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Die 2019er Toronto Raptors- Throwback Thursday

Toronto Raptors 2019- Throwback Thursday

Die 2019er Toronto Raptors- Throwback Thursday

Am „Throwback Thursday“ möchten wir euch jeden Donnerstag Teams aus der Vergangenheit vorstellen, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Dabei geht es zwangsläufig nicht nur um Teams, die sich am Ende auch die Championship- Ringe angesteckt haben, sondern auch um jene, die es versäumt haben, sich die Krone aufzusetzen. Der heutige Artikel soll sich mit den Bad Boy Pistons aus den 2000er Jahren auseinandersetzen. Was machte die Pistons stark? Was erreichten sie in ihrer Blütezeit? Und zum Schluss haben wir noch einen kleinen Bezug zu den aktuellen Detroit Pistons;) Viel Spaß beim Lesen:)

Eine perfekte Offseason

Nach der Niederlage in den Western Conference Finals 2018 gegen die Cleveland Cavaliers waren die Raptors festentschlossen, sich in der Offseason zu verstärken. Doch wie sollte man das Duo, bestehend aus Kyle Lowry und DeMar DeRozan, trennen können? Sie waren über Jahre hinweg beste Freunde geworden, doch der Erfolg der Raptors musste aus der Sicht von Raptors GM Masai Ujiri an erster Stelle stehen. Von daher entschieden sich die Raptors zu einem Umbruch in der Offseason. Die NBA Championship sollte das Ziel sein und von daher kam einer der größten Offseason Trades in NBA History zu Stande. Die Raptors tradeten DeMar DeRozan, Jakob Poeltl und einen 1st Round Pick nach San Antonio, wofür sie im Gegensatz Kawhi Leonard und Danny Green erhielten.

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Was ein Trade! Die Frage ist nur, ob sich dieser Trade auch lohnen würde, denn Kawhi war zu dem Zeitpunkt ein Abo All-Star und über die Jahre hinweg ist er auch zu einem begnadeten Scorer geworden. Und den würden sie auch brauchen, um die angestrebten Ziel zu erreichen. Danny Green war schon immer ein exzellenter Shooter, weshalb er ohne Zweifel eine nachvollziehbare Verpflichtung war. Dazu kamen ordentliche Rollenspieler wie Marc Gasol, Jeremy Lin, Patrick McCaw oder Chris Boucher hinzu. Man sieht also, die Raptors hatten in der Offseason einen ordentlich Job gemacht. Sie setzten auf alle Fälle ein Zeichen, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. Jetzt würde es nur noch entscheidend sein, wie sich das Team aufeinander abstimmt, wie die Mechanismen im Team greifen und ob genug Scoring vorhanden sein wird. Denn die Defense sah herausragend aus, doch wer sollte die Scoring Rolle bei den Raptors übernehmen? Natürlich Kawhi Leonard der ohne Zweifel der beste Spieler seines Teams war. Jetzt musste er nur noch die Rolle des Franchise Players einnehmen und sein Team zu einer guten Regular Season Bilanz führen, damit sie sich für die Playoffs eine gute Ausgangssituation erarbeiten würden.

Eine herausragende Regular Season

Die Offseason war vorüber und von daher ging es im Anschluss in die NBA Saison 2018/19. Die Toronto Raptors waren einer der Topfavoriten im Osten. Neben den Milwaukee Bucks galten sie als einer der heißesten Anwärter auf die NBA Finals. Die Mannschaft war ausgewogen, spielte sich mit der Zeit gut ein und war von Nick Nurse gut gecoacht. Die Raptors waren wie geschaffen für die Regular Season und das merkte man auch an ihren Auftritten. Ein exzellenter Kawhi Leonard führte die Raptors bis auf den 2nd seed in der Eastern Conference. The Claw performte in der 2018er/19er NBA Saison auf absoluten MVP Niveau. Er war sowohl auf offensiver, als auch auf defensiver Seite, der klar beste Spieler der Toronto Raptors. Leonard averagete sensationelle 26,6 Punkte, 7,3 Rebounds uns 3,3 Assists, bei 49,6% aus dem Feld und 37,1% von der Dreierlinie. Kawhi bewies eindrucksvoll, dass er die erste Scoring Option eines Contenders sein kann.

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Doch nicht nur Leonard spielte herausragend, die gesamte Raptors Mannschaft agierte wunderbar zusammen. Besonders machte sich Pascal Siakam aufmerksam, der aufgrund einer phänomenalen Leistungssteigerung (von 7,3 PPG auf 16,9 PPG) als einer der vielversprechendsten Spieler der Liga galt. Insgesamt 6 Spieler der Toronto Raptors scorten in dieser Saison zweistellig. Mit einem Offensiv Rating von 113,1 PPG spielten die Raptors eine sehr starken Basketball und darauf kommt es in der Regular Season am meisten an. Doch nicht nur die Offense war großartig, auch die Defense stellte eine besondere Stärke des Raptors Spiels dar. Auch die Verteidigung war alles andere als schlecht, denn mit einem Defensivrating von 107,1 OPPG waren die Raps, auch in diesem Bereich, eines der besten Teams der NBA. Eine Gesamtbilanz von 58-24 stand schlussendlich zu Buche, womit sie lediglich hinter den Bucks im Osten finishten. Mit einer sehr guten Ausgangssituation ging es also in die NBA Playoffs 2019. Diese sollten alles andere als langweilig werden.

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2019 das Jahr der Toronto Raptors

Nach einer exzellenten Regular Season ging es für die Toronto Raptors in die 2019er Postseason. Diese Playoffs sollten vollkommen verrückt werden. In der ersten Playoffrunde ließ man mit Leichtigkeit die Orlando Magic, mit 4-1, hinter sich. Dieser Seriensieg war zu erwarten. Lediglich das erste Spiel gab man an die Magic ab. In den Eastern Conference Semi Finals waren die Philadelphia 76ers der Gegner. Diese Serie ging bis in 7 Spiele und war von der ersten Minute an durchweg spannend. Es trafen zwei hochklassige Teams aufeinander. Die Sixers mit ihren beiden Superstars in Joel Embiid und Ben Simmons. Auf der anderen Seite die Raptors mit Kawhi Leonard und Kyle Lowry. Diese Serie versprach spannend zu werden und genau so kam es auch. Die Serie ging bis in ein entscheidendes Spiel 7. Und selbst Game 7 war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Und der Rest ist NBA Geschichte:

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In den Eastern Conference Finals trafen die Toronto Raptors auf die Milwaukee Bucks, mit ihrem MVP in Giannis Antetokounmpo. Auch diese Serie war hochgradig spannend, vor allem in den ersten beiden Spielen kamen die Raptors ordentlich ins Schwitzen. Mit einem 0-2 Rückstand ging es zurück nach Toronto. Von diesem Zeitpunkt an bestimmten die Raptors den Ausgang der Serie. Die Raps gewannen 4 Spiele in Folge, womit sie den MVP von 2019 rauswarfen und in die NBA Finals einzogen. In den NBA Finals trafen die Kanadier auf den amtierenden Champion aus Golden State. Allerdings waren die Warriors vom Pech verfolgt, denn Superstar Kevin Durant fiel während der gesamten Serie aus und Klay Thompson verletzte sich in Spiel 6 der Serie schwer. Die Raps nutzten diesen Vorteil natürlich aus und gewannen die Finals mit 4-2. Das bedeutete die erste Championship in Franchise History. Kawhi Leonard war der beste Spieler dieser Finals und legte sensationelle 28,5 Punkte, 9,8 Rebounds und 4,2 Assists, bei 43,4% aus dem Feld und 35,7% von der Dreierlinie auf. Vollkommen verdient sicherte er sich den Finals MVP Award. Die Raptors vollendeten eine Traumsaison, die kaum besser hätte laufen können.

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Die große Stärke Torontos

Die Stärken der Toronto Raptors waren in dieser besagten 2018er/19er besonders deutlich zu sehen. Sie waren eines der besten Teams der NBA, sowohl in der Regular Season, als auch in den Playoffs bewiesen die Raptors ihre Variabilität. Das ist auch das richtige Stichwort, denn die Raptors waren in ihrem Meisterschaftsjahr besonders von ihrer Tiefe geprägt. Wie wir schon angesprochen haben, scorten in der Regular Season gleich sechs Spieler im zweistelligen Bereich. Neben Leonard taten dies auch Kyle Lowry, Pascal Siakam, Danny Green, Fred VanVleet und Serge Ibaka. Aufgrund dieses ausgeglichenen Scorings fiel es den Gegnern der Raptors oftmals sehr schwer, sie auszurechnen. Denn fast jeder Spieler Torontos strahlte eine gewisse Gefahr aus. Jeder konnte heiß laufen und das Spiel für die Raptors entscheiden. Diese Variabilität war auf beiden Seiten des Parketts gegeben und genau das machte die Kanadier so unglaublich stark. Die Hierarchien waren klar verteilt, jeder wusste was seine Rolle war und wie er dem Team am besten weiterhelfen konnte. Auch ihre physische Dominanz, in Gestalt von athletischen Monstern wie Leonard, Siakam oder Ibaka, sorgten dafür, dass sich die Gegner der Raptors sehr schwer taten. Die Toronto Raptors gewannen vollkommen verdient die NBA Championship im Jahr 2019. Kawhi war ein herausragender Leader und einer der Winning Mentality nach Toronto zurückbrachte.

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