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Throwback Thursday- Die Karriere des Tracy McGrady

Die Karriere des Tracy McGrady

Throwback Thursday – Die Karriere des Tracy McGrady 

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es aber nicht zwangsläufig nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship-Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. In der heutigen Ausgabe betrachten wir die Karriere einer waschechten NBA Legende- Tracy McGrady. 

Tracy McGrady in Toronto

Tracy McGrady ist einer der besten Scorer in NBA History. Doch wie jeder große NBA Spieler begann auch T-Mac als Rookie. Im 1997er NBA Draft wurde McGrady von den Toronto Raptors gedraftet. Die Raptors waren zu der Zeit noch eine sehr junge Franchise, weshalb es darauf ankam sich erst einmal aufzubauen und sich mit der Zeit zu entwickeln. T-Mac zu den Raptors, das klingt aufjedenfall sehr vielversprechend, da er dort mit seinem Cousin Vince Carter zusammenspielen konnte.

Sagen wir es mal so: In seiner ersten NBA Saison brillierte der damals 19 Jährige nicht gerade, doch das war zu diesem Zeitpunkt auch nicht entscheidend. Denn die Raptors legten eine grauenhafte Spielzeit hin, die geprägt war von Misserfolgen und Rückschlägen. McGrady spielte, wie gesagt, eine durchschnittliche Rookie Saison. Der Forward erzielte in 64 Spielen passable 7 Punkte, 4,2 Rebounds und 1,5 Assists, bei 45% aus dem Feld und 34,1% von der Dreierlinie.

Abgehakt, T-Macs Rookie Saison ist ohne großes Aufsehen hinter sich gebracht worden und auch in seiner zweiten Saison erfolgte nicht der große Sprung nach vorne. Zwar gelang ihm nicht seine große Breakout Saison, allerdings verbesserte er sich in allen wesentlichen Statistiken. 9,3 Punkte, 5,7 Rebounds und 2,3 Assists, bei 43,6 prozentiger Feldwurfquote, so lauteten die Statistiken des Sophomores. Der Durchbruch gelang T-Mac noch nicht, dafür tauchte der Super Athlet oftmals in Highlight Tapes, aufgrund seiner scheppernden und spektakulären Dunks, auf.

Der Teamerfolg lies zwar noch auf sich warten, aber in seiner Senior Season stellte T-Mac sein außerordentliches Potenzial unter Beweis. Die Raptors steigerten sich von Jahr zu Jahr und genau das traf auch auf McGrady zu. In seiner 3.Saison legte er zum ersten mal zweistellige Punktwerte im Schnitt auf und auch in Sachen Rebounds und Assists erwies der Forward großes Entwicklungspotenzial.

Mit den Cousins Carter und T-Mac ging es zum ersten mal in die Playoffs, wo sie sich zwar äußerst deutlich gegen die New York Knicks geschlagen geben mussten (0-3), doch trotzdem können die Raptors mit T-Mac auf eine vielversprechende Zukunft schauen. Oder?

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Prime T-Mac

Nachdem die Toronto Raptors im Jahr 2000 nach und nach auseinander gebrochen waren, entschied sich T-Mac ein neues Kapitel, bei einer neuen Franchise, zu starten.

Als Franchise Player wechselte Tracy vor der Saison 2000/01, ins sonnige Florida, zu den Orlando Magic. Und gleich von Beginn an zeigte T-Mac was in ihm steckte, denn er entwickelte sich vom athletischen Freak zu einem all around Monster. Drives, Midranger, Dreier – es gab nichts was der siebenmalige All-Star nicht konnte.

Er transformierte sich in seinen vier Jahren bei den Magic zu einer offensiven Maschine und zu einem defensiven Monster. In seiner ersten Magic Saison averagete der athletische Forward starke 26,8 Punkte, 7,5 Rebounds und 4,6 Assists. Der Grund für sein verbessertes Scoring lag definitiv an dem Fakt, dass er in Orlando den Status als unangefochtener Franchise Player erhielt, was bei den Raptors zuvor noch nicht der Fall war.

T-Mac war von 2000-2004 am Zenit seines Schaffens. Der Forward zerstörte Nacht für Nacht gegnerische Defensivreihen mit seinen phänomenalen Fähigkeiten auf dem Basketballfeld.

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Doch ein Problem zog sich in T-Macs Orlando Zeit, wie ein roter Faden, konsequent durch. Und zwar mangelte es an Playoff Erfolgen! Tracy konnte machen was er wollte, die Qualität des Rosters reichte scheinbar nicht aus, um die gewünschten Erfolge zu erzielen. In seiner ersten Magic Saison erreichten sie nicht mal die Playoffs.

Und in den kommenden drei Jahren sollte sich die Situation auch nicht sonderlich verbessern, da die Magic jeweils relativ früh in den Playoffs ausschieden. Wir wollen trotzdem nicht nur über die negativen Aspekte in T-Macs Prime Time Zeit bei den Magic sprechen, denn der Forward war zu der Zeit wohl der spektakulärste Spieler der NBA.

In den Saisons 2002/03 (32,1 PPG) und 2003/04 (28 PPG) lies er sich jeweils zum Scoring Champion krönen. McGrady`s Skillset war äußerst vielseitig und variabel, weshalb er in seinem Spiel eine Menge Varianz an den Tag legte. Doch nach vier spektakulären Jahren in Orlando wollte T-Mac sein nächstes Ziel anstreben: Die NBA Championship!

Die Chip in Houston?

Die Zeit für Erfolge war gekommen! In Orlando bewies Tracy McGrady seine sensationelle Scoring Ability, doch in Houston besaß T-Mac das Ziel, von einer Scoring Maschine zum Leader eines Championship Teams heranzuwachsen.

Zusammen mit Hall of Fame Center Yao Ming strebten die Rockets unter allen Umständen den Titel an. Mit einem guten Team an T-Macs Seite (Yao Ming, Dikembe Mutombo) war das Ziel der Championship nicht gerade unrealistisch. Mit einer starken Regular Season (51-31 Record) sicherten sich die Texaner einen sicheren Playoff Platz im Westen.

Vor allem ein Spiel bleibt jedem NBA Fan in Erinnerung, wenn man den Namen Tracy McGrady hört. Der Superstar erzielte Im Spiel gegen die San Antonio Spurs wahnsinnige 13 Punkte in 35 Sekunden und gewann das Spiel nach einem 12 Punkte Rückstand dann doch noch.

Doch auch bei den Rockets rühmte sich der Forward nicht gerade mit Playoff Erfolgen, was auch unter anderem an den vielen Ausfällen der Rockets lag. T-Mac konnte man, wie immer keinen Vorwurf machen, denn er averagete in den Playoffs bockstarke 30,7 Punkte, 7,4 Rebounds und 6,7 Assists. Trotzdessen kamen sie in sieben Spielen nicht an Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks vorbei.

In den nächsten Jahren setzten sich die Verletzungsprobleme der Texaner fort. McGrady verpasste den Großteil der 2005/06er Regular Season, aufgrund einer komplizierten Rückenverletzung. Die Rockets verpassten in diesem Jahr 2006 die Playoffs.

Wie sollte es weitergehen? T-Macs beste Zeiten waren vorbei. Von Jahr zu Jahr bauten die Leistungen des mehrfachen All-Stars kontinuierlich ab. Nachdem McGrady in der Saison 2006/07 noch starke 24,6 Punkte aufzulegen wusste, brachte er 2 Jahre später nur noch 15,6 Punkte aufs Parkett. Klar, T-Mac war zu dem Zeitpunkt immer noch ein renommierter All-Star, allerdings nicht mehr auf dem Level wie es zu Orlando Zeiten noch üblich war.

Doch mit den Playoff Erfolgen wurde es auch in den nächsten 3 Jahren nichts. Sowohl im Jahr 2007, als auch im Jahr 2008 schieden die Rockets in der 1. Playoffrunde, jeweils gegen die Utah Jazz, aus. In der Saison 2008/09 reichte es nicht einmal mehr für die Postseason.

Die Zeit von T-Mac bei den Rockets neigte sich, mit dem Verpassen der Playoffs im Jahr 2009, dem Ende zu. Zwar spielte Tracy McGrady noch bis 2013 bei den Knicks (2010), den Pistons (2010/11), den Hawks (2011/12), den chinesischen Qingdao Eagles (2012/13) und den Spurs, er konnte aber nicht mehr an seine Hochzeiten anknüpfen.

Hall of Famer Tracy McGrady

Nach der Zeit bei den Houston Rockets ging es für McGrady steil bergab. Der ehemalige NBA Superstar absolvierte anschließend noch zwei weitere Spielzeiten und zwar bei den Detroit Pistons und den Atlanta Hawks. Doch diese Saisons sind nicht repräsentativ für T-Macs tatsächlichen Errungenschaften in der NBA.

Erinnern wir uns lieber an die Raptors, Rockets und vor allem Orlando Magic Zeiten, wo T-Mac uns mit spektakulären Highlights, Plays und Dunks verwöhnte. Er gehört ohne Frage zu den besten Scorern aller Zeiten. Zwar war er, anders Michael Jordan oder Kobe Bryant, nicht gerade ein Playoff Garant, doch das änderte nichts an seinem beeindruckenden Skillset. Nicht nur zeichnete sich Tracy durch seine überragende Athletik aus, er eignete sich über die Jahre auch ein herausragendes basketballerisches Können an.

Kein Wunder, dass er in seinen besten Zeiten jedem Anderen überlegen war. Lakers Legende Kobe Bryant traf es wohl am besten:

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Tracy McGrady war ein herausragender Basketballspieler. Er dominierte Mitte der 2000er die NBA in in allen Facetten nach Belieben. Zwar gelang es ihm nie, die NBA Championship an sich zu reißen, doch eine NBA Legende wird T-Mac immer bleiben. Vollkommen zurecht wurde T-Mac im Jahr 2017 in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen.

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