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NBA Finals 2016- Throwback Thursday

NBA Finals 2016

NBA Finals 2016 – Throwback Thursday

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es nicht zwangsläufig nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship-Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In unserem heutigen Beitrag betrachten wir die wohl legendärste Finals Serie aller Zeiten. Und zwar der 2016er NBA Finals Serie zwischen den Golden State Warriors und den Cleveland Cavaliers.

Bevor wir allerdings in die Finals Serie einsteigen, betrachten wir zuerst den Weg der beiden Franchises bis in die Endspiele.

Der Weg der Warriors in die Finals

Die Golden State Warriors von 2016 gelten als einer der besten Teams aller Zeiten. Die Saison der Dubs war auf vielen Ebenen einfach unglaublich. Nicht nur das die Warriors mit MVP Stephen Curry den besten Spieler zur damaligen Zeit besaßen, nein das gesamte Team war extrem stark aufgestellt.

Mit Klay Thompson hatten die Dubs den wohl besten Catch&Shoot Player der NBA. Ebenfalls war Klay ein herausragender Verteidiger. Doch nicht nur das. Draymond Green, welcher ein exzellenter Defender und Playmaker war, gehörte ebenfalls zum Warriors Roster.

Aber nicht nur die Big 3 bot großes Spektakel, denn auch die Rollenspieler der Warriors waren eine große Waffe. Harrison Barnes, Andrew Bogut, Andre Igoudala und Shaun Livingston, nur um ein paar zu nennen. Mit diesem Roster legten die Warriors eine phänomenale Spielzeit zurück. Mit einem unvorstellbaren Record von 73-9, welches die beste Regular Season in NBA History bedeutete, sicherten sich die Dubs den 1st seed in der Western Conference.

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In der ersten Playoffrunde trafen die Kalifornier auf die Houston Rockets, rund um James Harden und Dwight Howard. Diese besiegten sie zwar äußerst deutlich mit 4-1, doch in Game 1 verletzte sich Curry am Knie und musste deshalb die gesamte restliche Serie aussetzen. Dieser kehrte erst in Game 4 der West Semis, gegen die Portland Trail Blazers zurück. Curry erzielte in seinem Comeback Game starke 40 Punkte und führte seine Warriors somit zum Sieg. In Game 5 ließen die Warriors nichts anbrennen und zogen in die Western Conference Finals ein. Der Gegner waren die Oklahoma City Thunder, rund um Kevin Durant und Russell Westbrook. Diese Serie gilt bis heute als einer der spannendsten Serien aller Zeiten, denn nachdem die Thunder nach 4 Spielen mit 3-1 vorne lagen, starteten die Warriors ein Comeback und besiegten die Thunder schlussendlich mit 4-3. In Game 6 der Serie legte Klay Thompson 41 Punkte, mit 11 verwandelten Dreiern auf und das wohlgemerkt auswärts in Oklahoma City. Auch Game 7 war äußerst spannend, denn nachdem die Warriors zwischenzeitlich mit 15 Punkten zurücklagen, sorgte ein überragender Stephen Curry (36 Punkte) für den Sieg der Dubs über OKC. Nach dem Finals Einzug im Jahr 2015, standen die Warriors auch im Jahr 2016 in den NBA Finals.

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Der Weg der Cavs in die Finals

Die Cleveland Cavaliers standen im Jahr 2015 schon mal in den NBA Finals. Und auch dort hieß der Gegner Golden State. Durch Verletzungen von Kyrie Irving und Kevin Love war für die Cavs praktisch nichts zu holen, weshalb die Warriors die Finals mit 4-2 gewannen und sich deshalb als Champion küren lassen. Doch das wollten die Cavs nicht auf sich sitzen lassen und waren von daher auf Rache gesinnt. Die Big 3, bestehend aus LeBron James, Kyrie Irving und Kevin Love, waren das Fundament des Teams. Doch auch hinter ihren Starspielern waren die Cavaliers äußerst gut aufgestellt. Spieler wie Tristan Thompson, J.R Smith oder auch Iman Shumpert führten ihre Rolle exzellent aus und waren somit ebenfalls für eine starke Regular Season Clevelands mitverantwortlich. Mit einer Bilanz von 57-25 und dem 1st seed in der Eastern Conference legten die Cavs eine gute Regular Season hin.

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Der Playoff Run Clevelands war im Gegensatz zu den der Warriors deutlich entspannter. In der ersten Playoffrunde besiegten sie ein chancenloses Detroit Pistons Team mit 4-0. Vor allem Kyrie Irving überzeugte in dieser Serie. Mit 27,5 Punkten, 2,3 Rebounds und 4,8 Assists war er mit Abstand der beste Spieler. Die Pistons waren kein Problem, doch könnten es die Hawks sein? Nein auch sie nicht, denn die Hawks rund um Dennis Schröder, Paul Millsap und Al Horford waren schlichtuntergreifend nicht gut genug, um die Star besetzten Cavs in irgendeiner Art und Weise gefährlich zu werden. Auch diese Serie ging mit 4-0 für Cleveland aus. Nachdem die ersten beiden Playoffrunden geschafft waren, ging es nun darum, sich auch in den Eastern Conference Finals zu beweisen. Der Gegner waren die Toronto Raptors. Den Cavs gelang es ihre ersten beiden Heimspiele für sich zu entscheiden. Doch auch die Kanadier gewannen, mit Game 3 und 4, ihre beiden Heimspiele. Ein Game 7 schien nicht unwahrscheinlich, doch ein überragender LeBron James (Game 5: 23 Punkte und Game 6: 33 Punkte) sorgte für das Weiterkommen der Cavs. Somit stand das Rematch aus dem Jahr 2015. Die Golden State Warriors und die Cleveland Cavaliers würden zum zweiten mal in Folge in den NBA Finals aufeinandertreffen. Und was dann folgte, würde allen NBA Zuschauern für immer im Gedächtnis bleiben.

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Klare Sache für Golden State

Der Ausgang der NBA Finals war ungewiss, denn im Jahr 2015 konnten die Cavs, aufgrund von Verletzungsproblemen, nicht mit voller Kapelle antreten. Doch in diesem Jahr waren auf beiden Seiten alle Spieler fit und von daher waren die Voraussetzungen für die Finalspiele perfekt. Die Warriors gingen, aufgrund ihrer sensationellen Regular Season, als leichter Favorit in die Finals. Dieser Rolle wurden sie auch in Game 1 und 2 gerecht, denn vor allem die Bank der Dubs war in ihren beiden Heimspielen herausragend. 45 Punkte in Game 1 und 40 Punkte in Game 2, so lauteten die Punktwerte der Warriors Bank.

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Nicht die Stars waren für den Erfolg der Dubs verantwortlich, denn sowohl Curry, als auch Thompson struggelten erheblich. Beide Spiele gingen recht deutlich an die Kalifornier. Doch das musste für die Cavs kein Grund zur Sorge sein, denn wichtig war, dass sie Game 3 und 4 (ihre beiden Heimspiele) für sich entscheiden würden, um in die Serie reinzukommen. Zumindest in Game 3 sollte das den Cavs gelingen, denn dieses Spiel entschieden sie mit 120-90 für sich. Ein deutliches Zeichen Clevelands, welches den Warriors zu denken geben sollte. Vor allem James (32 Punkte) und Irving (30 Punkte) überzeugten in Game 3 auf ganzer Linie. Selbst J.R Smith trug mit 20 Punkten einen großen Teil zum Sieg bei. Die Warriors hatten dem nichts entgegenzusetzen, denn die Splash Brothers enttäuschten auch in Spiel 3 (Curry 19 Punkte, Thompson 10 Punkte). War das möglicherweise ein Hoffnungsschimmer für die Cavs? Pustekuchen, denn in Game 4 wendete sich das Blatt und die Warriors gelang die 3-1 Führung. Das hatte aber keinesfalls mit schwachen Cavs zu tun, denn mal wieder waren LeBron James (25 Punkte, 13 Rebounds, 9 Assists) und Kyrie Irving (34 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) die überragenden Akteure Clevelands. Doch Curry und Thompson gelang es endlich überzeugen. Zusammengerechnet kamen die Splash Brothers auf starke 63 Punkte (Curry 38 Punkte 7/13 3er, Thompson 25 Punkte 7/14 aus dem Feld). Wenn die beiden Stars der Warriors mal heißlaufen, dann wird es für den Gegner verdammt schwer. Die Warriors gewannen mit 108-97 und gingen mit 3-1 in Führung. War es das Aus für die Cavs? Oder könnten sie nochmal ein ernstes Wörtchen mitreden?

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Clevelands Comeback

Die Sache schien erledigt zu sein. Ein 3-1 in den NBA Finals aufzuholen, galt als äußerst unwahrscheinlich. Alleine schon weil die Cavs die nächsten 3 Spiele gewinnen müssten und davon 2 bei den Warriors. Doch der Wille der Cavaliers war keinesfalls gebrochen, vor allem nicht wenn man einen LeBron James im Team hat. Dieser Wille lies sich auf die gesamte Mannschaft übertragen, denn in Game 5, welches in Oakland stattfand, war der Beginn einer unbeschreiblichen Aufholjagd. Denn obwohl die Splash Brothers (Curry 25 Punkte, Thompson 37 Punkte) gute Leistungen ablegten, waren die Cavs einfach noch viel besser unterwegs. Sowohl LeBron, als auch Irving legten unmenschliche Performances hin. Zusammen kamen beide Spieler auf 82 Punkte (James 41 Punkte, Irving 41 Punkte). Die Warriors hatten nicht den Hauch einer Chance dem irgendetwas entgegenzusetzen, denn die Wucht des Scorings, der beiden Stars, war an diesem Abend unglaublich. Die Cavs gewannen mit 112-97 und konnten somit auf 3-2 Rückstand verkürzen.

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Doch nicht nur die überragenden Leistungen von James und Irving waren an diesem Abend präsent, sondern auch das Draymond Green eine Sperre für Game 6 erhielt. Der Warriors Star zog sich sein 4. Flagrant Foul der 2016er Postseason zu, womit er an Game 6 nicht teilnehmen durfte. Das wirkte sich natürlich erheblich auf das Spiel der Warriors aus, denn auch in Cleveland verloren die Dubs. LeBron schaltete in diesem Spiel in den absoluten GOAT Modus und legte insgesamt sensationelle 41 Punkte, 8 Rebounds und 11 Assists, bei 16/27 aus dem Feld und 3/6 von der Dreierlinie auf. Die Warriors waren vollkommen chancenlos, vor allem weil sie ohne ihren besten Defender, in Draymond Green, nicht in der Lage waren LeBron halbwegs vernünftig zu verteidigen. Somit ging es in ein entscheidendes Game 7, welches an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten sein würde.

Cleveland this is for you!“

Es war der 19. Juni 2016 in Oakland. Die Anspannung war allen Fans anzumerken. Es war einer der größten Spiele aller Zeiten. Noch einmal würde es heißen- Cleveland Cavaliers vs Golden State Warriors. Game 7, Oracle Arena, es war angerichtet, eines der größten Spiele aller Zeiten war bereit ausgetragen zu werden. Es war klar, dass beide Teams mit großer Nervosität in dieses Spiel hineingehen würden. Viele Würfe wurden verfehlt! Viele Turnover wurden fabriziert! Die Defense der beiden Teams waren sehr stark, weshalb die Offense schwer darunter litt. Auf Seiten der Warriors hätte man erwarten können, dass Curry und Thompson groß auftrumpfen würden, doch das war nicht der Fall. Viel überraschender war, dass Green das Spiel seines Lebens absolvierte. Der Forward legte starke 32 Punkte, 15 Rebounds und 9 Assists, bei 11/15 aus dem Feld und 6/8 von der Dreierlinie auf. Ungewohnt für einen Spieler wie Green, der vor allem wegen seiner Defense bekannt ist. Allerdings sorgte diese Ausnahmeleistung nicht dafür, dass die Warriors davonzogen. Das Spiel war bis zum Ende ausgeglichen.

Kommen wir nun zu den entscheidenden Minuten von Game 7 der 2016er NBA Finals. Es steht 89-89 und seit mehreren Minuten waren beide Teams nicht in der Lage den Ball durch die Reuse zu befördern. Die Warriors bekamen nach minutenlangem Set Play die Chance durch einen Fastbreak zu scoren. Igoudala bekommt den Rebound, der Ball geht auf Curry, während er ihn wieder zu Igoudala spielt. Der Forward bekommt den Ball geht hoch zum Layup. Und den Rest kennt ihr glaube ich selber:

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Die Cavs sind wieder am Zug. Irving befindet sich im direkten Duell mit Curry. Der Australier geht hoch zum Wurf und drückt dem zweifachen MVP den Dreier ins Gesicht.

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Die Warriors waren nicht mehr in der Lage den Rückstand aufzuholen und verloren Game 7 mit 93-89 gegen die Cleveland Cavaliers. Den Cavs gelang es tatsächlich einen 3-1 Rückstand in den Finals aufzuholen und die Larry O`Brien Trophy an sich zu reißen. Kurz nach dem Spiel gab LeBron James eines der legendärsten Interviews aller Zeiten. Unter anderem fiel folgender Satz: 
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LeBron James sicherte sich den Finals MVP Award und die Cleveland Cavaliers durften sich als NBA Champion 2016 feiern lassen. Die 2016er NBA Finals gelten bis heute, als einer der besten Finalserien aller Zeiten. Und das vollkommen zurecht. 
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