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Shaquille O’Neal’s dominante NBA Karriere

Shaquille O'Neal's NBA Karriere

Shaquille O’Neal’s dominante NBA Karriere

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In dieser Woche beschäftigen wir uns mit einen der dominantesten NBA Spielern aller Zeiten und zwar Shaquille O’Neal. Wie immer wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen:)

Schon in Orlando ein Beast

Shaquille O’Neal’s fabelhafte NBA Karriere begann im Jahr 1992, als er im NBA Draft von den Orlando Magic an 8. Stelle gepickt wurde. Die Magic gründeten sich gerade einmal 3 Jahre zuvor, weshalb es klar war, dass sie bis daher noch keine großen Erfolge gefeiert haben. Shaq sollte dies ändern und das tat er eindrucksvoll. Nachdem die Magic in der Saison zuvor gerade einmal einen Record von 21-61 aufwiesen, führte sie Superman (sein Spitzname) zu einer Bilanz von 41-41. Zwar reichte das nicht für die Playoffs, doch O’Neal spielte eine herausragende Rookie Season, in dem er starke 23,4 Punkte, 13,9 Rebounds und 3,5 Blocks, bei 56,2% aus dem Feld averagete. Auch das ein oder andere Backboard musste leiden 😉

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Die Magic Fans waren überaus glücklich, da sie endlich ihren Messias hatten, der die Magic ins gelobte Land führen sollte. Vollkommen verdiente sicherte sich Shaq im Jahr 1993 den Award des besten Rookies des Jahres. Im Jahr darauf sollte es dann auch mit den Playoffs klappen, denn Diesel bekam einen außerordentlich talentierten Point Guard, in Penny Hardaway, an die Seite gestellt. Penny und Shaq bildeten ein tödliches Duo in Orlando, was vor allem an der beeindruckenden Entwicklung O’Neal’s zu sehen war. Er schraubte seine Punktwerte noch einmal in die Höhe (29,3 PPG) und auch bei seiner Effizienz (59,9% FG’s) legte der Center noch einmal eine Schippe drauf. Schon in seiner zweiten Saison hatte sich Shaq zu einen der besten Spieler der NBA entwickelt. Er war mit Abstand der beste Center der Liga und vor allem das Schreckgespenst von Michael Jordan. Denn in den 1995er East Semis spielte O’Neal eine großartige Serie (24,3 Pts, 13,2 Rebs, 4,0 Asts), womit er MJ und seine Bulls mit 4-2 nach Hause schickte. Dem 22 jährigen gelang in seiner dritten Saison der große Sprung bis in die NBA Finals. Gegen Hakeem, Clyde und Horry war zwar Endstation, doch jeder NBA Fan und Experte wusste, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. Herr O’Neal wusste in seiner Karriere noch viel vorzuhaben, doch das sollte nicht bei den Magic geschehen.

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Prime Shaq bei den Lakers

Im Jahr 1996 sollte es für Shaquille O’Neal vorbei sein, denn im Sommer des besagten Jahres wechselte der Center zu den Los Angeles Lakers an die Seite von Kobe Bryant. Doch die Lakers zündeten nicht gleich ein Feuerwerk ab, denn die ersten Jahre von Kobe waren nicht von großen Erfolgen geprägt. O’Neal legte sensationelle Statistiken auf, doch das sollte in den ersten drei Jahren nicht von großer Bedeutung sein, denn erst im Jahr 2000 legten die Lakers ihren ersten großen Playoff Run hin. Über Shaq’s Zahlen müssen wir nicht weiter groß sprechen, denn wenn O’Neal in der 1999/2000er Saison 28,7 Punkte, 12,7 Rebounds und 2,8 Blocks, bei 57,2% aus dem Feld auflegt, dann weiß man was einem blüht. Kobe und Shaq zogen im Jahr 2000 in die NBA Finals ein, wo sie sich gegen ein überfordertes Sixers Team mit 4-1 durchgesetzt haben.

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Das Jahr 2000 stellte mit Abstand das erfolgreichste in Shaq’s NBA Karriere dar. Mit dem MVP, der Championship und dem Finals MVP sahnte Diesel in einem Jahr gleich drei der wichtigsten Auszeichnungen im Basketball ab. Die Blühte Zeit der Lakers hatte begonnen und das lag an O’Neal und seinem kongenialen Partner Kobe Bryant. In den darauffolgenden zwei Jahren spielte sich immer wieder das selbe Muster ab. Die Lakers waren mit Abstand das stärkste Team der Liga. Shaq versetzte seine Gegner in Angst und Schrecken. Averages von 28,7 Punkten und 12,7 Rebounds im Jahr 2001 und 27,2 Punkten und 10,7 Rebounds im Jahr 2002 sprechen für sich. Gegnerische Center und Korbanlagen mussten sich in acht nehmen, wenn die Lakers mit ihrem muskelbepackten Superstar Center kamen. Die Lakers zerpflügten die gesamte Liga- Konsequenz: Weitere Titel und Erfolge für O’Neal’s Trophäensammlung. Im Jahr 2001 fielen die Indiana Pacers zum Opfer und im Jahr 2002 sweepten sie die New Jersey Nets. In beiden Finals Serien wurde O’Neal zum Finals MVP gewählt. Ziehen wir mal ein kurzes Karriere Resümee nach 10 Jahren NBA. 3x Champion, 3x Finals MVP, 1x MVP, 9x All-Star Nominierungen und 8x All-NBA Auszeichnungen. Das kann sich durchaus sehen lassen. Shaq war in den frühen 2000ern auf dem Weg Michael Jordan als bester Spieler aller Zeiten gefährlich zu werden. Superman war in seiner absoluten Prime. Viele weitere starke Jahre standen ihm eigentlich bevor. In den kommenden Jahren sollte allerdings die große Ernüchterung folgen.

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Sidekick Shaq

Im Jahr 2004 endete die Lisson mit den Los Angeles Lakers, denn Shaq und Kobe verstanden sich in den letzten beiden gemeinsamen Lakers Jahren gar nicht mehr. Kobe war mit O’Neal’s Work Ethic unzufrieden, da der Big Men oftmals zu spät oder gar nicht zum Training kam. Oder auch weil Shaq vor der Saisonvorbereitung mit 10 kg zu viel auf den Rippen in das Training kam. Die Superteam aus Los Angeles brach nach der Finals Niederlage gegen die Pistons (1:4) auseinander und Diesel musste sich nach einem neuen Team umschauen. Dies benötigt nicht viel Zeit, denn im Sommer 2004 zog es Shaq zu den Miami Heat. Dort sollte er als zweite Scoring Option neben Dwayne Wade für Erfolge für die Heat sorgen. O’Neal war immer noch ein herausragender Center, doch er war nicht mehr die Urgewalt, die er noch bei den Magic oder den Lakers war. Shaq legte in seiner ersten Heat Saison immer noch sehr gute 22,9 Punkte, 10,4 Rebounds und 1,8 Blocks, bei 60,1% aus dem Feld auf. Mit dem besten Record in der NBA ging es in die 2005er Playoffs, wo sie allerdings den Detroit Pistons mit 4-3 unterlagen. Doch in der kommenden Saison sollte es dann endlich mit dem großen Erfolg klappen. Flash und Shaq setzten sich in einer starken Eastern Conference, in dem sie Bulls, Nets und Pistons rauskegelten. O’Neal averagete zum ersten mal unter 20 Punkten in den Playoffs. Man merkte, dass sich Shaq auf dem absteigenden Ast befand, doch trotzdem war er immer noch eine große Hilfe für sein Team. In den NBA Finals standen sich die Miami Heat und Dallas Mavericks gegenüber. Flash spielte eine überragende Serie (34,7 Pts, 7,8 Rebs, 3,8 Asts) und trug die Heat fast im Alleingang zum Titel. Diesel steuerte zwar auch seinen Anteil mit bei (13,7 Pts, 10,2 Rebs, bei 60,7% aus dem Feld), doch Dirk Nowitzki hielt den ehemaligen Superstar sehr gut in Schach. Anyway, die Heat setzten sich mit 4-2 gegen die Mavs durch, wodurch sich Shaq seine vierte NBA Championship in den Trophäenschrank stellen durfte.

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Der Finals MVP ging eindeutig an Dwayne Wade, doch Shaq hatte bewiesen, dass er sich fügen konnte und ein exzellenter Teamspieler ist. Der Center verbrachte noch zwei weitere Jahre bei den Miami Heat, doch ohne großen Erfolg. Im Jahr 2008 entschied sich der Hall of Fame Center für einen Tapetenwechsel.

Eine wahnsinnige Karriere

Wir wollen uns zum Abschluss dieses Beitrags gar nicht so sehr mit den letzten drei Jahren des Centers beschäftigen, denn die waren von keiner großen Bedeutung. Innerhalb von drei Jahren lief Shaq für drei verschiedene NBA Teams auf. Von 2008 bis 2009 spielte er für die Phoenix Suns, von 2009 bis 2010 zog es ihn nach Cleveland und sein letztes NBA Jahr verbrachte Superman in Boston. Wir wollen uns viel lieber an die Prime Version von Shaquille O´Neal erinnern, denn dort spielte er relevanten und kompetitiven Basketball. Gegnerische Korbanlagen mussten sich regelmäßig in acht nehmen nicht zerstört zu werden. Die Dominanz und Stärke, die Shaq während seiner ersten 13 Karrierejahre aufzeigte, war mehr als nur beeindruckend. O’Neal gehört ohne Zweifel zu den besten Spieler aller Zeiten. Zum Abschluss wollen wir euch nochmal all seine Erfolge und Auszeichnungen präsentieren. Shaq wurde: 4x NBA Champion, 3x Finals MVP, 1x MVP, 15x All-Star, 14x All-NBA Berufungen, darunter 8x das All-NBA 1st Team, 3x NBA All-Defensive 2nd Team, Rookie of the year 1993, 2x NBA Scoring Champion. Ebenfalls wurden seine Trikotnummern bei den Lakers (34) und den Heat (32) retired. Wir blicken auf eine erfolgreiche Hall of Fame Karriere von einen der besten Spieler aller Zeiten zurück.

Die 2011-2014er Miami Heat- Throwback Thursday

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