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The Vibes Drive-In: Heat (1) vs. Hawks (8)

Die Miami Heat haben den ersten Schritt für die Rückkehr in die NBA Finals genommen. Für die Hawks geht es nach der Cinderella-Story im vergangenen Jahr nun nach fünf Spielen in die Offseason. In einem kurzen Recap der Playoffserien möchten wir euch mit schnellen Takeaways versorgen, wie es im Drive-In eures Vertrauens üblich ist. Was fiel besonders auf? Gab es Überraschung? Zu welchen Mitteln haben die Coaches gegriffen? Wie die Go-to-Guys aussahen oder welche Spieler einen Breakout erleben durften, sind Appetizer oder auch Hauptgerichte, die ihr bei uns zum Mitnehmen bekommt!

Die Serie im Überblick:

Game 1 @Miami: 91-115
Game 2 @Miami: 105-115
Game 3 @Atlanta: 110-111
Game 4 @Atlanta: 110-86
Game 5 @Miami: 94-97

1. Miamis defensive Variabilität ist beeindruckend

Kyle Lowry, Jimmy Butler, PJ Tucker und Bam Adebayo gehören nicht nur zu den besten individuellen Verteidigern der NBA, nein, sie sind im Normalfall auch 80% der Starting Five der Miami Heat. In den letzten fünf Spielen haben sie eindrucksvoll zur Schau gestellt, wie sie ihrem Gegner das Leben schwer machen können. Doch nicht nur die Stars der Heat haben am defensiven Ende stark performt. Auch Gabe Vincent, Caleb Martin oder Dewayne Dedmond haben das defensive Assignment angenommen und gezeigt was die Disziplin und Geschlossenheit der »Heat Culture« für einen Effekt haben kann. Besonders Trae Young hat die Variabilität dabei zu spüren bekommen: „I havent been guarded like this (…) consistently since High School“ sagte der All-Star nach Game 4. Sein Scoring Average fiel von 28.4 (Regular Season) auf 15,4 Punkte pro Partie, was den zweitgrößten Einbruch der letzten 25 Jahre bedeutet.

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2. Lichtblick für die Hawks: De’Andre Hunter

Für Hunter war es nach der Serie gegen die Knicks in der Vorsaison erst der zweite Postseason-Auftritt seiner (noch jungen) Karriere. Der so häufig von Verletzungen heimgesuchte Forward, der auch in dieser Saison wieder zwei Monate über den Jahreswechsel verpasste, zeigte, wieso die Hawks ihn 2019 an vierter Stelle pickten. 21,2 Punkte in den fünf Spielen gegen die Heat stehen bei starken Quoten (47,4 3P%, 67 True Shooting %, 66,3 eFG%) in den Büchern. Mit jedem Spiel wurde der 24-Jährige selbstbewusster, konnte aber auch mit 35 Punkten im fünften Spiel das Ausscheiden seiner Mannschaft nicht verhindern. Für die nächste Saison besitzen die Hawks eine Team Option für Hunter. Bei solchen Leistungen wären rund 10 Millionen Dollar für die eine Saison ein echtes Schnäppchen. Bleibt er verletzungsfrei, könnte eine wahre Breakout-Saison bevorstehen.

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3. Jimmy Butler is on a Mission!

47 Punkte in Game 2 (Playoff Career-High) und 36 Punkte in Game 4 sind schon ziemliche Ansagen an den Rest der Liga, dass mit »Jimmy Buckets« und den Heat in diesen Playoffs wieder zu rechnen ist. Interessant dabei ist, dass Butler den Dreier für sich wiederentdeckt hat. In der Regular Season nahm er gerade einmal zwei Longballs pro Spiel und traf davon miese 23 Prozent. In den vier Spielen, in denen er in der ersten Runde zum Einsatz kam, bevor ihn eine Verletzung ausbremste, nahm er doppelt so viele Threes und traf diese hochprozentig (43,8%). Den Effort den er auch in diesem Jahr wieder einmal »of the charge« wie der Amerikaner sagen würde. Er ist der Spieler, der bei den Heat den Ton angibt und trotz der Auseinandersetzung mit Coach Spoelstra in der Regular Season dessen uneingeschränktes Vertrauen besitzt. Nach Game 2 sagte Spo: „Jimmy is a Max-Guy, a Go-to-Guy, a killer (…)“. Enough said, könnte man meinen.

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4. Trae allein reicht den Hawks in diesem Jahr nicht

Was Trae Young für einen Aufriss machen kann, haben wir in den Playoffs der vergangenen Saison gesehen. Außerdem sagt man, wenn man den besten Spieler beider Mannschaften auf dem Platz hat, kann man eine Serie gewinnen. Allerdings war Trae in dieser Serie meilenweit davon entfernt, der beste Spieler zu sein und obendrauf kommt, dass er neben Hunter kaum Unterstützung bekam. Bogdan Bogdanovic, der im bereits im Vorjahr mit seiner Konstanz zu kämpfen hatte, tauchte auch in dieser Serie wieder auf und ab. Danilo Gallinari, der gerade offensiv mit seinem Shotmaking für Entlastung sorgen sollte, hatte in Game 1 mit 17 Punkten sein bestes Spiel für die Hawks. Der defensive Rückhalt in Clint Capela fiel durch seine Knieverletzung aus dem Play-In Tournament aus, wodurch Trae Young auch ein Partner im Pick-and-Roll fehlte. Kevin Huerter, der vor der Saison noch als möglicher MIP Kandidat gehandelt wurde, suchte gegen die Defense der Heat vergebens nach seiner Form. Er traf nur 36 Prozent seiner Würfe und war damit nicht wirklich eine Gefahr. Insgesamt kam von den Hawks in diesen Playoffs viel zu wenig. Nach einer schwachen Regulären Saison war allerdings auch nicht zwingend mit einem Run wie dem aus der vergangenen Saison zu rechnen.

 

 

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