Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on linkedin

San Antonio Spurs von 1999-2014

San Antonio Spurs 1999-2014

Throwback Thursday- San Antonio Spurs von 1999-2014

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es nicht zwangsläufig nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship-Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In unserer heutigen Ausgabe werfen wir einen Blick auf das legendäre San Antonio Spurs von 1999-2014.

Championship Team von 1999

Das Jahr 1999 stellte den ersten Titelgewinn der San Antonio Spurs dar. Nachdem die Chicago Bulls, rund um NBA Legenden Michael Jordan und Scotie Pippen, auseinander gebrochen waren, brauchte es in der NBA einen Neuanfang. Es brauchte Spieler und Teams, die in den nächsten Jahren die Liga an sich reißen würden. Zwar spielten junge Lakers, mit Shaq und Kobe, schon eine Rolle, doch im Draft von 1997 gab es einen Spieler, der den Spurs eine Menge Freude bereiten sollte. Und zwar sprechen wir von Tim Duncan, der im besagten Draft von den San Antonio Spurs an 1. Stelle ausgewählt wurde.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Schon früh in seiner Karrie zeigte Duncan, dass er als Franchise Player und Leader der Spurs, dieses Team in den kommenden Jahren zu Erfolgen führen würde. Wir springen dabei in das Jahr 1999, die Spurs waren schon längst zu einem Topteam herangewachsen. Mit Duncan hatten die Spurs einen jungen und talentierten Spieler, der schon früh, in seiner Karriere, zu überzeugen wusste. Ebenfalls stand der alternde Hall of Fame Center David Robinson an Timmys Seite und mit Gregg Popovich besaßen die Texaner einen herausragenden Coach, der zu späterer Zeit Legendenstatus erhalten sollte. Sie beendeten die reguläre Saison mit einem herausragenden Record von 37-13, womit sie1st seed in der Western Conference belegten. Da es sich in der Saison 1998/99 um eine Lockout Season handelte, ging es schon nach 50 absolvierten Saisonspielen in die Playoffs. Diese durchliefen die Spurs mit großer Leichtigkeit, denn nachdem sie die Wolves, rund um Kevin Garnett, mit 3-1 besiegen, sowohl die Lakers, als auch die Blazers sweepten, standen die Spurs zum ersten mal in Franchise History in den NBA Finals. Dort trafen sie auf die, von Patrick Ewing und John Starks geführten, New York Knicks. Diese Finals waren allerdings nicht gerade von großer Spannung geprägt, denn nach 5 Spielen hieß es das Aus für die Knicks und die NBA Championship für die San Antonio Spurs. Zwar gehörten die Spurs schon in den Jahren zuvor zum erweiterten Favoritenkreis, doch der Gewinn der Larry O`Brien Trophy kam im Jahr 1999 trotz alledem etwas überraschend. Sollte dieser Titelgewinn den Beginn einer neuen Ära einleiten?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dominante Spurs in den 2000ern

Die 2000er Jahre gelten wohl als einer der spannendsten und aufregendsten Jahre in NBA History. In diesem Jahrzehnt bekamen wir die dominanten Lakers Jahre von 2000-2002, den Draft des wohl zweitbesten Spielers, in LeBron James (2003), aller Zeiten und natürlich die unglaublichen Jahre mitten der 2000er Jahre der San Antonio Spurs zu sehen. Auf diese wollen wir selbstverständlich etwas genauer eingehen, denn was sich in Texas entwickelte, war kaum in Worte zu fassen. Duncan war mittlerweile als bester Power Forward der Liga herangewachsen. Gregg Popovich bewies Jahr für Jahr seine außerordentlichen Fähigkeiten als Coach und Mentor, doch nicht nur das. Es bildete sich nämlich Anfang der 2000er eine Big 3 in San Antonio. Duncan war somit nicht mehr auf sich alleine gestellt, denn es reiften der französische Point Guard Tony Parker und der argentinische Shooting Guard Manu Ginobili als Sidekicks für Duncan heran. Auch nicht zu vergessen war Stephen Jackson, der bei den Spurs ebenfalls für zweistellige Punktwerte (11,7 PPG im Jahr 2003) sorgte. Das Spurs Team aus dem Jahr 2003 war extrem stark aufgestellt und somit ein großer Anwärter auf den Titel. Die Spurs ließen überhaupt keine Zweifel auf, dass es in irgendeiner Art und Weise einen anderen Champion geben könnte, denn nachdem sie im Westen die Suns, Lakers und Mavericks jeweils mit 4-2 hinter sich gelassen haben, blieben in den NBA Finals auch die New Jersey Nets mit 4-2 chancenlos. Tim Duncan gewann seinen zweiten Finals MVP und alle anderen Teams wussten, dass mit den Spurs auch in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird. Sie sollten damit Recht behalten, denn auch in den Jahren 2005 und 2007 ließen die Spurs alle anderen Teams hinter sich und gewannen jeweils die Meisterschaft.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Der uneigennützige Basketball, der von Coach Pop immer gefordert wurde, setzten die Spurs phänomenal um. Ebenfalls war ihre starke Defense ein Grund dafür, dass der Erfolg der Texaner so immens groß war. So hatten sie beispielsweise im Jahr 2005 ein Defensive Rating von 98,8, was das beste der Liga darstellte. Gepaart mit exzellenten Teambasketball und einer herausragenden Teamchemie war es den Spurs, in den besagten Jahren, möglich die gesamte Liga in Grund und Boden zu spielen. 3 Titel in 8 Jahren, das war eine wirklich starke Ausbeute. Tim Duncan (2005) und Tony Parker (2007) gewannen jeweils den Finals MVP Award. Zwar kamen nach dem Titelgewinn im Jahr 2007 keine weiteren Championships, in diesem Jahrzehnt, hinzu, doch trotzdem ist es nicht falsch von einer dominanten San Antonio Spurs Ära, in den 2000ern zu sprechen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

The Last Dance“

Jetzt werden vielleicht manche von euch etwas verwirrt sein, da die meisten Fans mit dem Satz „The Last Dance“ das letzte erfolgreiche Jahr der Chicago Bulls von 1998 in Verbindung bringen. Doch bei den Spurs von 2014 war es nicht sonderlich anders, denn nachdem die Texaner im Jahr 2013 einer der besten Finals Serien aller Zeiten, in 7 Spielen gegen die Miami Heat, rund um die Big 3 LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh, verloren hatten, stellte die Saison 2013/14 die wahrscheinlich letzte Möglichkeit dar, nochmals um den Titel mitzuspielen. Die Spurs waren deutlich gealtert. Superstar Tim Duncan war mittlerweile 37 Jahre und auch Teamkollegen Parker (31) und Ginobili (36) überschritten die 30er Marke deutlich. Es hatte sich inzwischen natürlich viel am Roster der Spurs geändert. Es kamen Rollenspieler wie Danny Green, Tiago Splitter, Patty Mills und Kawhi Leonard hinzu. Das Team war mal wieder äußerst gut aufgestellt. Auch Gregg Popovich bleib den Spurs als Coach weiterhin erhalten. Mit einem exzellenten Record von 62-20 und der Erstplatzierung im Westen ging es für die Spurs in die NBA Playoffs 2014.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In der ersten Runde taten sich die Spurs gegen hart kämpfende Dallas Mavericks extrem schwer. Diese besiegten sie von daher nur mit 4-3. In den West Semis und in den Conference Finals sollten sich die Spurs deutlich leichter tun, denn dort schlugen sie die Blazers mit 4-1 und die Thunder mit 4-2 jeweils deutlich. In den Finals hieß es dann mal wieder Duncan vs LeBron, Parker vs Wade und Ginobili vs Bosh. Die Spurs mussten wie im Jahr 2013 gegen die Miami Heat ran. Diese Serie war allerdings lange nicht so spannend, wie die ein Jahr zuvor. Denn nach 5 Spielen hieß es das Aus für die Übermacht aus Florida, womit die San Antonio Spurs sich nach 7 Jahren wieder zum Champion krönen lassen konnten. Doch keiner der Big 3 sicherte sich letztendlich die Auszeichnung als bester Spieler dieser Finalserie. Sondern der junge Kawhi Leonard, der während dieser Finalserie eine exzellente Defense an den Tag legte, gewann vollkommen verdient den Award des MVP der Finals. Die Freude der Spurs über diesen Titelgewinn war unbeschreiblich. Ein perfektes Ende, einer 15 Jahre langen erfolgreichen Ära.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Das Ende einer Ära

Nach dem Titelgewinn der Spurs im Jahr 2014, neigten sich die erfolgreichen Jahre der Texaner dem Ende zu. Tim Duncan hängte, nach seiner 17 Jahre langen erfolgreichen Karriere, die Sneaker an die Wand. Manu Ginobili folgte Duncan im Jahr 2018 ebenfalls in den Ruhestand und auch Tony Parker retirerte im Jahr 2019. Die Ära der San Antonio Spurs war vorbei. In 15 Jahren tollen Spurs Basketball erlebten wir ein Team, welches in jedem Jahr in der Lage war, an den hohen Erwartungen anzuknüpfen. Die Spurs waren praktisch in jeder Saison, von 1999-2014, ein Championship Contender. Sie verpassten in diesen 15 Jahren nicht einmal die Playoffs, was für ihre unglaubliche Konstanz und Beständigkeit sprach. Die Spurs verzückten uns Nacht für Nacht mit sehenswerten Teambasketball und einer Defense, die besser kaum sein könnte. Die San Antonio Spurs von 1999, 2003, 2005, 2007 und 2014 werden für immer eines der besten Teams aller Zeiten bleiben. Das ist garantiert!

Throwback Thursday- Karriere des Patrick Ewing

Lust auf mehr NBA Content? Folge uns auf Twitter und Instagram!

Ähnliche Artikel

The Vibes Magazine NBA Podcast

neue Folge jeden Freitag