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Play-In Preview – Lakers vs. Warrios

Play-In Preview - Lakers vs. Warrios

Play-In Preview – Lakers vs. Warrios

Sehr hoch war die Erwartungshaltung an das Team der Los Angeles Lakers vor der Saison. Als amtierender Champion hatte man es geschafft, sich auf dem Papier sogar noch weiter zu verbessern und insbesondere die Verpflichtungen von Montrezl Harrell und Dennis Schröder sorgten für viel Euphorie bei den Fans von Purple and Gold.

Nach dem Sieg im 72. und letzten Regular Season Spiel gegen die New Orleans Pelicans steht fest, dass die Lakers nicht den Westen gewinnen werden, wie es vielleicht erwartet wurde. Die Lakers finishen auf Rang sieben, 42 der 72 Spiele konnten gewonnen werden. Zwar hat man genauso viele Siege wie Dallas und Portland, doch in den direkten Duellen auch jeweils einen negativen record und muss sich somit hinter den beiden Teams einreihen. Gibt es in diesem Jahr also sechs bessere Teams im Westen als die LA Lakers? Wahrscheinlich nicht, aber sechs Teams haben eine bessere reguläre Saison gespielt und davon profitiert, dass die Lakers extrem mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Um das in Zahlen zu verdeutlichen, folgt hier die Anzahl der absolvierten Spiele von ausgewählten Leistungsträgern der Lakers:

LeBron 45 Spiele

Davis 36 Spiele

Schröder 61 Spiele

Caruso 58 Spiele

Verletzungen waren, da sind sich wahrscheinlich die meisten einig, der ausschlaggebende Faktor für die durchwachsene Regular Season der #Lakeshow. Nun bringt es aber selbstverständlich nichts sich darüber zu beschweren. Stattdessen ist es viel interessanter den Blick nach vorne und auf das anstehende Play-In-Game um 04:00 Uhr in der Nacht auf Donnerstag zu richten.

Steph Curry, Draymond Green – und wer noch?

Durch den siebten Platz nehmen die Lakers automatisch am neu eingeführten Play-In-Turnier teil und treffen dafür in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um vier Uhr auf die Golden State Warriors um Superstar Steph Curry. Dieses Matchup wollen wir uns hier nun etwas genauer anschauen. Curry spielt einen unfassbaren Basketball, das ist nichts neues. Der Respekt, den LeBron James im dafür mittlerweile aber ausdrückt, schon eher. Nach dem Spiel des Kings gegen die Pelicans meinte er gar, dass der langjährige Rivale aus seiner Sicht in dieser Saison den MVP-Award verdient hätte.

Ob Steph nun der MVP ist oder nicht, soll an anderer Stelle geklärt werden, aber eines ist klar: Der Mann kann ein Spiel an sich reißen und stellt mit Sicherheit die größte Gefahr für die Lakers dar. Diese gehen als Favorit in das Spiel und theoretisch spricht auch einiges für LA. Zwei der drei Duelle in der regulären Saison hat man deutlich gewonnen, dazu scheinen LeBron und Davis rechtzeitig in Form zu kommen. Die Lakers sind fit und haben damit das vielleicht beste Team der Liga. In einer sieben Spiele Serie ständen die Chancen für die Warriors also denkbar schlecht. Da es sich aber nur um ein entscheidendes Spiel handelt, wird die Sache schwerer vorhersehbar. Niemand kann ausschließen, dass Curry eines seiner absurd heißen Spiele erwischt und die Lakers so im Alleingang vor große Probleme stellt.

Auch Draymond Green soll an der Stelle nicht vergessen werden. Er ist niemand, der beim Blick auf den Box Score als Superstar auffällt, aber das Spiel gegen die Grizzlies hat mal wieder gezeigt, wie wichtig er für die Warriors ist. Green kennt seinen Wert, das merkt man bei jedem seiner Post Game Interviews.

Insbesondere defensiv ist Draymond Green lange als einer der Besten auf seiner Position bekannt und so wird er versuchen LeBron und AD das Leben schwer zu machen. Gut für die Lakers: Er kann nicht beide gleichzeitig verteidigen. Denn abgesehen von Green fehlt es den Warriors an überdurchschnittlichen Verteidigern. Kent Bazemore könnte hier vielleicht noch interessant werden für die Warriors, aber auch sein Name wird LeBron und AD wohl kaum zum Zittern bringen. Die Lakers auf der anderen Seite stellen trotz der vielen Verletzungen eine der besten Verteidigungen der Liga und haben mit Dennis Schröder einen spannenden Gegenspieler für Steph Curry. Schröder liebt Duelle gegen Star Point Guards der Liga. Das hat man ihm immer wieder angesehen, wenn er gegen Kaliber wie Curry, Dame oder Kyrie verteidigen durfte. Der Deutsche agiert dann aggressiv und auch ein bisschen Trash Talk darf zumeist nicht fehlen, um den Gegenspieler aus dem Konzept zu bringen. Hier beispielhaft aus einem Spiel vor einem Monat gegen die Nets:

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Curry ist eine nicht vollständig zu stoppende Waffe der Warriors, mit Schröder wird man aber Schadensbegrenzung betreiben können. Draymond ist ein elitärer Verteidiger, doch kann er alleine nicht die eher schwache Teamdefense der Warriors kaschieren. Was haben die Warriors also abgesehen von Curry und Green zu bieten? Kelly Oubre bringt den Warriors immerhin 15 Punkte pro Spiel und dazu überdurchschnittlich gute Flügelverteidigung, wird aber absehbar verletzt fehlen. Komplett übergangen bisher wurde Andrew Wiggins, der auf durchschnittlich 18,6 Punkte pro Spiel kommt und dabei solide 38% seiner Dreier trifft. Wiggins agiert offensiv abseits vom Ball sehr gut, bewegt sich clever in freie Räume und kommt so auf einige Punkte. Problematisch ist aber, dass er bei den Warriors immer wieder dazu verdammt ist sich seinen eigenen Wurf zu kreieren, woran er des öfteren kläglich scheitert.

Auf dem Papier eine klare Geschichte

Es wird deutlich, dass die Warriors abgesehen von Curry und Green wenig gegen die Lakers vorzuweisen haben und die Lakers sehr gut aufgestellt sind, um das Spiel für sich zu entscheiden. Interessant ist, dass beide Teams ihre letzten fünf Spiele gewinnen konnten und mit guter Form in das Spiel gehen werden. Für die Warriors spricht, dass sie besser eingespielt sind, da sie weniger mit Verletzungen zu kämpfen hatten (abgesehen von Klay Thompson natürlich…). Die Lakers sind auf dem Papier in der Spitze leicht besser, da LeBron und AD in Topform über Curry und Green zu ranken sind. Vor allem aber in der Breite des Kaders können die Warriors nicht einmal ansatzweise mit LA mithalten. Vergleicht dazu nur Namen wie Wiggins, Poole, Wiseman und Toscano-Anderson mit Schröder, Kuzma, Harrell, Drummond und (dem GOAT) Alex Caruso.

Auf dem Papier ist es also eine relativ klare Angelegenheit. Doch wie bereits angesprochen handelt es sich nur um ein Spiel und in einem Spiel kann sehr viel passieren, insbesondere wenn Steph Curry mitspielt. So oder so ist es recht wahrscheinlich, dass sowohl die Lakers als auch die Warriors die Playoffs erreichen, da der Verlierer des Spiels noch die Chance hat durch einen Sieg gegen den Gewinner aus dem Spiel Memphis Grizzlies – San Antonio Spurs das Ticket für die Playoffs zu lösen.

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