franchise, denn er möchte mit keiner anderen Franchise, als den Blazers den Titel nach Hause holen.

Ist das aber realistisch? Kann Dame in Portland zum Helden werden und die 2. Championship in Franchise History gewinnen? Das ist schwierig zu beantworten, denn die Zukunft der Blazers ist noch ungewiss. Allerdings scheint es, bei genauerem Nachdenken, doch äußerst unwahrscheinlich zu sein, denn die Western Conference ist gespickt von Superteams und Superstars.

Wenn es Damian in Portland schaffen will, dann muss auf alle Fälle eine Umstrukturierung stattfinden. Hoffen wir für Dame nur das beste! Alleine aus Loyalität und Treue hätte sich Damian Lillard den Titel verdient.

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