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NBA West All-Star Starter 2021/22

NBA West All-Star Starter 2021/22

NBA West All-Star Starter 2021/22

Vor ein paar Tagen wurden die NBA All-Star Starter, aus beiden Conferences, ernannt. Sowohl im Osten, als auch im Westen stehen die zehn besten Spieler aus dieser Saison fest. Es gab einige Picks, die unbestreitbar waren, aber auch welche, die in den sozialen Medien für viel Diskussionsstoff sorgten. Von daher möchten wir uns heute diese beiden Teams genauer anschauen. Ebenfalls wollen wir auch noch unsere Einschätzung abgeben, ob die Picks ein sicherer Lock waren oder es andere Spieler mehr verdient hätten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen:)

Wir fangen mit den Guard Positionen weiter!

Stephen Curry

Der Point Guard der Golden State Warriors wurde zum All-Star Starter im Westen gewählt. Bei den Fan Votes lag er mit knapp über 6 Millionen auf Platz 2 in der Western Conference. Lange Zeit sah es so aus, als würde Curry der Captain im Westen werden, doch in den letzten Tagen, vor den endgültigen Ergebnissen, überholte ihn LeBron James noch. Sei es drum, Steph gelang es bei den Guards, sowohl bei den Fans, bei den Spielern, als auch bei den Medienvertretern auf Platz 1 zu landen. Der Chef verdient es natürlich als Starter gewählt zu werden, denn er ist schließlich immer noch der beste Point Guard der NBA. Im Dezember brach Curry den All-Time 3 Point Record von Ray Allen im legendären Madison Square Garden, im Spiel gegen die New York Knicks.

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Curry galt lange Zeit als Favorit auf den MVP Award, doch das verspielte er sich in den letzten Wochen, aufgrund seines lang anhaltenden Shooting Slumps. Trotz alledem averaget der Warriors Superstar starke 25,7 Punkte, 5,5 Rebounds und 6,3 Assists, bei 41,5% aus dem Feld und 37,6% von der Dreierlinie. Steph führt seine Warriors mit einem Record von 37-13 auf Platz 2 der Western Conference. Die Dubs gehören zu den besten Teams der NBA und das hat viel mit dem Spiel des Star Point Guards zu tun. Curry verbesserte sich in dieser Saison vor allem in der Defense. Mittlerweile zählt Steph nicht mehr zu den Spielern, die ihrer Defense schaden, sondern zu denen, die durchaus einen positiven Impact liefern können. Der Chefkoch spielt zwar bei langem nicht seine beste Saison, doch selbst ein Steph der nicht auf absolutem Topniveau performt, gehört zu den sicheren Locks im Westen.

Ja Morant

Der aufstrebende Point Guard der Memphis Grizzlies wurde, in diesem Jahr, zum ersten mal ins All-Star Team gewählt. Das ist natürlich vollkommen verdient, denn der Rising Star spielt die Saison seines Lebens. Nachdem Ja in der vergangenen Saison schon einmal Playoff Luft schnuppern durfte, nahm er es sich in dieser Saison scheinbar zum Ziel, den nächsten Schritt zu gehen. Und das ist das All-Star Team. Ja Morant wurde von allen berechtigen Wahlgruppen (Fans, Spielern, Medienvertretern) auf Platz 2 bei den Guards im Westen gewählt, sodass auch er es sicher in die Starting Lineup schafft. Und das hat seinen Grund, denn Morant spielt eine wirklich herausragende Saison. Als Franchise Player der Memphis Grizzlies führt Ja sein Team auf den 3rd seed der Western Conference.

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Im Vergleich zur letzten Saison legt Ja starke 7 Punkte (von 19,1 Punkte auf 26,1 Punkte) mehr auf. Auch verbesserte sich der Star Point Guard im Rebounding (von 4,9 aud 6,0 Rebs) und vor allem in seiner Dreierquote (von 30,3% auf 36,4%). In fast allen Bereichen seines Spiels ist eine deutliche Verbesserung zu sehen. Nicht umsonst wird Ja Morant als Frontrunner auf den Most Improved Player gehandelt. Es ist eine große Freude Ja täglich beim Basketball spielen zuzusehen. Er ist ein spektakulärer Spieler, Fan Liebling und Garant für den Grizzlies Erfolg. Er verdient es in diesem Jahr ein All-Star Starter zu sein.

Machen wir mit dem Frontcourt weiter!

Andrew Wiggins

Andrew Wiggins galt lange Zeit als verbrannter Spieler. Er spielte insgesamt 6 Jahre bei den Minnesota Timberwolves, wo er den Erwartungen zu keinem Zeitpunkt gerecht wurde. Im Jahr 2020 wurde Wiggins in einem Tradepaket zu den Golden State Warriors geschickt. Seitdem wirkt Wiggins wie ausgewechselt, denn bei den Dubs scheint der Rookie of the year von 2015, sich zum ersten mal in seiner Karriere richtig wohlzufühlen. Zwar ist er keinesfalls mehr die erste Scoring Option, doch das brauch er auch nicht zu sein, wenn in seinem Team Steph Curry, Klay Thompson und Jordan Poole spielen. Wiggins ist ein wichtiger Bestandteil für den Warriors Erfolg.

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In San Francisco entwickelte sich Wiggins zu einem exzellenten Verteidiger. Aufgrund seiner langen Arme, seiner athletischen Fähigkeiten und seinem erlernten Basketball IQ verteidigt Wiggins in jedem Spiel den besten Spieler des gegnerischen Teams. Auch gehört er in dieser Saison zu den besten Distanzschützen der Liga. Mit einer Dreierquote von 41,4% schießt er zum ersten mal in seiner Karriere über 40% von draußen. Mit Statistiken von 18,2 Punkten, 4,3 Rebounds und 2,1 Assists sorgt dieser Pick bei vielen Fans allerdings für großes Unverständnis, da viele meinen, dass Wiggins niemals zum All-Star Starter hätte gewählt werden dürfen. Verständlich, wenn man schaut, wer stattdessen ausgelassen wurde. Ein Karl Anthony Towns, Draymond Green oder Rudy Gobert wurden nicht zum All-Star Starter gewählt. Wiggins verdient es in diesem Jahr ein All-Star zu sein, doch seine Ernennung als Starter ist als äußerst fragwürdig anzusehen.

LeBron James

Der King spielt jetzt seit insgesamt 19 Jahren in der NBA und wurde währenddessen 18x zum All-Star gewählt. Was für eine unfassbare der King seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten hinlegt. Auch in dieser Saison ist seine All-Star Nominierung, aufgrund seiner exzellenten individuellen Saison, vollkommen verdient. James legt fantastische 29,1 Punkte, 7,7 Rebounds und 6,3 Assists, bei 52,2% aus dem Feld und 35,2% von der Dreierlinie, auf. Würden seine Lakers besser in der Tabelle stehen, dann würde LeBron definitiv auch zu den Top Anwärtern, auf den MVP, gehören.

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Doch der schlechte Record der Lakers (24-27, Platz 9 im Westen) lässt dies nicht zu. Darum soll es aber auch gar nicht fehlen, da James der einzige Grund ist, warum die Lakers sich überhaupt noch im Playoff Rennen befinden. Der King spielt seit seinen Heat Jahren den besten Basketball in seiner Karriere. Mit 37 Jahren ist der King immer noch in der Lage sein Team mit unfassbarer Dominanz zu Erfolgen zu führen. Alleine für diesen Fakt sollte LeBron in der näheren MVP Diskussion vertreten sein. Das er aufgrund seiner Leistungen zum All-Star Starter gewählt wird, ist selbsterklärend. LeBron James wurde mit deutlichem Abstand zum All-Star Captain im Westen gewählt, was auch mit seiner großen Beliebtheit zusammenhängt. Der King ist mit seiner Karriere noch lange nicht fertig.

Nikola Jokic

Der Center der Denver Nuggets wurde in der vergangenen Saison vollkommen verdient zum MVP der Liga gewählt. Der 26 jährige Superstar gehört mittlerweile zu den besten Spielern der NBA. Dank ihm liegen die Nuggets auf einen durchaus guten 5. Platz in der Western Conference. Aufgrund eines verletzten Jamal Murray und Michael Porter Jr. steht der Joker gleich noch mehr in der Verantwortung. Bislang legt der dreifache All-Star sensationelle 26 Punkte, 13,7 Rebounds und 7,8 Assists, bei 57,3% aus dem Feld und 37,8% von der Dreierlinie, auf.

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Nikola ist schon zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere, der wohl beste Playmaking Big Men aller Zeiten. Jokic ist zwar nicht gerade ein Fan Liebling, doch seine Leistungen werden mittlerweile mehr wertgeschätzt. Jokic ist mit insgesamt 11 Triple Doubles in dieser Saison, der führende in dieser Statistik. Viele Argumente sprechen auch dafür, dass Jokic der beste Center der NBA ist. Es spricht aufgrund dessen rein gar nichts dagegen, dass der Joker zum All-Star gewählt wird. Ohne ihn würden die Nuggets nicht einmal auf einem Playoff Platz hoffen und sich mit Teams, wie den Pelicans oder den Kings um einen Lottery Pick batteln. Denver ist zwar nicht gerade ein großer Markt, doch Jokic sorgt dafür, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. Wer hätte gedacht, dass 41. Pick aus dem Jahr 2014 mal zu einem Superstar dieser Liga wird.

Die Boston Celtics in Trouble?

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