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NBA Allstar Starter – Eastern Conference

NBA Allstar Starters - Osten

NBA Allstar Starter – Eastern Conference

Es steht in der Schwebe, ob Corona bedingt überhaupt ein All-Star Game stattfinden kann. Dennoch wird auch während der Pandemie darüber abgestimmt, welche zehn Spieler das Spiel beginnen dürfen. Jedes Jahr aufs Neue kommt es zu Kontroversen und Spielern, die sich betrogen fühlen. Das wird auch während einer Pandemie nicht ausbleiben. Auch wir von The Vibes Magazine haben uns Gedanken gemacht, wer in diesem Jahr zum Allstar Starter gewählt wird. Wir stellen euch unseren Pics für die Starting Five vor. Nachdem wir bereits die Starter der Western Conference gewählt haben, folgen nun die NBA Allstar Starter aus dem Osten.
Let’s go!

NBA Allstar Starter - Osten

Unsere NBA Allstar Starter in der Eastern Conference sind Ben Simmons von den 76ers, Bradley Beal von den Wizards, Kevin Durant von den Brooklyn Nets, Joel Embiid ebenfalls von den Philadelphia 76ers und der amtierende MVP Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks.


#1 Bradley Beal

NBA Allstar Starter - Bradley Beal

Auf der ersten Guard Position haben wir uns für Bradley Beal von den Washington Wizards entschieden. Die Zauberer aus der Hauptstadt sind zwar bisher eine der größeren Enttäuschungen der bisherigen Saison, Bradley Beal hat daran aber wenig Anteil. Ganz im Gegenteil überzeugt der Shooting Guard bisher mit einer überragenden Performance. Nicht umsonst halten sich nachhaltige Tradegerüchte um Beal. Er führt die Liga mit unfassbaren 34,9 Punkten im Schnitt an und zeigt damit wieder eindrucksvoll, dass er zu den absolut elitären Scorern der Association gehört. Dazu kommen mit 5,1 Rebounds und 4,7 Assists ein gutes All-Around Game sowie starke Defense auf dem Flügel. Genug Argumente für uns, um den „Real Deal“ zum NBA Allstar Starter zu machen.

Position: Shooting Guard
All Star Appearances: 2 Mal Allstar (2018 & 2019)
Stats: 35,8 Minuten | 34,9 Punkte | 5,1 Rebounds | 4,7 Assists


#2 Ben Simmons

NBA Allstar Starter - Ben Simmons

Unser zweiter Pick auf den Guard Positionen ist Ben Simmons von den Philadelphia 76ers. Simmons Scoring ist zwar mit 13,3 Punkten auf dem tiefsten Stand seiner Karriere und auch seinen Wurf hat der 24 jährige noch immer nicht in den Griff bekommen. Der Mann von Down Under findet aber auch ohne zu punkten Wege, um das Spiel zu beeinflussen. Acht Rebounds und Acht Assists stellen das unter Beweis. Seinen wahren Wert für das Team aus der Stadt der brüderlichen Liebe und den Grund für unsere Wahl liegt aber am anderen Ende des Feldes. Simmons ist ein überragender Verteidiger und hat großen Anteil daran, dass Philly auf Platz vier im Defensive Rating liegt. Als einziger Guard überhaupt schafft er es in die Top 20 (Rang 11) beim Defensive Rating und in die Top 10 (Rang 5) bei den Defensive Win Shares. Diese Leistung belohnen wir mit einem Platz als NBA Allstar Starter.

Position: Point Guard
All Star Appearances: 2 Mal Allstar (2019 & 2020)
Stats: 32,7 Minuten | 13,3 Punkte | 8,2 Rebounds | 7,9 Assists


#3 Kevin Durant

NBA Allstar Starter - Kevin Durant

Der Slim Reaper macht den Anfang auf den großen Positionen. Von seinem Achillessehnenriss ist in dieser Saison nichts mehr zu sehen. Durant ist klar der beste Spieler des neu formierten Superteams in Brooklyn und führt die Nets derzeit auf Platz zwei im Osten. KD macht diese Saison wieder das, was er am besten kann. Er scort. Mit 30,9 Punkten im Schnitt so gut, wie seit 2013/14 bei OKC nicht mehr. Dazu legt Durant 7,4 Rebounds und 5,6 Assists auf und sorgt mit 1,4 Blocks zumindest für etwas Ringschutz in Brooklyn. Für uns ein No-Brainer in der Startformation der Eastern Conference.

Position: Small Forward/Power Forward
All Star Appearances: 10 Mal Allstar (2010-2019)
Stats: 36,8 Minuten | 30,6 Punkte | 7,4 Rebounds | 5,6 Assists


#4 Joel Embiid

NBA Allstar Starter - Joel Embiid

Weiter geht’s mit dem „Process“ aus Philly. Dieser scheint mittlerweile abgeschlossen zu sein. Embiid wirkt in dieser Spielzeit erwachsener und deutlich professioneller als in seiner bisherigen Karriere. Seine Performance auf dem Feld scheint für den Kameruner die erste Priorität zu sein und das ist keine gute Nachricht für den Rest der Liga. Embiid dominiert an beiden Enden des Feldes beinahe nach Belieben und führt Philly als klar bester Spieler des Teams auf Platz eins im Osten. Er legt 28,3 Punkte, 11,1 Rebounds, 2,8 Assists und 2,5 Stocks (Steals & Blocks) auf. Dazu hat er seine Dreierquote (40,4%) und seine effektive Wurfquote (58,1%) um jeweils knapp sieben Prozent gegenüber der Vorsaison gesteigert. Auch die Advanced Stats sprechen mit Platz drei bei den Win Shares (Platz 1 auf 48 Minuten) eine klare Sprache und belegen Embiids MVP würdige Saison. Für uns nach KD der zweite No Brainer als NBA Allstar Starter.

Position: Center
All Star Appearances: 3 Mal Allstar (2018-2020)
Stats: 31,6 Minuten | 28,3 Punkte | 11,1 Rebounds | 2,8 Assists


#5 Giannis Antetokounmpo

NBA Allstar Starter - Giannis Antetokounmpo

Der Greek Freak als amtierender MVP darf in unserer Starting Five natürlich nicht fehlen. Wobei die Wahl von Giannis dieses Jahr nicht ganz so alternativlos ist, wie im Vorjahr. Antetokounmpo ist nicht so dominant, wie in der letzten Saison. Die Bucks stehen nach einem Viertel der Saison „nur“ auf Platz drei im Osten. Das hat natürlich auch mit dem Besten Spieler des Teams aus der Bierstadt zu tun. Giannis legt knapp zwei Punkte und zwei Rebounds weniger auf als im Vorjahr bei drei Minuten mehr Spielzeit. Die Advanced Stats zeigen ein ähnliches Bild. Platz 15 bei den Win Shares (Platz 3 im Vorjahr), beim Defensive Rating schafft Giannis es nicht mal mehr in die Top 20 (nach Platz 1 im Vorjahr). Nichtsdestotrotz legt der amtierende MVP immer noch beeindruckende Zahlen auf. 27,8 Punkte, 11,4 Rebounds und 5,7 Assists sind elitär und zeigen letztlich nur, wie dominant Giannis in der letzten Saison war. Für uns gehört der Greek Freak ohne Zweifel auch dieses Jahr in die Allstar Starting Five.

Position: Power Forward/Small Forward
All Star Appearances: 3 Mal Allstar (2017-2020)
Stats: 33,4 Minuten | 27,8 Punkte | 11,4 Rebounds | 5,7 Assists


Snubs

Snubs im Osten

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einige Spieler, für die es nicht zum NBA Allstar Starter gereicht hat.

James Harden: The Beard ist nach seinem Wechseldrama von Houston in Brooklyn angekommen und spielt eine gute Saison. Er konzentriert sich mehr darauf seine Mitspieler einzusetzen (11,8 Assists) und scort nebenbei trotzdem 24,3 Punkte. Wir konnten seinen Saisonstart und das Drama in Houston nicht ausblenden.

Kyrie Irving: Ähnliches, wie für Harden, gilt auch für Uncle Drew. Mit 27,6 Punkten, 4,8 Rebounds und 6 Assists starke Zahlen. Mängel in der Defense und seine Corona-Eskapaden sorgen aber für den Cut.

Jayson Tatum: Tatum spielt eine starke Saison. Wenn er spielt. Und hier liegt unser Problem. Tatum hat lediglich 13 Spiele absolviert. Bei einer größeren Anzahl wäre die Nummer 0 der Celtics sicherlich ganz heiß diskutiert worden. 26,8 Punkte 7 Rebounds und 3,7 Assists sind starke Zahlen. Leider war seine bisherige Ausfallzeit zu groß.

Jaylen Brown: Der Co-Star der Celtics hat sich in Abwesenheit von Tatum und Walker ins Rampenlicht gespielt. Mit 27,1 Punkte legt Brown knapp sieben Punkte mehr auf als in der vorherigen Spielzeit. Dazu kommen Carrer Highs bei der Dreierquote (44,3%) und der effektiven Wurfquote (59,7%). Wir glauben, dass Jaylen stark von der Abwesenheit Tatums und auch Walkers profitiert hat und seine Zahlen im weiteren Saisonverlauf wieder sinken werden. Deshalb der Snub für ihn.

Khris Middleton: Die zweite Option der Bucks spielt eine starke Saison und steht bei 21,4 Punkten, 6,5 Rebounds und 5,8 Assists. Allessamt Career Highs. Warum reicht es also nicht für Middleton? Der Grund ist die hohe Konkurrenz auf den großen Positionen (wir sehen ihn nicht als Guard). KD, Giannis und Embiid sind eine Nummer zu groß für den Mann aus South Carolina.

Trae Young: Nach einem überragenden Start in die Saison haben sich die Zahlen von Young wieder halbwegs normalisiert. Punkte, Assists, Rebounds und Steals sind alle unter Vorjahresniveau.

Domantas Sabonis: Sabonis ist zusammen mit Brogdon und Turner der Grund für die starke Saison der Pacers, trotz Abgang von Victor Oladipo. Seine starke Saison soll hier nicht unerwähnt bleiben. 20,6 Punkte, 12 Rebounds und 5,7 Assists sind top. Aber, wie auch Middleton, fällt Sabonis der starken Konkurrenz zum Opfer.

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