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NBA Playoffs Preview: Sixers (4) vs Heat (1)

NBA Playoffs Preview: Heat vs 76ers Preview

NBA Playoffs Preview: Sixers (4) vs Heat (1)

Wir gucken auf die nächste Serie in den Playoffs. Im zweiten NBA Eastern Conference Semifinals Matchup treffen die Philadelphia 76ers und Miami Heat aufeinander. Der Ausfall von Joel Embiid wiegt aus Sixers Sicht schwer. Medienberichten zufolge soll der Center aber wahrscheinlich in Spiel 3 wieder zurückkehren. Solange müssen die Sixers zusehen auch ohne ihren MVP bestehen zu können. Mit James Harden, Tyrese Maxey, Tobias Harris und vielen guten Shootern verfügen die Sixers über durchaus brauchbare Playoff Spieler. Das Team aus South Beach erspielte sich in der 1.Runde eine Menge Selbstvertrauen. Vor allem die Defense der Heat brillierte in beeindruckender Art und Weise. Trae Young wurde komplett aus der Serie genommen und Jimmy Butler bewies der gesamten Basketballwelt, dass er für die Playoffs gemacht ist.

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserer Preview. Im Anschluss könnt ihr gerne den letzten Artikel von uns abchecken: NBA Playoffs 2021/22: Die Warriors sind sehr gefährlich! (thevibesmagazine.com)

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Hier einmal die Spieltermine:

Sixers vs Heat, 03.05.2022, 01:30 Uhr, American Airlines Arena

Sixers vs Heat, 05.05.2022, 01:00 Uhr, American Airlines Arena

Heat vs Sixers, 07.05.2022, 01:00 Uhr, Wells Fargo Center

Heat vs Sixers, 09.05.2022, 02:00 Uhr, Wells Fargo Center

Sixers vs Heat, 11.05.2022, American Airlines Arena (if neccesary)

Heat vs Sixers, 13.05.2022, Wells Fargo Center (if neccesary)

Sixers vs Heat, 16.05.2022, American Airlines Arena (if neccesary)

Heat ohne Probleme gegen Hawks, Sixers struggeln gegen Toronto

Die Miami Heat mussten in der 1.Runde gegen die Atlanta Hawks ran. Dieses Matchup schien, trotz der 1/8 seeds, echt spannend zu werden, denn die Hawks standen nicht ohne Grund in der letzten im Eastern Conference Finale. Pustekuchen, denn die Heat ließen rein gar nichts anbrennen und schickten die Hawks, mit einem Gentlemen Sweep, nach Hause. Vor allem die Defense der Heat brillierte einmal mehr. Hawks Superstar Trae Young wurde bei nur 15,4 Punkten, 6,0 Assists und grauenhaften 31,9% aus dem Feld gehalten. Die Heat brachten Young zu 31 Turnovern und ließen gleichzeitig nur 22 Field Goals zu.

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Offensiv waren die Heat ebenfalls nicht zu stoppen. Sie erzielten im Schnitt starke 109,4 PPG. Die Heat sind kein Team, welche durch exzellente individual Spieler glänzen. Im Gegenteil, das Team steht im Vordergrund, das war in der „Heat Culture“ schon immer verankert. Doch Jimmy Butler war mit großem Abstand der MVP dieser Serie. Jimmy Buckets verzeichnete starke 30,5 Punkte, 7,8 Rebounds und 5,3 Assists, bei 54,3% aus dem Feld und 43,8% von der Dreierlinie. Die Heat sind bereit für Philly!

Die Sixers sind mit einigen Problemen in diese Playoffs gegangen. Doc River und Joel Embiid sind mal wieder durch seltsame Aussage aufgefallen. Dieses mal ging es um James Harden und seine bisherigen Leistungen in Philadelphia. Die 76ers hielten dieses „Problem“ relativ klein und überzeugten in der 1.Runde gegen kämpfende Raptoren. Zwar kämpften sich die Raptors in Spiel 5&6 noch einmal zurück und forcierten ein Game 6 vor Heimcrowd, doch in diesem schieden sie sang und klanglos aus. Die „Big 4“ der Sixers spielten allesamt eine richtig starke Serie. Joel Embiid führte sein Team in Scoring und Rebounding an (26,2/11,3), Tyrese Maxey entwickelt sich in diesen Playoffs zu einem legitimen Star, James Harden verleiht dem Ausdruck „Facilitator“ einen neuen Ausdruck (10,2 Asts) und Tobias Harris erledigte seinen Job ebenfalls solide. Die Sixers müssen sich keinesfalls verstecken. Vor allem wenn Harden die Offense anführt, selber zu einfachen Buckets kommt und seine Mitspieler mit einbezieht. Der Ausfall von Embiid wiegt zwar schwer, doch auf Seiten der Sixers gab es ein Glück schon Entwarnung;)

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Die Go to Guys

Wie gerade schon angesprochen, spielte Jimmy Butler eine fantastische Serie gegen die Atlanta Hawks. Zwar gehört Butler nicht zu den absoluten Superstars der Liga, doch er stellte schon das ein oder andere mal unter Beweis, dass er in den Playoffs zur Stelle ist. Alleine wenn man sich an die Bubble zurückerinnert, bekamen wir Fans einen Jimmy Butler zu sehen, der nicht aufzuhalten war. In dieser Serie werden seine Qualitäten wieder dringend gebraucht. Denn außer Butler und Herro, von dem wir uns ebenfalls eine Menge erwarten, fehlt es den Heat an Shotcreation. Adebayo und Lowry sind offensiv limitiert und die restlichen Heat kommen primär über das Catch und Shoot. Ein Jimmy bei 100% wird den Sixers vor enorme Probleme stellen.

Auf Seiten der Sixers gibt es ein Mann, der, aufgrund des Embiid Ausfalls, das Ruder an sich reißen muss. Und das ist James Harden. Nachdem sein Start bei den Sixers etwas holprig verlaufen ist, liegt es an ihm, in den Playoffs der gesamten Basketballwelt zu zeigen, dass „The Beard“ noch lange nicht „washed“ ist. Gegen die Raptors verzeichnete Harden bockstarke 10,2 Assists. Der mittlerweile 32 jährige hat sein Spiel komplett umgestellt. Bei den Rockets noch ein begnadeter Scorer, nahm er zuletzt bei den Nets und jetzt auch bei Philly, die Rolle des Playmakers ein. Wenn es darauf ankommt, ist Harden immer noch in der Lage das orangene Leder durch die Reuse zu befördern, doch sicherlich wird Harden, auch gegen die Heat, versuchen seine Mitspieler mit Pässen zu füttern.

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Das spricht für die Heat und Sixers

Die Defense der Heat haben wir zuvor thematisiert. Miamis Defense galt schon immer, als einer der besten der Liga. Butler, Adebayo und Tucker gelten alle als herausragende Verteidiger. Sie sind in der Lage alles miteinander zu switchen, ohne das ihnen Qualität abhanden kommt. Vor allem die physische Stärke der Heat hat sie während der gesamten Saison ausgezeichnet. Auch die Teamchemie der Heat ist nicht unterschätzen. Nachdem es in der Regular Season zu einem Zwischenfall gekommen ist (Streit von Butler, Coach Spoelstra und Haslem), sind die Heat seitdem als geschlossenes Team aufgetreten. Man bekam regelrecht das Gefühl, dass sie dieser Vorfall noch mehr zusammengeschweißt hat. Dazu gelten die Heat als „tuffes“ Team, was sich vor allem nicht zu schade ist füreinander einzustehen und miteinander in den Kampf zu ziehen.

Die Sixers sind spielerisch das leicht bessere Team. Akteure, wie Harden, Maxey oder Harris können sich allesamt ihren eigenen Wurf kreieren. Auch ohne Embiid gelten die Sixers als ein äußerst gefährliches Team. Wie schon angesprochen, kann Harden in der Lage sein, die gesamte Aufmerksamkeit der Heat auf sich zu ziehen und diese mit einem Zuckerpass zu bestrafen. Die Sixers werden vor allem über das Ballmovement kommen. Ohne Embiid, den man im Post den Ball geben kann, wird viel über das Pick&Roll zwischen Harden und Harris laufen. Sie müssen in der Lage sein gute Entscheidungen zu treffen und jeden einzelnen in Szene zu setzen. Mit Harden und Maxey sollte ihnen das eigentlich ordentlich gelingen. Wenn Embiid ab Spiel 3 oder 4 wieder zurück sein sollte, verfügen die Sixers über eine unaufhaltsame Waffe in der Offense. Den Heat wird es wohl kaum gelingen den Kameruner zu stoppen.

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Key Matchups

Wen wir noch gar nicht erwähnt haben, ist Matisse Thybulle. Der Australier kam in der Raptors Serie, aufgrund einer fehlenden Corona Impfung, nur bei den Heimspielen zum Einsatz. In Miami gelten diese Regelungen nicht, weshalb Thybulle in allen Spielen der Serie auflaufen darf. Er wird der primäre Defender von Jimmy Butler sein und versuchen ihm das Leben schwer zu machen. Die Heat werden in der Offense versuchen, dieses Matchup dauerhaft zu switchen, sodass Butler einen schlechteren Verteidiger vor sich gestellt bekommt. Sollte es den Sixers gelingen Butler aus der Serie zu nehmen, müssen sich die Heat etwas einfallen lassen. Ein weiteres Matchup, was durchaus interessant werden könnte, ist das Duell der beiden Youngster- Tyler Herro vs Tyrese Maxey. Beide haben schon gezeigt, was in ihnen steckt. Herro und Maxey werden sich wahrscheinlich in der Offense und Defense gegenüberstehen. Somit haben wir den direkten Vergleich und wer es von den beiden schaffen sollte, besser aufzutreten, der kann seinem Team ein entscheidendes Stück weiterhelfen. Im Fall das Embiid ab Spiel 3 zurück sein sollte, wird es ebenfalls interessant zu sehen, ob es Adebayo gelingt, den mehrfachen All-Star und MVP Kandidaten in Schach zu halten. Zwar kann kein Verteidiger der Welt, den Kameruner stoppen, doch Bam Adebayo’s Aufgabe wird ihm mit seinem harten Spiel auf die Nerven gehen.

Nun gilt es! Welches Team wird sich durchsetzen und in die Eastern Conference Finals einziehen? Die Heat sind sicherlich der leichte Favorit. Doch mit Embiid ist die Serie vollkommen offen. Wird es den Sixers gelingen, in Spiel 1&2, ohne ihren besten Spieler auszukommen? Auf Seiten der Heat stellt sich die Frage, ob sie für genug Scoring und Shotcreation sorgen können. Ein vorsichtiger Tipp von uns: Heat in 7

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