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NBA Playoffs 2021 – Preview Suns (2) vs. Nuggets (3)

NBA Playoffs 2021 - Preview Suns Nuggets

NBA Playoffs 2021 – Preview Suns (2) vs. Nuggets (3)

Die NBA Playoffs schreiten munter voran und langsam aber sicher nähern wir uns einem der größten Highlights des Jahres: den NBA Finals. Entsprechend liefern auch die Zweitrunden-Serien immer mehr Superstar-Power. Durant, Giannis, Jokic, Booker, … alle mit dabei und wie auch schon für die ersten Runde previewen wir jede der anstehenden Serien für euch.

Serienstand: 0-0
Nächstes Spiel: Dienstag, 08.06. 4:00 Uhr

Phoenix Suns – First Round Recap

Was wurde vor dem Playoff-Start nicht über Phoenix und deren bevorstehendes Erstrunden-Aus gesprochen. Viele NBA-Fans – uns eingeschlossen – rechneten fest damit, dass die Suns trotz ihrer überragenden Regular Season gegen den amtierenden Champ aus LA den Kürzeren ziehen würden. Immerhin waren die Lakers zwar nur Siebter geworden, hatten ja aber jetzt endlich wieder einen fitten LeBron James und einen genesenen Anthony Davis mit in ihren Reihen.

Umso erstaunlicher begann die Serie mit einem dominanten Sieg der Suns, in dem gerade Big Man Deandre Ayton überraschend stark gegen eben jenen Davis spielte. Die anschließenden Niederlagen in den Spielen zwei und drei waren schon erwartender – LeBron & AD fanden in ihr Spiel und Bully-ballten ihre Gegner.

All das änderte sich schließlich mit der erneuten Verletzung von Davis in Game 4. Die Lakers waren nicht mehr in der Lage Offense zu generieren, die Suns hingegen spielten äußerst kontrolliert und brachten ihre gewohnt ausgeglichene Offense auf’s Parkett. Chris Paul, der nach dem Verletzungsschock zu Beginn der Serie wieder fit schien, bellte die Kommandos und in Devin Booker hatten und haben sie einen Spieler, der immer da ist, wenn die Offense doch einmal ins Stocken gerät und der auch aus dem Nichts heraus Punkte liefern kann.

Defensiv nutzte Coach Williams die schwachen Distanzschützen der Lakers eiskalt aus. Er verrammelte die Zone, nahm LeBron seinen Drive zum Korb und verlies sich darauf, dass weder KCP noch Matthews, McLemore, Morris oder sonst wer den Ball von Downton in den Korb bekam.

Den Schlusspunkt lieferte dann wiederum Superstar Booker, der im ehemaligen Wohnzimmer seines Idols Kobe Bryant, dessen Legacy fortführte. 47 Punkte erzielte er geradezu mühelos, traf dabei alleine im ersten Viertel direkt sechs seiner ingesamt acht Dreier. Als die Lakers zu verschiedenen Punkten im Spiel versuchten, Läufe zu starten und den von Beginn an gewaltigen Vorsprung (die Suns hatten das erste Viertel dank Books Punkten mit 36 – 14 gewonnen) zu minimieren, war er zur Stelle und erzielte eiskalt Punkt um Punkt. Schlussendlich also ein recht eindeutiges Weiterkommen der Suns in sechs Spielen und ein verdienter Einzug in Runde zwei.

Star Player

Devin Booker ist die klare Nummer eins der Phoenix Suns. Chris Paul mag noch so wichtig sein, wenn es darum geht, das richtige Spieltempo vorzugeben und die passenden Plays anzusagen – wenn es hart auf hart kommt, ist Booker derjenige, auf den es ankommt. Dass er dieser Rolle mehr als gewachsen ist, hat er in Runde eins deutlich gemacht. In seiner ersten Playoff-Serie überhaupt averaged er starke 30 Punkte bei 6 Rebounds und 5 Assists. Seine oben beschriebene Leistung in Game 6 ist dabei nicht hoch genug zu bewerten. In einem Spiel, das für LeBron James ein „win-or-go-home game“ war, so selbstbewusst zu starten wie D-Book und direkt im ersten Viertel den Ton anzugeben, gelang bislang nicht vielen Spielern. 41 Minuten stand er im Schnitt gegen die Lakers auf dem Feld, war immer da, wenn er gebraucht wurde, jederzeit der Go-To-Guy und pushte seine Kollegen mit einem für ihn eher ungewohnt aggressiven Auftreten. Book scheint in diesen Playoffs endgültig im Kreis der NBA-Superstars anzukommen.

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Darum gewinnen die Suns die Serie

Bleiben die Suns gesund, präsentieren sie an vielen Stellen genau die Matchups für Denver, vor denen die Nuggets gehörigen Respekt haben werden. Booker und Paul sind auf einem ganz anderen Level unterwegs als jeder gesunde Nuggets-Guard und auch die Flügelspieler haben gegen die Lakers die starke Form der regulären Saison bestätigt. Crowder, Bridges und Johnson treffen vorne ihre Würfe und liefern gleichzeitig gute Defense, die es ihren Star-Guards ermöglicht sich zurückzunehmen.

Gewinnen die Suns wird das mit einer offensiv erneut starken Serie von D-Book und CP3 zusammenhängen. Gerade Booker wird das Leben von Austin Rivers, Monte Morris und Facundo Campazzo zur Hölle machen. Keiner der gegnerischen Guards kann ihn verteidigen – Damian Lillard hat in der ersten Runde gezeigt, was man als Scoring Guard gegen Denver anrichten kann. Im Gegensatz zu Dame hat Book dazu die entsprechenden Rollenspieler, die einspringen werden, wenn sich die gesamte Defense darauf fokussiert ihn auszuschalten. Die Suns sind offensiv zu vielseitig, um von diesem Denver-Team gestoppt zu werden.

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Denver Nuggets – First Round Recap

Was für eine Serie. Extrem unterhaltsam war das First Round Matchup der Nuggets mit den Portland Trailblazers. Vollkommen unvorhersehbar duellierten sich zwei der besten Spieler der Liga – Jokic vs. Lillard. Nacht für Nacht konnte niemand sagen, was uns bevorstand, wer als Gewinner aus der Serie hervorgehen würde. Letztendlich war es der Joker mit seinen Nuggets in sechs Spielen.

In einer so engen, stets auf der Kippe stehenden Serie klare Gründe für das Weiterkommen zu finden, ist schwierig. Auf Seiten Portlands waren es wohl die bekannten, alten Probleme. Zu wenig Hilfe für Lillard und defensive Schwächen. Ein Spiel, in dem Dame Rekord um Rekord aufstellt, jeweils Dreier zur OT und 2OT trifft, sollten die Nuggets nicht gewinnen.

Sie haben es dennoch getan, weil sie stets ruhig geblieben sind. Egal, was Dame ihnen entgegen schmiss, die Nuggets blieben kontrolliert, verließen sich auf ihre Stärken. Offensiv waren sie in der Lage die Blazers zu beherrschen, schickten deren Center Nurkic Spiel um Spiel mit Foulproblemen auf die Bank und spielten ihr eigenes Spiel. Als sie im letztlich entscheidenen Game 6 weit zurück lagen, machten sie einfach weiter, kämpften sich Possession für Possession zurück und bauten auf die eigenen Stärken sowie Superstar Jokic. Der lieferte, wann immer er musste und bekam gleichzeitig im richtigen Moment auch die notwendige Unterstützung. Hin und wieder etwas überraschend (Austin Rivers) und dennoch einigermaßen verlässlich.

Star Player // Darum gewinnen die Nuggets die Serie

Bei den Nuggets fallen diese beiden Kategorien zusammen. Wollen sie eine Chance auf die Western Finals haben, muss Nikola Jokic liefern. Jokic wird für seine gespielte Saison den MVP-Award gewinnen und ist offensiv der talentierteste Center der Liga. Sein Passing ist auf einem höheren Level als das vieler starting Point Guards dieser Liga, der eigene Wurf fällt stets effizient und mittlerweile fällt er hin und wieder sogar durch eine Spritzigkeit auf, die es ihm ermöglicht Richtung Korb zu ziehen. All das (und vermutlich noch etwas mehr) werden wir von ihm sehen müssen.

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Seine Rollenspieler haben ihren Job gegen die Blazers nicht schlecht gemacht, aber für die starke Verteidigung der Phoenix Suns wird das vermutlich nicht ausreichen. Spielte Michael Porter Jr. in Runde eins noch gegen den kleineren Norman Powell oder einen Carmelo Anthony, der schon in seiner Prime nicht gerade als Defensive Stopper bekannt war, wird er sich nun mit einer Kombination aus Crowder und Bridgers auseinandersetzen müssen. Der andere der beiden kann sich parallel um Gordon kümmern und auch die Guards sind vollkommen overmatched mit Booker und Paul.

Jokic muss es richten und Jokic kann es richten. Immer wieder hat er in den vergangenen Monaten seit Jamaal Murrays Verletzung gezeigt, dass er in der Lage ist, das Team im Alleingang anzuführen. Wichtig wird es für ihn sein, die perfekt Mischung zwischen eigener Aggressivität im Scoring und dem Einsetzen seiner Kollegen zu finden. Geniale Pässe aus dem Doppelteam müssen ebenso weiterhin in seinem Repertoire sein, wie regelmäßige Gefahr von Downtown und dominante Post-Moves. Seine aktuellen Averages sind mit 33 / 11 / 5 verdammt starke Stats, die aber eher nicht ausreichen werden. Um die Serie zu gewinnen, muss Jokic noch einmal einen draufpacken – er muss der klar beste Spieler auf dem Parkett sein. Die Qualität dazu hat er definitiv.

Key Matchup

Nikola Jokic vs. Deandre Ayton

Bereits in der ersten Runde war Ayton Teil des Key Matchups – damals gegen Anthony Davis. Nach AD hat er nun also den nächsten All-World Big Man gegen sich. Wie im vorherigen Absatz beschrieben, wird ein Erfolg der Nuggets unmittelbar mit den individuellen Leistungen von Nikola Jokic zusammenhängen. Heißt für Ayton, dass er Wege finden muss, das Spiel des Serben zumindest einzuschränken.

Gegen Davis hat er gezeigt, dass er dazu in der Lage sein kann. Ständige defensive Aktivität ist dabei ebenso wichtig wie seine Aggressivität, die während der Regular Season nicht immer so zu sehen war, wie in den bisherigen Playoff-Partien. Er muss Jokic beschäftigen, ihm auf den Füßen herum stehen, ihm keinerlei Zeit zum Durchatmen lassen. Dazu gehört selbstverständlich auch, den Gegner am eigenen offensiven Ende konstant zu beackern.

Die vielleicht größte Überraschung der ersten Runde war Aytons Offensivspiel. Die eigentlich starken Defensiv-Center der Lakers konnten ihn nicht in den Griff bekommen, sein Abrollen zum Korb war äußerst effizient, seine Hände in der Zone elitär – kaum lies er mal einen Anspiel fallen. Gelingt es ihm, Jokic so Energie zu entziehen und ihn gleichzeitig defensiv zu nerven, könnte er Booker und Paul damit die Vorlage liefern, um die Nuggets nach Hause zu schicken.

 

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Unsere Prediction: Suns in 6

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