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NBA Playoffs Recap- Suns vs. Clippers Game 2

Suns vs. Clippers Analyse Game 2

NBA Playoffs Recap- Suns vs. Clippers Game 2

Paul und Leonard wieder raus

Die beiden Topspieler jener Teams mussten, wie in Game 1, das Spiel von Zuhause aus anschauen. Chris Paul fehlte aufgrund der Corona Health & Safety Protocoll Bestimmungen, wird vermutlich aber in Game 3 wieder auflaufen können. Das Fehlen von Kawhi Leonard scheint etwas komplizierter zu sein, da er sich in Game 4 gegen Utah am Knie verletzte und es nicht sicher ist, ob der zweimalige Finals MVP von 2014 und 2019 noch einmal in den diesjährigen Playoffs zum Einsatz kommen wird.

Die Clippers geben sich nicht auf

Trotz der Niederlage in Game 1 war es für die Clippers keine Option auf irgendeiner Art und Weise aufzugeben. Selbst wenn LA in einen 0-2 Rückstand geraten sollte, hat das noch nichts zu heißen, denn in den beiden vorherigen Serien lagen die Clips ebenfalls mit 0-2 im Rückstand (Dallas und Utah Serie), welche man jeweils drehen konnte. Und so gingen die Clippers mit großem Selbstbewusstsein ins Spiel. Coach Tyronn Lue traute sich  Beverley und Zubac für Mann und Batum spielen zu lassen. Sehr mutig, doch für LA bedeutete dies keinesfalls einen Nachteil. Beverley war während des gesamten Spiels für Booker zuständig, den er mit aller Härte herausragend verteidigte. Auch wenn er es manchmal übertreibt:)

In der Defensive stark (Clippers halten Suns bei 23,1% Dreierquote), wirkten die Kalifornier in der Offense größtenteils kreativlos. Auch Starspieler Paul George, der in Game 1 seine Clippers über weite Strecken hinweg tragen konnte, struggelte in Game 2 erheblich. 1-8 von der Dreierlinie und 10-23 aus dem Feld: So lauteten die Feldwurfquoten des 7-fachen All-Stars. Wenn es von der Dreierlinie nicht lief, zog George immer wieder in die Zone und versuchte dort seine Punkte zu machen. In der Crunchtime wusste der Clippers Star aber zu überzeugen, in dem er mit zwei Pull up Jumpern seine Clippers in Führung brachte. Von der Freiwurflinie versagte er aber regelrecht- sinnbildlich dafür waren seine zwei verworfenen und damit spielentscheidenden Freiwürfe kurz vor Schluss.

Reggie Jackson, der schon während der gesamten Playoffs groß aufspielte, zeigte auch in Game 2 seine Playoffmentalität. Der Guard steuerte 19 Punkte, 5 Rebounds und 2 Steals, mit einer Wurfquote von 45% bei.

Dass die Clippers zum Ende hin das Spiel verloren, ist einem genialen Gamewinner von DeAndre Ayton zu verdanken, den die Clippers nicht verteidigen konnten. Sie waren nicht weit von einem Steal in Phoenix entfernt! Ob sie es schaffen können das dritte mal in Folge einen 0-2 Serienrückstand zu drehen, wird sich im weiteren Verlauf der Serie zeigen.

Und was ist mit den Clippers Rollenspielern?

Diese waren gar nicht so schlecht! 14 Punkte von Zubac, 10 von Kennard oder 8 von Mann und Rondo. An den Clippers Rollenspielern war die Niederlage nicht festzumachen. Beispielsweise Rajon Rondo sorgte mit 2 Dreiern in Folge dafür, dass die Clips keinem all zu hohen Rückstand hinterherlaufen mussten. Und Luke Kennard bewieß, dass er auch in engen Spielen seinen Anteil leisten kann und scorte 10 Punkte im 4. Viertel, mit zum Teil schwierigen Abschlüssen. Die Rollenspieler hatten ihre Hausaufgaben gemacht!

Lediglich DeMarcus Cousins, der in Game 1 innerhalb von nur ein paar Minuten einen Bucket nach dem anderen einstreute, hatte in Game 2 deutlich weniger Glück. Nur 2 Punkte legte der ehemalige All Star Center auf, die er sich an der Freiwurflinie abholte, dies aber auch nur in 3:52 Minuten Spielzeit.

Die Suns bleiben weiterhin bockstark

Nach Game 1, und einer phänomenalen Leistung von Devin Booker (40 Punkte, 13 Rebounds, 11 Assists), erhofften sich die Suns einen weiteren Heimsieg, womit man sich eine gute Ausgangssituation für die verbleibende Serie schaffen würde. Mit einem Sieg in Game 2 würde Phoenix einen Franchiserekord aufstellen, und zwar gelang es dem Team aus Arizona noch nie neun Playoffspiele hintereinander für sich zu entscheiden.

Das Spiel begann aus Suns Sicht optimal, denn obwohl Paul erneut fehlte, gelang es ihnen das erste Viertel für sich zu entscheiden. Das Spiel war bestimmt von defensiver Härte und infolgedessen ergaben sich viele Fehlwürfe. Es bahnte sich ein Low Scoring Game an, so wie man sich die Conference Finals auch vorstellt. Die Suns konnten das erste Viertel mit 25:22 für sich entscheiden, DeAndre Ayton trumpfte mit starken 12 Punkten, 4 Rebounds, bei 6-8 FG`s auf. Der First Pick von 2018 beerdigte auch ganz nebenbei mal die Karriere von Ivica Zubac.

Auch Paul Ersatz Cameron Payne wusste mal wieder zu überzeugen. Er alleine sorgte mit ständigen Drives zum Korb und Dreipunktewürfen für Scoring bei Phoenix. 16 Punkte in der ersten Halbzeit und 29 Punkte insgesamt (Career High) steuerte der Back-up Point Guard mit bei.

Devin Booker erwischte im Gegensatz zu vielen anderen Suns Spielern zwar einen eher gebrauchten Tag, trotzalledem scorte der Franchise Player 20 Punkte, wovon 9 Punkte im vierten Viertel kamen. Das zeigt noch einmal den hohen Stellenwert, den Booker als Go to Guy mittlerweile besitzt, und zwar auch an einem schlechten Tag einen entscheidenden Impact, für sein Team auf das Parkett zu bringen.

Zwar blieben die Kalifonier zu jedem Zeitpunkt des Spiels an den Suns dran und hielten das Spiel somit spannend. Doch die Clippers schafften es bis auf einmal im vierten Viertel nicht, die Führung zu übernehmen. Phoenix fand auf jeden Clippers Run eine Antwort! So kam es, dass das Spiel bis kurz vor Schluss spannend und eng blieb und es somit in die Crunchtime ging. Ein Clutch Bucket nach dem anderen fiel auf beiden Seiten, sei es durch George bei den Clippers oder durch Booker bei den Suns. Man traute sich kaum zu atmen, so intensiv und spannend war das Spiel. Es endete mit einem der spektakulärsten Momente dieser Postseason.

Der Mann des Abends war?

DeAndre Ayton! Nicht nur legte der Suns Center 24 Punkte und 14 Rebounds auf, auch schoss er starke 12-15 aus dem Feld und sorgte immer wieder mit herausragenden defensive Plays für Verzweiflung bei den Clippers.

Vor den Playoffs erwartete niemand, dass Ayton solch einen großen Impact leisten wird, wie er es aktuell zeigt. Nicht nur heute schoss der Bahamer hochprozentig aus dem Feld, nein schon während den gesamten Playoffs bewieß er ein gefühlvolles Händchen (72,6% Trefferquote). Dabei war auch sein Spiel heute wieder extrem variabel. Dunks, Post Ups, Midrange Jumper und Hook Shots, DeAndre offenbart ein breites offensives Repertoire.

Aber auch auf defensiver Seite legte Ayton deutlich zu. Vor Jahren galt der Nummer 1. Draftpick als eher Durchschnittsspieler in der Defense. Doch in diesem Jahr, vor allem in den Playoffs zeigt DA sein gesamtes defensives Skillset. Deflections, Shot Changing und Blocks, all dies legte sich Ayton in den diesjährigen Playoffs im besonderem Maße zu. Ach und die Suns führte er übrigens auch zum Sieg. Durch seinen Alley-Oop Gamewinner entschied Ayton das Spiel für die Suns (Endstand 104-103 Phoenix)

 

 

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