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Alles zum NBA Play-In-Turnier

Alles zum NBA Play-In-Turnier

Nachdem die NBA in der Bubble von Disneyworld bereits mit Play-In Spielen experimentiert hat, fand in der Saison 2020/21 erstmals ein Play-In-Turnier um die letzten beiden Playoff Plätze jeder Conference statt. In dieser Saison geht das Format also in die dritte Episode. Was das NBA Play-In-Turnier ist, wie es funktioniert und was ihr sonst noch darüber wissen müsst, lest ihr in diesem Artikel.

Was ist das Play-In-Turnier?

Die Liga testete beim NBA Restart in Orlando das Play-In Format. Der Testlauf lief offenbar zur Zufriedenheit der NBA Offiziellen ab. Im November 2020 haben alle 30 Teambesitzer einstimmig für die Einführung einer angepassten Version des Play-Ins für die Saison 2020/21 gestimmt und auch in dieser Spielzeit 2021/22 dürfen sich die Fans auf das Mini-Turnier freuen.

Im vergangenen Jahr lieferten sich die Golden State Warriors um Stephen Curry und die Los Angeles Lakers mit LeBron James, der die Idee des Play-Ins im Voraus scharf kritisierte, einen epischen Schlagabtausch, der einen echten Hype um das Turnier entfachte.

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Das Play-In Turnier soll für mehr Spannung im Kampf um die Playoffs sorgen und mehr Teams die Möglichkeit zum Einzug in die Postseason verschaffen. Nach dem Ende der Regular Season kämpfen in jeder Conference die Teams auf den Plätzen sieben bis 10 um die letzten Playoff-Tickets. Anders als bisher ziehen somit lediglich die Teams auf den Plätzen eins bis sechs sicher in die Postseason ein.

Wie läuft das Play-In-Turnier ab?

Das neue Format besteht aus drei Spielen je Conference. Zunächst treffen im „Seven-Eight-Game“ die Teams mit der siebt- und achtbesten Bilanz aufeinander, wobei das Team mit dem besseren Record Heimrecht hat. Der Gewinner dieser Partie zieht als 7-Seed in die Playoffs ein und spielt in der ersten Runde gegen den Zweitplatzierten der regulären Saison.

Im „Nine-Ten-Game“ empfängt der Neuntplatzierte den Zehntplatzierten. Der Sieger dieser Partie kämpft im finalen Play-In-Spiel gegen den Verlierer des „Seven-Eight-Game“ um den letzten Playoffplatz der Conference.

NBA Play-In-Turnier

Die Teams auf den Plätzen sieben und acht haben somit einen Vorteil, da sie nur ein Spiel gewinnen müssen, um ein Playoff-Ticket zu sichern. Die beiden schlechter platzierten Teams müssen für dieses Vorhaben zwei Spiele gewinnen.

Wann findet das Play-In-Turnier statt?

Das NBA Play-In-Turnier startet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (12.-13. April) mit den Partien der siebt- und achtplatzierten des Ostens und des Westens.  Am Tag darauf, also von Mittwoch auf Donnerstag (13.-14. April) treffen dann die Plätze neun und zehn aufeinander. Die teilnehmenden Teams haben somit lediglich einen Tag Pause nach dem Ende der Regular Season und einen weiteren freien Tag vor den „Win to get in“-Spielen.  Das Play-In endet in der Nacht von Freitag auf Samstag, (15.-16.) April. Am Samstag (16. April) starten dann die NBA Playoffs.

Welche Teams nehmen am Play-In-Turnier teil?

Im Osten treffen im ersten Spiel die 7.-platzierten Brooklyn Nets auf die 8.-platzierten Cleveland Cavaliers. Im Anschluss gibt es dann den gleichen Ablauf für die Western Conference, wodurch die Minnesota Timberwolves (7.) auf die Los Angeles Clippers (8.) treffen.

Mittwochnacht finden dann die Spiele der neunt- und zehntplatzierten der jeweiligen Conferences statt. Im Osten spielen die Atlanta Hawks (9.) gegen die Charlotte Hornets (10.) und im Westen treffen die New Orleans Pelicans (9.) auf die San Antonio Spurs (10.).

Die Gewinner des ersten Spiels sind automatisch als 7th-Seed für die erste Runde der Playoffs qualifiziert. Der Verlierer tritt im zweiten Spiel gegen den Gewinner aus dem Duell des neunten gegen den zehnten an. Der Gewinner aus diesem Spiel qualifiziert sich dann wiederum als 8th-Seed für die Playoffs.

Was erhofft sich die NBA vom Play-In-Turnier?

Die NBA als eine der am besten vermarkteten Sportligen der Welt ist stets daran interessiert sein Produkt zu verbessern. Mit dem Play-In-Turnier möchte die Liga den Fans und Medien noch mehr Spannung im Kampf um die Playoffs bieten. Drei zusätzliche Spiele pro Conference, in denen es wirklich um etwas geht, versprechen gute Einschaltquoten, ausführliche Berichterstattungen und in der Folge höhere Einnamen für die Liga.

Außerdem sagt die NBA mit dem Play-In-Turnier Tanking den Kampf an. Nachdem bereits 2019 die Wahrscheinlichkeiten auf den ersten Draftpick für das schlechteste Team reduziert wurden und Tanking damit unattraktiver gemacht wurde, kommt mit dem Play-In der nächste Schritt. Die Aussicht auf Platz zehn und somit eine Teilname am Qualifikationsturnier für die Playoffs dürfte einige Teams dazu ermuntern, nicht absichtlich zu verlieren und bis zum Saisonende kompetitiven Basketball zu spielen.  Dies führt wieder zu mehr Spannung, guten Einschaltquoten und naja ihr wisst schon…

Kritik am Play-In-Turnier

Das Play-In-Turnier stößt jedoch nicht bei allen Beteiligten auf Zustimmung. Dallas Mavericks Superstar Luka Doncic äußerte sich im letzten Jahr durchaus kritisch zum neuen Format der NBA.

„Du spielst 72 Spiele, um in die Playoffs zu kommen und dann verlierst du vielleicht zwei Spiele nacheinander und bist raus. Ich verstehe denn Sinn dahinter nicht.“ Unterstützung bekam Luka von Mavericks Besitzer Marc Cuban, der das Play-In als „enormen Fehler“ bezeichnet. Besonders kritisch sieht Cuban, dass das Play-In-Turnier eine zusätzliche Belastung der Spieler in einem ohnehin schon sehr vollen Spielplan bedeutet.

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