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Top 25 Defender in der NBA

Defense First Zone Defense

Die Defense in der NBA ist so ein Thema für sich. Was einen starken Defender ausmacht, habe ich im ersten Defense First! Artikel geschildert. Klar, da gibt es den Defensive Player of the Year Award, aber wie aussagekräftig dieser Titel letztendlich wirklich ist, darüber lässt sich definitiv streiten. Außerdem gewinnen dir die Regular Season Awards noch lange keine Championships. Dieses Ranking soll nicht den besten Defender der laufenden Saison küren, sondern vielmehr die Defender auszeichnen, die letztendlich wirklich einen Unterschied machen. Dabei gilt es auch zu beachten, dass diese Rangliste auf keinen Fall objektiv ist und keinen Anspruch auf Richtigkeit besitzen soll.

Kriterien und Einteilung

Für die Leistung eines Spielers und die eines Teams gibt es einen Boxscore, der sich mit etwas Übung kinderleicht verstehen lässt. Darauf steht, welcher Spiele wie viele Würfe genommen und davon getroffen hat, wie oft jemand den Ball verloren hat und wie viele Blocks, Steals, Assists oder Fouls die Spieler gesammelt haben. Wenn man sieht Spieler XY hat 35 Punkte gemacht, dann kann man häufig davon ausgehen, dass der Spieler auch ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Wenn man jetzt aber liest ein Spieler hat Defensiv Rebounds geholt und je einen Steal und Block, dann denkt man nicht unmittelbar daran, dass der Spieler überragend verteidigt hat. Um das anhand von Statistiken zu beurteilen, geht der Blick schnell auf die Advanced Stats und man schaut sich das Defensive Rating oder das Defensive Box Plus/Minus an. Klar können diese Statistiken eine gewisse Auskunft geben, doch so richtig individuell sind diese Zahlen nicht. Deshalb ranke ich die Spieler nicht primär anhand der Daten, sondern anhand der Fähigkeit „vor“ dem Gegner zu bleiben und ihn dadurch davon abzuhalten einen Korb zu werfen und der Intelligenz sowie der Disziplin, was beides für mich eine große Rolle in der Verteidigung spielt.

Außerdem werde ich nicht nach dem Motto „Die fünf besten Defender auf jeder Position“ ranken, sondern in den Kategorien Guards, Forwards und Center. Aufgrund der unterschiedlichen Mengenverhältnisse gibt es eine Top 10 bei den Guards und Forwards und eine Top 5 bei den traditionellen Bigs, wodurch wir immer noch auf eine Anzahl von 25 Spielern kommen.

Top 5 Center

5. Platz: Jarrett Allen (Cleveland Cavaliers)

Allen ist ein starker, aber im Vergleich zu den anderen Big Men in diesem Ranking, noch kein elitärer Ringbeschützer. Außerdem wird eine auf Switching fokussierte Defense für die Playoffs eher zum Nachteil für ihn.

4. Platz: Joel Embiid (Philadelphia 76ers)

Embiid ist alles, aber keine Defensive „liability“. Vielmehr ist er ein guter Defender, aber für eine bessere Platzierung sind seine Kontrahenten in einigen Aspekten noch einmal besser als der MVP Kandidat.

3. Platz: Clint Capela (Atlanta Hawks)

Capela war zu seinen Zeiten bei den Rockets mit P.J. Tucker einer der wenigen, die den Laden defensiv zusammengehalten haben. Capela ist von allen fünf Centern in dieser Rangliste wohl der eheste, der sowohl Ringschutz liefert, als auch in der Lage ist, das Pick and Roll zu switchen.

2. Platz: Myles Turner (Indiana Pacers)

Der in so vielen Trade Gerüchten auftauchende Turner hat sich zu einem der besten Defensiven Bigs der Liga etabliert. 3,4 Blocks pro Spiel sind die meisten in der NBA. Außerdem ist er ähnlich wie Capela durch seine Mobilität in der Lage, mehr als eine Drop Coverage zu spielen.

1. Platz Rudy Gobert (Utah Jazz)

Rudy Gobert ist unangetastet der besten traditionelle Big Man der Liga. Zwar ist er nicht in der Lage gegen kleine Guards wie Steph oder Dame zu switchen, dafür ist seine Präsenz in der Zone so stark, dass er diese Nachteile vergessen lässt. Er blockt fasst drei Würfe pro Partie (2,9) und hält Würfe, die er verteidigt (19 pro Spiel, Ligahöchstwert) bei einer Quote von 43,1 Prozent. Das klingt erstmal nicht außergewöhnlich, aber dafür, dass er sich kaum am Perimeter aufhält, sondern seine Gegenspieler fast ausschließlich in Ringnähe findet, ist diese Quote ein Phänomen. Ein Beispiel für seine Dominanz ist dieses Spiel der Jazz in San Antonio aus dieser Saison:

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Top 10 Forwards

10. Platz: Kevin Durant (Brooklyn Nets)

Durant hat bereits auf der größten Bühne gezeigt, dass er zu den besten Two-Way Spielern der Liga gehören kann. Wie sehr er diese Rolle in Brooklyn ausfüllen kann und wird, besonders in den Playoffs, wird spannend zu beobachten sein.

9. Platz: P.J. Tucker (Milwaukee Bucks)

Schweizer Taschenmesser kann man ihn nennen und vielleicht der personifizierte Switch- und Three-And-D Spieler. Egal, ob als Center im Micro-Ball der Rockets oder Defender von Durant, Curry oder Thompson in den Playoffs hat Tucker bewiesen, dass er zu den besten Defendern der Liga gehört.

8. Platz: Mikal Bridges (Phoenix Suns)

Bereits am College bei Villanova galt er als exzellenter Verteidiger. Diese Rolle hat er eindrucksvoll in der NBA bestätigt. Aufgrund mangelnder Playoff Erfahrung nicht weiter oben im Ranking. Wenn diese kommt, wird Bridges bald zum All Defensive First Team gehören.

7. Platz: LeBron James (Los Angeles Lakers)

LeBron ist nicht der Sohn von Vater Zeit. Sein IQ auf dem Feld ist unmatched und dadurch gehört er trotz der nachlassenden lateralen Geschwindigkeit immer noch zu den besten Defendern in der Association.

6. Platz: Paul George (Los Angeles Clippers)

PG ist in der Lage, alle Guards der Liga in Schach zu halten. Sowohl lateral als auch vertikal. Selbst gegen größere Spieler ist George ein gutes Matchup.

5. Platz: Draymond Green (Golden State Warriors)

Green ist seit Jahren einer der besten defensiven Big Man der Liga. Er ist in der Lage Positionen eins bis fünf zu verteidigen und außerdem der absolute Anker in der Verteidigung der Warriors. Gerade in den Playoffs hat sich Green längst bewiesen, was ihm einen Platz in der Top 5 bringt.

4. Platz: Jimmy Butler

Jimmy Buckets hat sich seinen Namen in der NBA zu Beginn seiner Karriere an der Seite von D-Rose in der Defense gemacht. Schaut man sich die Playoffs aus dem letzten Jahr an, sieht man, dass er eindeutig zu den besten Defendern der Liga gehört.

3. Platz: Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Buck)s

Der Defensive Player of the Year aus dem vergangenen Jahr bringt alles mit, um langfristig der beste Defender der Liga zu werden. Seine Playoff Karriere, in der er nicht immer den besten Spieler des Gegners verteidigt hat, bringt ihm lediglich Platz drei ein.

2. Platz: Anthony Davis (Los Angeles Lakers)

AD hat in der Bubble gezeigt, dass er in den entscheidenden Momenten von Damien Lillard, Nikola Jokic und Jimmy Butler alles wegverteidigten kann, was sich ihm in den Weg stellt.

1. Platz: Kawhi Leonard (Los Angeles Clippers)

Der Roboter ist immer noch der beste und vielseitigste Defender der Liga. Wer eine Kostprobe davon braucht, sollte sich die letztjährige Bubble reinziehen, wo er auf einem außergewöhnlichen Niveau verteidigte. Kommen die Playoffs, möchte ich „The Claw“ in meiner Mannschaft haben, weil niemand sowohl On- als auch Offball so stark verteidigt.

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Top 10 Guards

10. Platz: Patty Mills (San Antonio Spurs)

Mills gehört seit Jahren zu den besten Verteidigern auf der Point Guard Position und deshalb in die Top 10 der Guards.

9. Platz: Jaylen Brown (Boston Celtics)

Als Rookie machte er bereits einen phänomenalen Job in den Playoffs gegen LeBron James. Mittlerweile gehört er zu den besten Wing-Defendern der Liga.

8. Platz: Malcolm Brogdon (Indiana Pacers)

Seine Bewegungen mögen zwar manchmal träge aussehen, doch seit einigen Jahren kann sich Brogdon berechtigte Hoffnung auf die Mitgliedschaft in einem All Defensive Team machen.

7. Platz: Dennis Schröder (Los Angeles Lakers)

Seine Mentalität und seine Geschwindigkeit machen ihn zu einem der besten Perimeter Defender der Liga. Die defensive Entwicklung, die er in den vergangenen Jahren gemacht hat, ist bemerkenswert.

6. Platz: Luguentz Dort (Oklahoma City Thunder)

Lu Dorts Defense gegen James Harden war das Beste, was ich bis jetzt gegen „The Beard“ spielen sehen habe. Sein Impact auf diese Playoff Serie war beeindruckend. Er könnte, wie Mikal Bridges, auch höher gerankt werden – dafür muss er sich jedoch erst in der Liga beweisen.

5. Platz: Marcus Smart (Boston Celtics)

Marcus Smart ist vielleicht der beste Verteidiger auf seiner Position. Back-to-back All Defensive First Team Mitgliedschaften sichern ihm einen Platz in der Top Five. Seine Hitzköpfigkeit, die ihm immer wieder zum Verhängnis wird, verhindert, dass er nicht höher platziert ist.

4. Platz: Chris Paul (Phoenix Suns)

Bei Chris Paul verhält es sich ähnlich wie bei LeBron James. Seine Spielintelligenz lässt es zu, dass er trotz seines Alters noch zu in der Lage ist die besten Guards der Liga zu verteidigen. Insgesamt neun All-Defensive Teams sind ein beachtliches Resümee.

3. Platz: Ben Simmons (Philadelphia 76ers)

Wie bei seinem Buddy Embiid verhält es sich so, dass er stark verteidigt, es andere aber noch besser machen. Er gilt als möglicher DPOY in dieser Saison und als Point Guard kann er alle Positionen verteidigen. Schnelligkeit und Größe verleihen ihm besondere Möglichkeiten auf seiner Position.

2. Platz: Dejounte Murray (San Antonio Spurs)

Bereits in seinem Sophomore Jahr wurde Murray Mitglied des All-NBA Defensive Second Teams. Im Folgejahr wurde er durch einen Kreuzbandriss ausgebremst. Murray ist der Stärkste, wenn es darum geht, Guards Onball zu verteidigen. Sky is the limit!

1. Platz: Jrue Holiday (Milwaukee Bucks)

Jrue gilt ligaintern als der beste Verteidiger der Liga. Wer bin ich, dem zu widersprechen. Holiday verteidigte in der Vergangenheit immer den besten Spieler des gegnerischen Teams, egal ob das KD oder James Harden war. Bei den Bucks hat er nun mit Giannis einen weiteren Elite-Defender an seiner Seite, was ihn entlasten dürfte und ihn damit noch stärker machen wird.

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Diskussion in unserem NBA Podcast

Da ein solches Ranking naturgemäß eine Menge Diskussionsstoff liefert und jeder NBA-Fan vermutlich seine eigene Meinung und eigene Präferenzen dazu hat, haben wir diesen Artikel in der aktuellen Folge unseres The Vibes Magazine NBA Podcasts auch noch einmal diskutiert. Jonas, Marius & Tim hatten dabei recht unterschiedliche Meinungen zu einigen der Spieler und haben versucht sich gegenseitig zu überzeugen. Hört gerne mal rein und sagt uns im Anschluss auf Instagram, wie ihr die Debatte seht!

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