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Run it back? – Portland Trail Blazers Offseason

Portland Trail Blazers Offseason 2021

Run it back? – Portland Trail Blazers Offseason

Die NBA Playoffs bedeuten neben Adrenalin, Superstars, Legacys, Championships, Enttäuschungen, Überraschungen und heißen Diskussionen auch immer noch etwas, wovor sich jeder NBA Fan graut: Die Offseason. In unserer neuen „Run it back?“-Serie möchten wir euch Schritt für Schritt in die spielfreie Zeit begleiten. Dabei beleuchten wir alle 30 Teams und blicken auf deren Status Quo und was dieser für die Draft, die Free Agency, das Coaching, das Front Office und die bereits unter Vertrag stehenden Spieler bedeutet. Nachdem wir in der letzten Woche mit den Miami Heat begonnen haben, folgen nun die Portland Trail Blazers.

Situation der Franchise

Die Blazers sind eine der Konstanten in der Western Conference in den vergangen Jahren. In 11 der letzten 13 Saisons erreichte die Franchise die Postseason. Allerdings ist die, für die Blazers nun beendete Saison, sinnbildlich für die letzte Dekade. Mit Damian Lillard, CJ McCollum, Carmelo Anthony und Jusuf Nurkić hat man Spieler, die alle den entscheidenden Unterschied machen können. Einen Unterschied, der für die Teilnahme an den Playoffs reicht, aber halt nicht für mehr.

Dame ist dabei der Dreh- und Angelpunkt der Franchise und das seit Jahren. Er zaubert eine All-NBA Saison nach der nächsten in die Arenen der USA und doch gelingt es dem Front Office nicht, ihm einen Supporting Cast bereitzustellen, der sie auf das nächste Level bringt.

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McCollum ist einer der besten offensiven Guards der NBA, doch hadert regelmäßig mit Verletzungen. Was die Verletzungen angeht, sieht es bei Nurkić in der jüngeren Vergangenheit ähnlich aus. Carmelo Anthony ist zwar ein Future-Hall-of-Famer, aber auch nicht mehr der All-Star aus seinen Jahren in Denver und New York. In der abgelaufenen Saison zählten zudem Enes Kanter, Norman Powell und Robert Covington zu den Leistungsträgern von Coach Terry Stotts.

Natürlich ist eine weiteres Jahr mit positivem Record und Playoff Teilnahme ein Erfolg, den sich jede Franchise in der NBA wünscht, die Trail Blazers werden sich allerdings im Sommer trotzdem nach Veränderungen umsehen müssen, wenn man auf den Titel schielt.

Salary Cap

Das wichtigste zuerst: Damian Lillard besitzt einen Vertrag bis zur Saison 2024/25 und hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er seine Karriere in Portland beenden möchte. Auch CJ McCollum ist noch für die kommenden drei Saisons unter Vertrag. Auch Verträge die noch ein weiteres Jahr Laufzeit haben, stehen Executive Neil Olshey zur Verfügung. Dazu zählen Robert Covington, Jusuf Nurkić, Derrick Jones Jr., Anfernee Simons, Nassir Little und CJ Elleby. Der während der Saison zum Team gestoßene Norman Powell besitzt eine Player Option, die ihm rund 11,5 Millionen einbringen würde. Enes Kanter, Zach Collins und Carmelo Anthony gehen in die Free Agency.

Foto: Jaime Valdez, USA TODAY Sports/Reuters

Cap Space mit dem man große Namen nach Portland lotsen könnte gibt es nicht, allerdings sind die auslaufenden Verträge der Veteranen gern gesehene Bestandteile von Trades, für die es entweder First-Round Picks oder einen adäquaten Gegenwert geben könnte. Außerdem wurden zuletzt Stimmen lauter, dass auch CJ McCollum nicht unverkäuflich sei. Konkret wurde es dabei allerdings noch nicht.

Die Chance, dass wir in der kommenden Saison einen ähnliches Team der Blazers sehen werden ist gering. Dafür waren sie einfach nicht gut genug. Außerdem dürfte auch Damian Lillard unruhig werden, wenn man es nicht schafft ihm die angesprochene Unterstützung bereitzustellen.

Coaching

In diesem Bereich steht der Franchise aus Oregon eine grundlegende Änderung bevor. Nach neun Spielzeiten an der Seitenlinie beendete die Franchise die Zusammenarbeit mit ihrem nun Ex-Head-Coach Terry Stotts. Stotts war der einzige Trainer in der NBA Laufbahn von Lillard, der sich auf Instagram mit warmen Worten vom Coaching Staff verabschiedete.

Ein Name, der zuletzt immer häufiger mit Portland in Verbindung gebracht wird ist Mike D’Antoni. Laut den Medien sei er interessiert erneut als Head Coach aktiv zu werden. In der Vergangenheit hat sich die Kombination aus D’Antoni plus offensivstarken Guard als bewehrt erwiesen. Fragt mal bei Steve Nash und James Harden nach. Die Defense der Blazers, wäre dann aber wohl abermals nur nebensächlich.

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Weitere Namen die mit den Portland Trail Blazers in Verbindung gebracht werden sind Chauncey Billups und Becky Hammon, die als erste Frau in der Geschichte der NBA als Head Coach agieren würde. Egal wer es letztendlich wird, „Run it back“ mit Terry Stotts, wie in den vergangenen Jahren wird es in Portland nicht mehr geben.

Draft

Nach Rebuild sieht es, solange Damian Lillard in Portland tiefe Dreier wirft, nicht aus. Einen Pick haben die Blazers im anstehenden Draft sowieso nicht. Da Olshey aber wie gesagt über sehr attraktive Verträge verfügt, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Teams Angebote aus Portland in der Draft Nacht genauer anhören.

Um einen sinnvollen Trade einzufädeln, müsste man sich allerdings früh in die ersten Runde traden, da man für Lillard wohl Spieler braucht, die einem auf Anhieb weiterhelfen. Für Talente die man langsam aufbauen möchte, wird man eher nicht dazu neigen Nurkić oder gar CJ abzugeben.

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Außerdem sind potenzielle Moves der Blazers auch äußerst Abhängig davon, welcher Head Coach es letztendlich wird.

Was können wir erwarten?

Die Portland Trail Blazers Offseason wird wohl eine turbulente werden. Wer wird in der neuen Saison die Plays für Dame aufmalen, wie aktiv werden die Blazers in die Draft eingreifen, was passiert mit Carmelo Anthony, bleibt CJ McCollum und auch die Entscheidungen über Jusuf Nurkić und Robert Covington werden einen Einfluss haben. Das Front Office hat alle Karten in der Hand, große Veränderungen vorzunehmen. Bleibt ein Tapetenwechsel aus und die Portland Trail Blazers Offseason beginnt erneut nach der ersten Runde oder gar direkt nach der Regular Season, läuft man Gefahr, dass Lillard sich zukünftig ein anderes Jersey überstreift. „Run it back“ wird es also hoffentlich, aus Sicht von Dame D.O.L.L.A, nicht heißen.

 

 

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