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NBA Rookie Watch – Februar

NBA Rookie Watch - Februar

NBA Rookie Watch – Februar

In Expertenkreise galt die diesjährige Draftklasse als eine der schlechteren in den letzten Jahren. Es fehle an Qualität und Quantität so die Meinungen. Ein glasklarer Nummer Eins Pick und zukünftiger Franchise Player, wie Zion Williamson im letzten Jahr, war im Vorfeld der Draft nicht auszumachen. Die Anzahl an brauchbaren Spielern, die einer Franchise wirklich auf hohem Level weiterhelfen können, schien sehr beschränkt.
Mittlerweile ist über ein Viertel der Saison gespielt und es wird Zeit sich die Leistungen der jungen Spieler anzuschauen. Dabei stellt sich heraus, dass die Young Guns deutlich besser performen als es ihr schlechter Ruf vermuten lässt. Wir haben in unserer NBA Rookie Watch unsere Top 5 Rookies der bisherigen Saison zusammengestellt.

5. Immanuel Quickley, New York Knicks

Stats: 12,0 Punkte | 2,3 Rebounds | 2,7 Assists

Highlights: 31 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists gegen Portland; 25, 5, 3 gegen Cleveland; 25, 3, 3 gegen Clippers

Quickley spielt bei den überraschend starken Knicks bisher eine starke Rookie Saison. Im Vergleich zu den Rookies der letzten Jahre (Ntilikina & Knox) bringt Quickley vor allem Scoring in den Big Apple. In durchschnittlich knapp 19 Minuten auf dem Feld bringt er bisher 12 Punkte auf das Scoreboard. Ob er diese Leistungen aufrechterhalten oder sogar weiter steigern kann wird sicherlich auch stark davon abhängen, wie sich Quickley’s Spielzeit nach dem Trade von Derrick Rose nach New York entwickeln wird. Dass er richtig gut scoren kann beweisen unter anderem seine Leistungen gegen die Trailblazers (31 Punkte), die Cavs (25 Punkte) und die Clippers (25 Punkte). Dieses Scoring gepaart mit seinen Spielmacherfähigkeiten bringen Quickley auf Platz fünf in unserem Ranking.

4. Anthony Edwards, Minnesota Timberwolves

Stats: 13,7 Punkte | 3,3 Rebounds | 2,1 Assists

Highlights: 26 Punkte, 4 Rebounds, 1 Assist, 2 Steals gegen Portland; 23, 5, 4 gegen Cleveland; 20, 8,  gegen Oklahoma

17 Spiele lang musste der Nummer eins Pick der Draft in Minnesota von der Bank kommen. Mittlerweile haben die Timberwolves erkannt, dass es vielleicht keine schlechte Idee ist den vielversprechenden Rookie von Beginn an ran zu lassen. Edwards harmoniert gut mit D’Angelo Russel und Malik Beasley und legt seit seiner Beförderung zum Starter 15,7 Punkte bei deutlich verbesserten Wurfquoten auf. Dazu werden seine defensiven Aussetzer in der Starting 5 weniger.

3. James Wiseman, Golden State Warriors

Stats: 12,2 Punkte | 6,1 Rebounds | 0,7 Assists | 1,3 Blocks

Highlights: 25 Punkte, 6 Rebounds, 2 Blocks gegen Minnesota, 20, 6, 4, gegen San Antonio

Der Nummer drei Pick spielt eine starke Rookie Saison in der Bay Area. Die Versetzung von der Starting 5 auf die Bank Ende Januar hat Wiseman’s starken Zahlen ebenso wenig Abbruch getan, wie die Erwähnung seines Namens in Tradegerüchten für Bradley Beal. Lediglich seine Sprunggelenksverletzung gegen Detroit bremst Wiseman derzeit aus.

2. Tyrese Haliburton, Sacramento Kings

Stats: 11,9 Punkte | 3,7 Rebounds | 5,4 Assists

Highlights: 23 Punkte, 4 Rebounds, 6 Assists, 2 Steals gegen Denver, 10 Punkte, 11 Assists Double Double gegen Toronto, 15 Punkte im 4. Viertel beim Sieg über Chicago

Tyrese Haliburton ist definitiv schon jetzt der Steal des Drafts. In 16 seiner bisher 23 Spiele hat Haliburton zweistellig gescored, dazu kommen starke 5,4 Assists und eine Dreiequote von 44,4 Prozent bei 5,1 Versuchen pro Partie. Herausstechend ist darüber hinaus die Abgezocktheit mit der er schon jetzt spielt. Der zwölfte Pick des Draft hat keine Angst vor den großen Momenten und übernimmt bereits als Rookie Verantwortung. Für uns ist in der bisherigen Spielzeit nur ein Rookie besser.

1. LaMelo Ball, Charlotte Hornets

Stats: 13,8 Punkte | 5,9 Rebounds | 6,0 Assists | 1,4 Steals

Highlights: 34 Punkte, 4 Rebounds, 8 Assists, 2 Steals gegen Utah; 27, 5, 9, 3 gegen Milwaukee; jüngster Spieler mit Triple Double gegen Atlanta

Die Leistungen des Rookies aus Charlotte hat so wohl keiner kommen sehen. Außer vielleicht sein exzentrischer Vater. In den letzten sechs Spielen legt LaMelo durchschnittlich überragende 22 Punkte, 5,7 Rebounds und 6,5 Assists auf. Dazu kommen 50 Prozent FG-Quote, 42 Prozent Dreier und 92 Prozent Freiwurfquote. Charlotte hat vier dieser sechs Partien gewonnen, unter anderem gegen Indiana und Milwaukee. Die beiden Niederlagen gab es gegen die zwei Top-Teams aus Utah und Philly. LaMelo Ball spielt eine überragende Rookie Saison und hat großen Anteil daran, dass Charlotte eine der großen Überraschungen der bisherigen Spielzeit ist und auf Platz sieben im Osten steht. Für uns ist LaMelo derzeit die unumstrittene Nummer 1 in unserer NBA Rookie Watch und der bisherige Rookie of the Year.

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